Dott. Mario Casale, MA

Zur Person

foto-mario-casale-kleinseit 03/2017 | Kollegiat des Doktoratskollegs „Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung“ am Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“, Universität Innsbruck

seit 03/2013 | Doktoratsstudium Sprach- und Medienwissenschaft, Universität Innsbruck; Betreuerinnen: Sabine Schrader und Birgit Mertz-Baumgartner

seit 10/2012 | Senior Lecturer (Italienische Sprachbeherrschung und Landeskunde), Institut für Romanistik, Universität Innsbruck

09/2009–03/2010 | Außerordentlicher Professor für Italienisch, Fremdsprachenuniversität Kyoto, Japan

2008–2010 | Master of Arts in Japanischer Literatur, Universität Ritsumeikan, Kyoto, Japan

09/2004–07/2005 | Spezialisierungskurs in Japan-Studien (Austauschprogramm), Universität Ritsumeikan, Kyoto, Japan

10/2002–07/2003 | Spezialisierungskurs in Frankreich-Studien (Austauschprogramm Erasmus), Universität Paris 3 – La Sorbonne Nouvelle, Paris, Frankreich

2000–2007 | Magister in Vergleichende Kulturwissenschaften (Schwerpunkt: Sprache, Literatur, Geschichte und Gesellschaft von Italien, Japan und Frankreich), Universität für Orientwissenschaften „L’Orientale“, Neapel, Italien

1999/2000 | Studium der Politikwissenschaft und der Japanologie (1. Studienjahr), Universität Wien

Promotionsprojekt

Das Migrationskino in Italien seit 1990. Eine intersektionale Analyse von Ungleichheit und Differenz

In meiner Dissertation analysiere ich aus einer medien- und kulturwissenschaftlichen Perspektive ein Korpus italienischer Filme, die seit den 1990er entstanden sind und in der Literatur als „cinema di migrazione“ bezeichnet werden. Italien stellt in dem europäischen Migrationskontext einen besonderen Fall dar, da sich seine Umwandlung von einem Emigrations- zu einem Immigrationsland relativ spät vollzogen und rasch eine neue, transkulturelle Gesellschaft geschafft hat. Das italienische Kino hat seit den 1990er Jahren wiederholt das Thema aufgegriffen und versucht, eine Art counter-image von Migrant_innen zu liefern, als Reaktion auf eine im Allgemeinen eher negative und abwertende Berichterstattung der italienischen Massenmedien. In meiner Arbeit konzentriere ich mich im Besonderen auf die intersektionale Analyse der migrantischen Identität(en) in dem „cinema di migrazione“, um „monolithische Identitätsentwürfe“ zu dementieren und eine vielfältigere, realitätsgerechtere Darstellung von Migrant_innen und ihrer Rolle in der italienischen Gesellschaft vorzuschlagen.

Forschungsinteressen

  • Film studies, Media studies
  • Migration studies
  • Postcolonial studies
  • Intersectional studies
  • Gender studies
  • Linguistics
  • Language Teaching and Testing

Publikationen

  • Mario Casale (2007): Il romanzo storico di Mori Ōgai e Inoue Yasushi: una rivisitazione dei confini tra letteratura e storia, in: Orientalia Partenopea 5

Vorträge

  • Pratiche di deterritorializzazione del corpo migrante: un confronto tra Vesna va veloce (Carlo Mazzacurati) e Cover-boy – L’ultima rivoluzione (Carmine Amoroso) | Il territorio della letteratura – Le territoire de la littérature – El territorio de la literatura. Internationaler gesamtromanischer Graduiertenworkshop, Universität Innsbruck, 20./21. Oktober 2016

Lehre

Sommersemester 2017

  • 611266 Italienisch 2: Grammatik und Wortschatz (B2)
  • 611267 Lesen/Schreiben 2 (B1+) 611275 Hören/Sprechen 3 (B2)
  • 611281 Mündliche Kommunikation Italienisch 5 (C1) 611285 Fachsprachen (C1)
  • 611251 Das zeitgenössische Italien und seine mediale Repräsentation
  • 611751 Sprachkompetenz Italienisch schriftlich (C1+)

Kontakt

Doktoratskolleg „Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung“
Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“

Raum: GEIWI-Turm, 11. Stock, Raum 4DG25
Telefon: +43 512 507-70135
Mail: mario.casale[at]uibk.ac.at