Dienstag, 10.03.2026
18:30 - 20:30 Uhr
AUT.ARCHITEKTUR UND TIROL, Lois Welzenbacherplatz 1
Anmeldung ist nicht erforderlich
Eintritt / Kosten: Keine
Daniel Burghardt, Lina Brantsch, Esther Aruna, Andreas Pashchenko
Andreas Pashchenko (JöH-Vorstand)
Esther Aruna (JöH-Vorstand)
Lina Brantsch (ehem. ÖH-Vorsitzende)
Daniel Burghardt (Univ.-Prof. Institut für Erziehungswissenschaft)
Seit dem 7. Oktober häufen sich antisemitische Vorfälle weltweit. Gerade Universitäten sind zu einem zentralen Ort antisemitischer Agitation geworden. Regelmäßig berichten jüdische Studierende von Unsicherheit, Ausgrenzung und offenen Anfeindungen im Hochschulalltag. Lehrende, die sich kritisch gegenüber Antisemitismus äußern, werden durch anonyme Schreiben bedroht. Auch an der Universität Innsbruck kann dieser Campus-Antisemitismus beobachtet werden.
In der Podiumsdiskussion diskutieren Vertreter*innen der Jüdischen Hochschüler*innenschaft, der Innsbrucker Studierenden sowie Lehrende über den aktuellen Antisemitismus an der Universität. Wie äußert sich der Campus-Antisemitismus, und worin liegen seine politischen und gesellschaftlichen Ursachen? Warum werden antisemitische Vorfälle häufig heruntergespielt oder relativiert? Welche Handlungsoptionen gibt es für Studierende, Lehrende und die Universität?
Instiut für Erziehungswissenschaft
Jüdische österreichische Hochschüler:innen