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Wald-Check

Der Wald im Fokus – Methoden der kleinräumigen Inventarisierung und Zustandserhebung von Wäldern mittels Geoinformationstechnologien

 

Ein Projekt durchgeführt im Rahmen des Förderprogramms Sparkling Science, gefördert vom BMWF

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Projektleitung:

Universität Innsbruck, Institut für Ökologie
Univ.-Prof. Dr. Ulrike Tappeiner
Dr. Paul Stampfl 
Dr. Michael Heinl

 

 

 


Laufzeit: 01.09.2010 - 31.09.2012

Partner Schulen: 

 

BG und BRG Bludenz
Mag. Otmar Bürkle
Mag. Helmut Amann

BORG Egg
Mag. Daniel Amann
Mag. Thomas Rüscher
Mag. Tomas Reinhard
Mag. Norbert Willi

BORG Lauterach
OStR.Mag. Gerold Haider 
Mag. Gerhard Mathis 
Mag. Rouven Schipflinger
DR Wolfgang Winder

Bäuerliches Schulungs- und Bildungszentrum für Vorarlberg
Markus Casagrande 
DI Johannes Enzenhofer 
Dipl. Päd. Thomas Mair


Kooperationspartner: 
 
 
 

EURAC-Europäische Akademie Bozen: Dr. Erich Tasser

Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg: Mag. Walter Amann 

INATURA-naturwiss.(Landes-)Museum Vorarlberg: Mag. Beat Grabherr  

Landesvermessungsamt Vorarlberg: Dipl Ing. Johannes Kanonier

Technische Universität Wien

Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung
: Dr. Markus Hollaus

 
Projekthintergrund

Die fundierte wissenschaftliche Beantwortung waldökologischer Fragestellungen als auch die Entwicklung nachhaltiger und transparenter Bewirtschaftungsstrategien zur Nutzung der multifunktionalen Ressource „Wald“ bedarf zuverlässiger Informationen und Datengrundlagen über die räumliche Zusammensetzung des Waldes. Die traditionelle, auf terrestrischen Inventuren basierende Datenerhebung wird dabei vermehrt durch den Einsatz von Geoinformationstechnologien (Fernerkundung, GPS, GIS) unterstützt und rationalisiert. Ein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt dabei in der Entwicklung von Verfahren zur Verortung und Bestimmung von Einzelbäumen mittels Airborne Laserscanning (ALS) und hoch aufgelösten Multispektraldaten. Vielfach zeigt sich dabei aber, dass die für die Kalibrierung der Modelle als auch für die Validierung der abgeleiteten Ergebnisse verwendeten Referenzdaten nicht in der erforderlichen Dichte und Genauigkeit vorliegen und somit die Qualität der abgeleiteten Datensätze stark eingeschränkt ist. 

Methodik

An diesem Defizit der Verfügbarkeit von detaillierten und umfangreichen Referenzdaten setzt das Projekt Wald-Check an: Ausgewählte und von Forstfachleuten und WissenschafterInnen ausgebildete SchülerInnen führen in der Modellregion Vorarlberg auf einem engmaschigen Stichprobenraster standardisierte waldkundliche Stichprobenaufnahmen durch und erfassen, analysieren und bereiten eine Anzahl waldökologischer und waldkundlicher Messgrößen auf, die zu Kalibrierungs-, Validierungs- und Modellierungsaufgaben verwendet werden können. Neben der genauen Verortung und Bestimmung von Einzelbäumen sowie der Ableitung des kleinräumigen Holzvorrats werden dabei auch der Einfluss der Qualität der Referenzdaten (aufgenommen mittels Winkelzählprobe und Vollaufnahme) sowie der prinzipielle Ansatz der Zusammenarbeit zwischen Schule/SchülerInnen und Wissenschaft für waldökologische Studien untersucht. 

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