Vizerektorin Anna Buchheim, Projektleiterin Helena Fornwagner, Vize-BM Johannes Anzengruber, Andreas Wildauer (Amt für Wald und Natur), Loukas Balafoutas (Diligentia) und BM Georg Willi (vlnr)

Fast 14.000 Bäume für den Innsbrucker StadtKlimaWald

Durch die Studie „Für das Klima – Baum für Baum“ konnten Helena Fornwagner, vom Institut für Finanzwissenschaft an der Universität Innsbruck und Oliver Hauser, von der Universität Exeter, Großbritannien, empirisch aufzeigen, dass Eltern bereit sind auf Geld zu verzichten, um in das Klima zu investieren.

„Eltern sind für die Forschung besonders interessant, weil sie einerseits
einen wichtigen und großen Teil der Bevölkerung darstellen und
andererseits durch ihre Kinder einen genetischen Link in die Zukunft haben.“
Helena Fornwagner

 

Die Probanden des Experiments konnten sich entscheiden, ob sie einen Geldbetrag von 69 Euro entweder behalten, oder um 1,50 Euro pro Stück die Pflanzung eines Baumes ermöglichen möchten. Insgesamt gab es 368 teilnehmende Eltern, davon waren über die Hälfte Frauen. Laut Studie haben zwei Drittel der TeilnehmerInnen das gesamte Budget in die Baumpflanzung gesteckt, wodurch 80 Prozent des Geldes für neu Bäume verwendet wurde. Gesamt hat das zu der Finanzierung von 14.000 Bäume im neuen StadtKlimaWald (am Höttinger Burgstadl in Innsbruck) geführt, die durch das Amt für Wald und Natur der Stadt Innsbruck gesetzt werden.

Zum Abschluss der Studie wurden zwischen 7. und 11. September 2020 ein Baumpflanzevent initiiert, bei dem sich neben Ehrengästen wie dem Bürgermeister der Stadt Innsbruck Georg Willi oder der Vizerektorin für Personal Anna Buchheim auch die Innsbrucker Bevölkerung selbst beim Bäumepflanzen einbringen durften. Dabei standen ihnen die Innsbrucker Stadtförster mit Rat und Tat zur Seite. Finanziert wurde die Studie von der Diligentia Stiftung für empirische Forschung.

 

 

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