gossenkoellesee  Gossenköllesee mit limnologischer Forschungsstation 

Gossenköllesee

Der Gossenköllesee liegt oberhalb der Baumgrenze in den Stubaier Alpen (47°14`N, 11°01`O, Tirol, Österreich) auf 2413 m Seehöhe. Er hat eine maximale Tiefe von 9 m und eine Fläche von 0,015 km2. Sein Einzugsgebiet hat eine Größe von 0,85 km2 und reicht bis in eine Höhe von 2828 m. Der See liegt in einem UNESCO Biosphären Park, der 1977 gegründet wurde.  Gossenköllesee Video.

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Ruben Sommaruga
PD Dr. Birgit Sattler

 

 

Die ersten limnologischen Untersuchungen reichen auf das Jahr 1933 zurück. 1975 wurde nahe am See eine Forschungsstation errrichtet, die die 1959 errichtete Station am Finstertaler See ersetzte, die ihrerseits einem Wasserkraftwerk weichen musste. Die Station am Gossenköllesee wurde 1994 renoviert und modernisiert.

Zahlreiche Diplom- und Doktorarbeiten wie auch PostDoc-Studien wurden am Gossenköllesee durchgeführt. Die behandelten Themen  reichen von Niederschlag, Chemie von Schnee und Wasser, Zooplankton, Zoobenthos über mikrobielle Nahrungsnetze, Paleolimnologie und aquatischer Photobiologie bis hin zu Fischbiologie und Ökotoxikologie. Projekte am Gossenköllesee wurden unter anderem vom österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) wie auch durch die Europäische Union unterstützt.

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