Mittwoch, 22.04.2026 bis Donnerstag, 23.04.2026
16:00 Uhr
Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Str. 5 / 10. Stk.
Anmeldung ist nicht erforderlich
Eintritt / Kosten: Eintritt frei
MI – 22.04.2026, 16:00 – 17:30 Uhr DO – 23.04. 13.00 – 14:30 und 19 Uhr
Moderation: Ulrike Tanzer
Elke Laznia zeichnet die Verbindungen zwischen ihren Texten und die Beziehungen zu jenen anderer Autorinnen nach. Sie beschreibt, wie Beobachtungen, Träume, Irritationen und Begegnungen, Gelesenes, Verlesenes und Notiertes in eine andere Form gebracht werden: Ihre Werkzeuge sind Rhythmus, Ambivalenz, Irritationen, Ambiguitäten. Wie verändern sich Bilder, wie wandelt sich Sprache, wenn sie von einem Zustand in den anderen übergeht, wenn sich der Blickwinkel ändert? Was passiert mit Erinnerung, was ist Erinnern überhaupt? Wie können Erlebnisse und Bilder von einer individuellen Ebene auf eine neue Stufe gehoben werden, wie lässt sich sprachlich eine Realität herstellen, eine neue Wahrheit finden?
Elke Laznia, geb. 1974 in Klagenfurt, lebt in Salzburg. Für das Prosagedicht fischgrätentage (Müry Salzmann 2024), das es auf die Shortlist des Österreichischen Buchpreises schaffte, wurde Laznia mit dem Alois-Vogel-Preis und dem Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur ausgezeichnet.
Literaturhaus am Inn in Kooperation mit dem Institut für Germanistik und dem Forschungsinstitut Brenner-Archiv.