Mag.a Andrea Urthaler

 

Zur Person

Foto_Urthalerseit 04/2018 | Stipendiatin der Stiftung Südtiroler Sparkasse

seit 04/2018 | wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte der Leopold Franzens Universität Innsbruck. Dissertationsprojekt zum Thema „Die Neue Frauenbewegung in Südtirol“.

seit 10/2017 | Kollegiatin des Doktoratskollegs „Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume – Relationen – Repräsentationen“ der Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck an der Universität Innsbruck

seit 06/2016 | Stipendiatin des Vereins zur Förderung der wissenschaftlichen Ausbildung und Tätigkeit von Südtirolern an der Landesuniversität Innsbruck

seit 03/2016 | Doktorandin an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Leopold Franzens Universität Innsbruck, Studienzweig Geschichte. Dissertationsprojekt zum Thema „Die Neue Frauenbewegung in Südtirol“. Betreuer*innenteam: Univ.-Prof. Dr. Dirk Rupnow und Univ.-Prof. Dr. Michaela Ralser

 2015 | Förderpreis für wissenschaftliche Arbeiten betreffend die Situation der Frau in der Gesellschaft oder die Chancengleichheit zwischen Frau und Mann – erster Platz – für die Diplomarbeit: „Die Neue Frauenbewegung in Südtirol. Von den Anfängen bis zur Einführung des Beirats für Chancengleichheit“. Vergeben vom Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen der Autonomen Provinz Bozen


2002 – 2013 | Studium der Geschichte (Mag.a phil.) an der Leopold Franzens Universität Innsbruck; Schwerpunkt: Zeitgeschichte; Ergänzende Wahlfächer: Germanistik und Erziehungswissenschaften


Promotionsprojekt

Die Neue Frauenbewegung in Südtirol

Das Anliegen meines Forschungsprojektes ist eine zeitgemäße historische Aufarbeitung der Neuen Frauenbewegung in Südtirol. Im historischen Umfeld rund um das Jahr 1968 bildeten sich in der westlichen Welt feministische Bewegungen, die als Neue Frauenbewegung in die Geschichte eingegangen sind. Die Wellen der Zeit waren auch in Südtirol spürbar. Anfang der 1970er Jahre entwickelten sich dort Gruppierungen, welche dieser Emanzipationsbewegung zugeordnet werden können. Diese soziale Bewegung hat die Gesellschaft nachhaltig verändert und die Moderne mitgestaltet und wesentlich geprägt. Im Zentrum dieses Projektes steht eine umfassende, kritische historische Rekonstruktion dieser sozialen Bewegung unter Bezugnahme auf neuere theoretischen Ansätze der sozialen Bewegungsforschung und mit einem besonderen Augenmerk auf transnationale Vernetzungen, Verwobenheiten und Interdependenzen.


Forschungsinteressen

  • Zeithistorische Frauen- und Geschlechterforschung
  • Frauenbewegung(en)
  • Soziale Bewegungsforschung
  • Transnationale Perspektiven
  • Raum Südtirol

Publikationen

Publikationen in transferorientierten Zeitschriften
 
  • Urthaler, Andrea: Der Kampf um Frauenrechte und politische Partizpation in den 1970er und 1980er Jahren und der Beitrag einer regionalen Frauenbewegung am Beispiel Südtirol, in: AEP-Informationen – Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, Nr. 1/2018, Innsbruck 2018, S. 25 - 29.
  • Urthaler, Andrea: „Wandel? Stillstand? Rückschritt?". Ein Gespräch mit Andrea Urthaler über die Entwicklung der Frauenbewegung seit der Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren“ in: if:faktum gleichstellung kompakt. 01/2018
  • Urthaler, Andrea:Aktuelle Information zu Frauen- und Gleichstellungsthemen für MultiplikatorInnen sowie interessierte Frauen und Männer, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Gesellschaft und Arbeit – Bereich Frauen und Gleichstellung (Hrsg.), Nr. 1/2018 S. 9.
Rezensionen
  • Urthaler, Andrea (2019): Rezension zu: Andre Müller - Diskriminierung im Kontext von Behinderung, sozialer Lage und Geschlecht. Eine qualitative Analyse im Anschluss an Pierre Bourdieu. http://bidok.uibk.ac.at/library/urthaler-diskriminierung.html
  • Urthaler, Andrea (2019): Renzension zu: Silvia Federici, Hexenjagd. Die Angst vor der Macht der Frauen, Unrast Münster 2019, ISBN 978-3-89771-322-2. In: AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 2/2019, S. 75.
  • Urthaler, Andrea (2019): Rezension zu: Blaustrumpf ahoi! - „Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich, Löcker Wien 2019, ISBN 978-3-85409-968-0. Geschlechterdemokratie als gesellschaftspolitische Herausforderung. In: AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 2/2019, S. 71.
  • Urthaler, Andrea (2018): Andrea Komlosy: Grenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf. Wien: Promedia, 2018. In: AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 45/2, S. 50.
  • Urthaler, Andrea (2018): Rezension zu: Kuckuk, Henning E.,Patti Smiths kosmopolitische Stimme Performances – Netzwerke – Autobiografie, ISBN: 978-3-8376-4417-3, Transcript 2018. In: AEP-Informa­tionen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 4/2018, S. 62.
  • Urthaler, Andrea (2018): Rezension zu: Müller Arno, Diskriminierung im Kontext von Behinderung, sozialer Lage und Geschlecht, Transcript 2018, ISBN: 978-3-8376-4461-6. Eine qualitative Analyse im Anschluss an Pierre Bourdieu. In: AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 1/2019, S. 41.
  • ·Urthaler, Andrea (2017): Leicht, Imke et al: Feministische Kritiken und Menschenrechte. Reflexionen auf ein produktives Spannungsverhältnis. Opladen: Barbara Budrich, 2016. In: AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 1, S. 53. 
  • Urthaler, Andrea (2017): Rauschenbach, Brigitte: DER GEIST DER GESCHLECHTER. oder (frei nach Montesquieu) über die Beziehung, in der die Geschlechterordnung zur Verfassung eines Landes, Kultur, Religion, Wirtschaft, zum internationalen Austausch, Kriegen und Revolutionen, Sulzbach/Taunus: Helmer, 2017. In: AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 44/3, S. 48.

Vorträge/Chair/Moderation/Kommentar


  • Urthaler Andrea: Kommentar der 59. Innsbrucker Gender Lecture am 03. Juli 2019 zu Avantgarde und Kollektivität: Feministischer Aktivismus revisited“. Referentin: PD. Dr. Hanna Hacker, Soziolog*in und Historiker*in, Wien.
  • Wissenschaftlicher Input zum Thema "Die Bedeutung von Frauen, Körper und Autonomie in der Zweiten Frauenbewegung" im Rahmen des Erzählcafès "Frauen/Körper/Autonomie" am 13.04.2018 im Autonomen FrauenLesbenzentrum Innsbruck
  • Gastvortrag an der Freien Universität Bozen: „Entwicklung der Frauenbewegung in Südtirol“ (2014)
  • Moderation der 48. Innsbrucker Gender Lecture an der LFU Innsbruck: „Thinking against humanity“, Referentin: Dr.in Ayça Çubukçu von der London School of Economics and Political Science (2017)


Mitgliedschaften

  • Mitglied der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung (Universität Innsbruck)
  • Sprecherin des Doktorand*innen-Netzwerks der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung (Universität Innsbruck)
  • Ständiges Redaktionsmitglied der AEP Informationen – Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft (Innsbruck)
  • Vorstandsmitglied im Verein Netzwerk Geschlechterforschung (Innsbruck)

Kontakt

Mail: Andrea.Urthaler[at]student.uibk.ac.at

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