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Vierundzwanzig Stunden spannende Einsichten ...

... in empirische und experimentelle Wirtschaftsforschung. Anlässlich des 350-jährigen Bestehens der Universität Innsbruck und 250 Jahre Volkswirtschaft in Innsbruck veranstalteten wir drei Top-Events: Am Montag 18.03.19 und Dienstag 19.03.19 fanden die 37. Böhm-Bawerk Vorlesung, die Veranstaltung Forschung für eine (ökonomische) Zukunft sowie die 7. eeecon lecture statt.

Vierundzwanzig Stunden spannende Einsichten in empirische und experimentelle Wirtschaftsforschung

Anlässlich des 350-jährigen Bestehens der Universität Innsbruck und 250 Jahre Volkswirtschaft in Innsbruck veranstalteten die Forschungsplattform Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung und die Universität Innsbruck drei Top-Events: Am Montag 18.03.19 und Dienstag 19.03.19 fanden die 37. Böhm-Bawerk Vorlesung, die Veranstaltung Forschung für eine (ökonomische) Zukunft sowie die 7. eeecon lecture statt. Unten finden Sie eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Formats sowie weiterführende Links.

37. Böhm-Bawerk Vorlesung

Die Böhm-Bawerk-Vorlesungsreihe wurde 1980 von Univ.-Prof. Dr. Christian Smekal, dem damaligen Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, ins Leben gerufen.

Der Gast bei der 37. Ausgabe war George Loewenstein. Er half bei der Gründung des Bereichs der Verhaltensökonomie, des Bereichs der Neuroökonomie, und war einer der ersten Befürworter eines neuen Ansatzes für die Staatspolitik, der sich auf verschiedene Weise "asymmetrischer" oder "libertärer" Paternalismus nennt. Er hat über 200 Zeitschriftenartikel in Zeitschriften in den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Recht, Medizin und anderen Fachgebieten veröffentlicht, zahlreiche Buchbeiträge verfasst und herausgegeben, 6 Bücher zu Themen wie intertemporale Wahl, Verhaltensökonomie und Emotionen verfasst und war Mitglied in den Editorengremien zahlreicher Zeitschriften aus verschiedenen Bereichen. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, von Regierungsbehörden wie der NIH, NSF, USDA und von Stiftungen wie der John D. and Catherine T. McArthur Foundation, der Hewlett Foundation, der Russell Sage Foundation, der Rockefeller Foundation und vielen anderen.

 

Forschung für eine (ökonomische) Zukunft

Wie kann man Umweltkatastrophen ökonomisch managen? Was haben Automechaniker, Taxifahrer und Ärzte gemeinsam? Wieso entstehen Spekulationsblasen? Macht Geld glücklich?

Mit diesen und vielen anderen Fragen setzen sich die Ökonominnen und Ökonomen der Universität Innsbruck auseinander. Mit viel ökonomischer Neugier und einem bunten Mix aus Methoden versuchen sie zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Wir baten sie auf die Bühne, um über ihren Forschungsalltag zu erzählen und mit Ihnen über ihre Erkenntnisse zu diskutieren. Denn selbst nach 250 Jahren Volkswirtschaft in Innsbruck gibt es viele Herausforderungen für eine ökonomische Zukunft, denen wir uns stellen müssen. Stellvertretend für die WissenschaftlerInnen, die sich mit empirischer und experimenteller Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck beschäftigen, haben Loukas Balafoutas, Michael Kirchler, Gottfried Tappeiner und Hannelore Weck-Hannemann unter der Moderation von Juliane Nagiller (Ö1-Wissenschaftsredakteurin) aus ihren Forschungsbereichen erzählt.

 

7. eeecon lecture

Martin Kocher referierte im Rahmen der renommierten Gastvortragsreihe der Forschungsplattform Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung über „Was beeinflusst (un)moralisches Verhalten in der Wirtschaft“. Er hat dabei empirische Evidenz zu unmoralischem Verhalten präsentieren. Insbesondere ging es im Vortrag um die Rahmenbedingungen, die unmoralisches Verhalten in Wirtschaft und Gesellschaft begünstigen oder verhindern. Es zeigt sich, dass viele Menschen moralischen Normen folgen, auch wenn diese finanziell zu Nachteilen führen. Allerdings sind die Normen selbst relativ flexibel, und die Entscheidungsumwelt übt einen großen Einfluss darauf aus, wie moralische Normen interpretiert werden. Erkenntnisse aus empirischen Studien helfen, Wirtschaftsskandale der Vergangenheit besser zu verstehen und in Zukunft leichter zu vermeiden. 

 


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