Glück und Wirtschaft

Der Effekt der Staatsordnung – Glück und Wirtschaft

Die organisatorische Verteilung politischer Macht in Staaten ist kreativ. So sind Staaten unterschiedlich föderal oder einheitsstaatlich aufgebaut und sind dazu mehr oder weniger politisch de- oder zentralisiert. Diese Verschiedenheit erzeugt unterschiedliche Effekte – doch welche?
 Andreas Pehr
Staaten strukturieren ihre Macht in föderale und unitarische Ordnungen. Während politische Macht in unitarischen bzw. Einheitsstaaten ausschließlich von einer zentralen Ebene ausgeübt wird, wird im Föderalismus diese mit regionalen und/oder lokalen Ebenen geteilt. In beiden Ordnungsprinzipen zeigen die jeweiligen Länder darüber hinaus ein unterschiedliches Maß an politischer De- und Zentralisierung. Diese Organisationsstrukturen von Macht bringen verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Mein Dissertationsprojekt zielt darauf ab den Effekt von politischer De- und Zentralisierung sowie der Staatsordnung einzufangen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Wirtschaft und der politischen Zufriedenheit der Bürger. Sind die Menschen in zentralisierten Staaten glücklicher mit ihrem politischen System als in dezentralisierten? Ist die ökonomische Performanz von Einheitsstaaten höher als von föderalen? Oder verhält sich alles umgekehrt? Die Theorie wartet dazu mit mannigfaltigen Argumenten für beide Effektrichtungen auf, meine Arbeit will nun durch quantitative Analysen neue empirische Erkenntnis schaffen und die postulierten Kausalitätsbeziehungen evaluieren. Basierend auf globalen Datenindizes werden TSCS- und ML-Modelle genutzt um diese Einflüsse herauszuarbeiten.

 

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