TIPP Mittwoch, 11.03.2026
17:00 - 19:00 Uhr
Seminarraum 14, 01M090, Innrain 52a, 6020 Innsbruck
Anmeldung ist nicht erforderlich
Eintritt / Kosten: Keine
Mag. Dr. Robert Obermair
https://www.plus.ac.at/geschichte/der-fachbereich/personen/obermair-robert/
Ausstellung „Grenzen Überwinden – Jüdische Flucht im Salzburger Hochgebirge 1947“
Nach Kriegsende 1945 suchten Tausende europäische Jüdinnen und Juden als „Displaced Persons“ einen Neuanfang in den USA, in Kanada oder Israel. Viele hatten alles verloren, gleichzeitig sahen sie sich auch nach der Befreiung noch mit Ausgrenzung konfrontiert. Für zahlreiche Flüchtende führte der Weg durch Österreich, teils überquerten sie die Grenze über beschwerlichem Weg durch das Hochgebirge.
Diese Ausstellung erzählt die Geschichte der jüdischen Flucht über Salzburg und den Krimmler Tauern 1947 im breiten Kontext der europäischen Nachkriegswirren und des nach wie vor vorherrschenden Antisemitismus. Damit lädt sie dazu ein, gegenwärtige Konfliktlagen zu reflektieren.
Veranstaltungen:
11.03.2026, 17:00-19:00 Uhr, Innrain 52a/Seminarraum 14, 01M090: Vortrag „Das Gebirge als Erinnerungsort? Die jüdische Flucht über die Krimmler Tauern (Salzburg) von 1947 im historischen und erinnerungskulturellen Kontext“ von Mag. Dr. Robert Obermair mit anschließendem Umtrunk
24.03.2026, 18:00-20:00, Innrain 52a/Seminarraum 14, 01M090: Vortrag „Von Tirol nach Bari. Jüdische Flüchtlinge auf dem Weg nach Israel 1945-1948“ von Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Pfanzelter, MA
Finanzierung:
•Fakultät für Bildungswissenschaften (Universität Innsbruck)
•Institut für Erziehungswissenschaft (Universität Innsbruck)
•Institut für Zeitgeschichte (Universität Innsbruck)
Mag.a Hanna Grabenberger (Universitätsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaft)
Mag. Andreas Fink (Universitätsassistent am Institut für Zeitgeschichte)