Dipl.-Ing. Alexa Baumgartner, BSc

Zur Person

Foto Baumgartnerseit 10/2018 | Kollegiatin des Doktoratskollegs „Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume – Relationen – Repräsentationen“ der Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck an der Universität Innsbruck

seit 2014 | Doktorandin an der Fakultät für Architektur der Leopold Franzens Universität Innsbruck; Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Bart Lootsma

seit 2014 | Universitätsassistentin am Institut für Architekturtheorie der Universität Innsbruck

seit 2014| Mitglied des IARC - Independent Architecture Research Colloquia an der Universität Innsbruck

 2013-2017 | Mitarbeit als freie Architektin bei Stadt:Labor - Architekten Innsbruck

2013 | START Stipendiatin des START Stipendium für Architektur und Design 2013 des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur

2013 | externe Lehrende am Institut für Architekturtheorie der Universität Innsbruck

2010 | Auslandsstudium (Architektur) an der Technischen Universität Eindhoven (NL) innerhalb des Mobilitätsprogrammes "Erasmus"

2005 - 2013 | Studium an der Fakultät für Architektur der Universität Innsbruck

2004 - 2005 | Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck


Promotionsprojekt

“Der Körper in der Österreichischen Avantgarde der 1960er und 70er Jahre” (Arbeitstitel)

Die österreichische Avantgarde der 1960er und 70er zeichnet sich im internationalen Vergleich durch die Körperlichkeit und die intensive Beschäftigung mit dem Körper in den Projekten aus. Gerade österreichische ArchitektInnen, aber auch KünstlerInnen und SchriftstellerInnen waren im Vergleich zu ihren internationalen KollegInnen besonders früh und intensiv an den körperlichen und psychologischen Auswirkungen sowie Folgen in ihren Projekten interessiert.

In dieser Avantgarde-Bewegung wurde der Körper zum Ausgangspunkt für ein radikales Umdenken von Architektur und der gebauten Umgebung. Anhand des Experimentierens mit neuesten Technologien und Medien – einschließlich neu entdeckter pharmazeutischer Substanzen wie Drogen und Hormone – schufen die Österreicher eine Reihe von „Architekturlaboratorien“, in denen die Körper in unbekannter Weise erlebt werden konnten. Die Kapseln, Helme und Anzüge von Haus-Rucker-Co, Coop Himmelblau, Zünd-Up, Hans Hollein und Walter Pichler sowie des Kollektivs von Günther Domenig und Eilfried Huth bringen die BenutzerInnen in eine neue und selbstkonditionierte Umgebung, wo der Körper in einer Reihe von physischen und psychologischen Prozessen eingebunden ist. Er muss den gegenwärtigen Zustand überwinden, um aus verschiedenen Möglichkeiten heraus ein neues individuelles Selbst zu finden.

Die Dissertation beschäftigt sich besonders mit der Veränderung der Wahrnehmung, Vorstellung und Haltung gegenüber dem Körper in den Arbeiten der österreichischen AvantgardistInnen. Anhand von post-humanen Theorien, welche von einer veränderten Auffassung von Technologie, dem menschlichen Körper, Natur und Sexualität ausgehen, sollen die Arbeiten und Eigenheiten der Österreichischen Avantgarde analysiert, interpretiert und in neue Zusammenhänge gestellt werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf post-gender Debatten, anhand welcher die Aktualität der österreichischen Projekte bewiesen werden soll.

 

 

Forschungsinteressen

  • Internationale Architektur-Avantgarde
  • Österreichische Avantgarde
  • Körper und Architektur
  • Post-gender Debatten
  • Post-humane Theorien

Publikationen

 Vorträge

  • Vortrag „Re-Avant-Garde“ beim Symposium „Italian Collage – Architectural Drawing in the Age of Social Media“ in Innsbruck (12/2014)
  • Vortrag „Expanding Traditions: about Bodies and Architecture“ beim Symposium „Innovation in Tradition – Innovationen und ihre Dynamik im architektonischen, technologischen und soziokulturellen Prozess“ in Innsbruck (11/2015)
  • Vorlesung „Der Körper in Architektur, Mode und Design der österreichischen Avantgarde“ innerhalb der Vorlesungsreihe „Architekturtheorie Master“ in Innsbruck (04/2016)
  • Teilnahme an der Konferenz „[Un]Timely Aestethics“ und PhD Colloquia bei Mark Wigley, Kristy Balliet und Adam Nathaniel Furman in Innsbruck (06/2017)

Mitgliedschaften

  • IARC - Independent Architecture Research Colloquia der Universität Innsbruck

 Kontakt

Mail: Alexa.Baumgartner[at]uibk.ac.at

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