Nonverbale Kommunikatoion

19.03.2010

Edition Nonverbale Kommunikation: Die vielen Gesichter der Mimikforschung

Nach einer Idee von Prof. Eva Bänninger-Huber vom Institut für Psychologie an der Universität Innsbruck entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Josch H. Pfisterer ein Film, der zeigt, wie nonverbales Verhalten in der klinischen Psychologie erforscht wird und was wir daraus – auch für den Alltag – lernen können. Im Film kommen führende internationale Expertinnen und Experten aus verschiedenen psychologischen Bereichen zu Wort.

Zum Film:
Nonverbales Verhalten wie Mimik, Gestik oder Blickverhalten spielt eine zentrale Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die Körpersprache widerspiegelt unsere Empfindungen und Gefühle und dient damit gleichzeitig auch der Regulierung von Beziehungen. Dimensionen wie Macht und Unterwerfung, Nähe – Distanz, Sympathie oder Antipathie werden über nonverbale Signale reguliert.

 

Objektive Methoden wie das Facial Action Coding System (FACS) ermöglichen es, die Mimik präzise und im Detail zu beschreiben. Der Film beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen: Wie entwickelt sich der Gesichtsausdruck im Verlaufe des Lebens? Welche Rolle spielt das Lächeln oder das Lachen für die Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen? Welche Bedeutung hat das nonverbale Verhalten zwischen Eltern und Kindern für eine positive emotionale Entwicklung des Kindes? Wie regulieren Paare ihre Emotionen in Eifersuchtssituationen? Wie gehen Mütter und Töchter mit ihren Schuldgefühlen um? Wie hängen Emotionen und psychische Störungen miteinander zusammen und welche Möglichkeiten gibt es, die Erkenntnisse der Mimikforschung in die Psychotherapieforschung einfließen zu lassen?

Österreich/Schweiz/Deutschland 2010: Buch Eva Bänninger-Huber, Regie, Kamera: Josch H. Pfisterer; Mitwirkende: Susanne Kaiser, Pio Ricci-Bitti, Harriet Oster, Barbara Juen, Rainer Krause, Cord Benecke u.a: Digital Betacam 16:9; Farbe; 85 Minuten, Deutsch.

 

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