Summer Summit 2022

EPoS Summer Summit 2022

Der erste EPoS-Sommer Summit unseres Forschungsschwerpunkten EPoS Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bot uns endlich die Gelegenheit, uns zu treffen, zu reden und zu diskutieren. ENCOUNTER NEW THINGS COURAGEOUSY AND OPENLY!
EPoS SUMMER SUMMIT 2022

Gemeinsam. Andrea Hemetsberger begrüßte alle Anwesenden und stellte den ersten EPoS Sommer Summit unter das Motto „zusammenkommen“. Nachdem das erste epische Jahr nur digitale Treffen ermöglichte, war es eine besondere Freude, im schönen Ambiente des Madonnensaals in der Theologie neue Leute kennenzulernen, altbekannte Gesichter wieder zu sehen und nicht nur spannende Vorträgen zu hören, sondern auch die Pause für Gespräche zu nützen.

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Gefördert. Zum ersten Mal hatten wir als Forschungsschwerpunkt den Young Scholar Research Grant ausgeschrieben und können im kommenden Jahr gleich 15 spannende Projekte mit je 1.000€ fördern. Darunter fanden sich 8 Anträge von der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik, 5 von der Fakultät für Betriebswirtschaft, sowie 2 von der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie. Wir freuen uns sehr darauf, bei den kommenden EPoS Summits Einblicke in die einzelnen Arbeiten zu bekommen.

 

 

Gutes wissenschaftliches Arbeiten. Albrecht Becker gab uns als Vertreter der Ombudsstelle der Universität Innsbruck für die Sozial und Wirtschaftswissenschaften einen Einblick in die grundlegende Idee und Arbeit der Ombudsstelle. Die Obbudsstelle steht bei Anliegen oder Problemen anonym, neutral, vertraulich und vermittelnd zur Seite.

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Geschätzt. Heiner Schumacher wollte mit seiner Arbeit zeigen, dass empirische Suchkostenschätzungen dazu tendieren, mit der Größe der Transaktion zu steigen, selbst wenn die Suche bequem online durchgeführt werden kann. Durch ein online Suchexperiment mit Studierenden und Amazon Mechanical Turk Arbeiter:innen wurde getestet und bestätigt, dass Menschen weniger empfindlich auf Preisvariationen fester Größe reagieren, wenn der Preis eines Gutes steigt. Durch die Kombination des durchschnittlichen Stundenverdiensts und die Dauer der Suche zeigt die Schätzungen der Suchkosten aus dem modifizierten Modell die wahren Opportunitätskosten von Zeit.

 

 

Gestalten. Durch Multi Sensory Sculpting soll multisensorisch „Markenwissen“ abgerufen werden und sich „materialisieren“. Durch das Anregen der verschiedenen Sinne bei unseren Mitgliedern wird die kognitive Repräsentation unseres Forschungs-schwerpunktes EPoS sichtbar und spürbar. Viele kleine Teile wachsen so zu einem großen (Marken-) Bild zusammen.

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Genormt. In seiner Arbeit untersucht Christian König die Rollen- und Bezugsgruppenabhängigkeit bei der Formulierung von injunktiven und deskriptiven sozialen Normen. Mithilfe von Mini-Diktatorenspielen, die darauf ausgelegt sind, distributive Motive aufzudecken, variieren die Forscher:innen experimentell, ob Entscheider und Empfänger sich entweder getrennt oder gemeinsam über soziale Normen abstimmen. Die Arbeit stellt fest, dass deskriptive soziale Normen (das, ‚was man tut‘) stärker mit den Entscheidungen der Führungskraft zusammenhängen als injunktive Normen (das, was man tun sollte).

 

Gemischt. Stereotype Sprache in Stellenanzeigen verringert nicht nur die Chancengleichheit für benachteiligte Gruppen wie junge Berufstätige, Frauen oder ältere Arbeitssuchende, sondern reduziert auch den Pool der Bewerber:innen. Martina Kohlberger stellt den Job Ad Decoder JADE vor, der gemeinsam mit der AK Wien entwickelt wurde. JADE erkennt stereotype Formulierungen und ersetzt diese durch neutrale Formulierungsvorschläge, um so Diversität in Unternehmen zu fördern.

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Gewählt. Philipp Umek setzt sich in seiner Forschung mit den Gemeindewahlen in Österreich auseinander, mit dem Ziel, eine umfassende Datenbank über Kommunalwahlen in Österreich für die letzten 30 Jahre zu erstellen. Der Datensatz wird der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung stehen und soll vergleichende Forschung zu Kommunalwahlen ermöglichen und das Interesse und die Forschung zu Wahlen und Wahlverhalten auf lokaler Ebene in Österreich fördern.

 

Geflüchtet. In seinem Keynote Talk berichtet uns Dominik Hangartner von der ETH Zürich über seine Einsichten in Flüchtlingsströme. Er berichtet wie die Schweiz, aber auch andere Länder mit dieser Herausforderung umgehen. Es gibt kaum Erkenntnisse darüber, wie sich Asylpolitik und -verfahren auf die anschließende Integration im Aufnahmeland auswirken. Hangartner konnte zeigen, wie wichtig eine gelungene geopolitische Verteilung von Migrant:innen ist, um sie vor allem rasch in den Arbeitsmarkt und damit auch in das gesellschaftliche Leben einer Region einzubinden. Eine rein quantitative Verteilung auf Regionen ist selten zielführend. Eines zeigt die aktuelle Forschung ganz klar: die ersten Monate spielen eine entscheidende Rolle für die Integration (Integration Window) und haben sowohl für Geflüchtete als auch für die Aufnahmeländer entsprechende langfristige positive oder negative Konsequenzen.

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 “ENCOUNTER NEW THINGS COURAGEOUSLY AND OPENLY!”


Über einen lebendigen Austausch freuen sich

Andrea Hemetsberger, Esther Blanco, Marcelo Jenny,
Josephine Pöll und Eva Zipperle-Mirwald

 

Links

Programm Summer Summit 2022
Folien EPoS
Folien Albrecht Becker
Folien Heiner Schumacher
Folien Christian König
Folien Martina Kohlberger
Folien Philipp Umek
Folien Dominik Hangartner


 

 

 

 


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