Mag.a phil. Sandra Altenberger, MA MA

Zur Person

Foto_Altenberger

29.11.2018 | Auszeichnung mit dem GENDER FEM PREIS 2018 der LFUI für Qualifizierungsarbeiten in den Bereichen Gender Studies, Frauen- und Geschlechterforschung für Masterarbeit  Don Girls inna Dancehall – zwischen Kritik und Empowerment. (Masterstudium Geschlecht, Kultur und Sozialer Wandel).

seit 10/2017 | Kollegiatin des Doktoratskollegs „Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume – Relationen – Repräsentationen“ der Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck an der Universität Innsbruck

seit 10/2017 | Doktorandin an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Leopold Franzens Universität Innsbruck; Betreuerin: PD Dr. phil. Monika Mokre

seit 04/2015 | Begleitforschung für Südwind Tirol – im Rahmen des transnationalen Projektes „Global Schools: EYD 2015 to embed Global Learning in primary education“.

seit 05/2010 | Sozialpädagogin bei Jugendland GmbH

 2015-2017 | 
Interfakultäres Masterstudium „Gender, Kultur und sozialer Wandel“ an der Universität Innsbruck.
 Masterarbeit „Don Girls inna Dancehall. Zwischen Kritik und Empowerment“

2012–2015 | 
Universitätslehrgang „Global Citizenship Education“ an der Universität Klagenfurt. Masterarbeit „Wider die Diskriminierung globaler Uneindeutigkeiten – Denken, Sprechen und Handeln entwickeln. Ein Beitrag zu Critical Global Citizenship Education.“

2005–2010 | 
Bachelorstudium Gesundheits- und Leistungssport an der Universität Innsbruck. Bachelorarbeit
„Die koordinative Leistungsfähigkeit von Kindern mit regelmäßiger Bewegungsförderung und Kindern aus sozial benachteiligten Verhältnissen im Vergleich.“

2004–2010 | 
Diplomstudium Pädagogik an der Universität Innsbruck. Diplomarbeit „Der Rassismus und der Fußball. Dokumentation, Genese und Kritik.“


Promotionsprojekt

Education First!? Transformation(en) von Global Citizenship Education. Eine postkolonial-feministische Untersuchung.

Bildung wird großgeschrieben, wenn es um globale Herausforderungen und Gerechtigkeit(en) geht. Mit dem Ansatz Global Citizenship Education (GCED) werden bildungspolitische Konzepte mit globalem Fokus systematisiert, gebündelt und somit zu einer eigenen Disziplin. GCED umfasst mehr als einzelne Programme und genießt somit eine übergeordnete Relevanz für den Gegenstandsbereich "Globales Lernen". Einer postkolonial feministischen Perspektive folgend werden Lücken und Problemlagen angesichts der von GCED angestrebten transformativen Bildung sichtbar. Postkoloniale Kontinuitäten und die Thematisierung von Geschlechterfragen die über eine reine Gleichstellungspolitik hinausgehen werden in GCED weitgehend de_thematisiert. Demnach soll der Frage nachgegangen werden ob und wie GCED als (selbst-) kritische Bildungspraxis transformativ, im Sinne eines Beitrages zur Dekolonisierung, gestaltet werden kann, um eine kritische(re) Solidarität zu entwickeln und in weiterer Folge eine De-Zentrierung und Problematisierung der Kategorie Geschlecht zu fokussieren. Die Strategien „Neuordnung von Begehren“ und „Verlernen“ nach Gayatri Chakravorty Spivak werden hier eine zentrale Rolle spielen. Mittels Diskursanalyse sollen die zu definierenden Problemlagen entlang Gender, race, Klasse und Sexualität in GCED Konzeptionen untersucht werden. Durch einen postkolonial feministischen Zugang soll das Konzept GCED in dekonstruktiver Herangehensweise einerseits irritiert werden und in einem zweiten Schritt das Potential für dessen Transformation ausgelotet werden.

Forschungsinteressen

  • Postkoloniale Theorien
  • Gender und Queer Studies
  • Rassismuskritik
  • Migrationsforschung
  • Intersektionalität
  • Critical Global Citizenship Education

Publikationen

  •  Altenberger, Sandra: Kategorien entwickeln. Kritik als Prozess des Verlernens. In: Mecheril, Paul/Schmidt, Bettina/Streicher, Noelia/Bücken, Susanne/ Cadeau, Rayma P./Velho, Astride (Hg): Migrationsgesellschaftliche Diskriminierungsverhältnisse als Gegenstand und strukturierende Größe in Bildungssettings (im Druck)
  • Altenberger, Sandra: National Case Studies – Austria. In: Tarozzi, M./Inguaggiato, C. (2018). Teachers‘ education in GCE: emerging issues in a comparative perspective. Final Report – Phase 2. Research deliverable published within the European project “Global Schools”. Trento/Italy: Provincia Autonoma di Trento. 

Vorträge

  • Altenberger Sandra: Vortrag Postkolonial-feministische Perspektiven auf Global Citizenship Education  / Juni 2018 / Bergische Universität Wuppertal / Kolloquium: Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Diversität
  • Altenberger Sandra: Kommentar / Mai 2019 / Leopold-Franzens-Universität Innsbruck / Zur 57. Innsbrucker Gender Lecture „Global Justice and Gendered Vulnerability: Transnational Feminist Politics and (Im)Possible Solidarities“ von Nikita Dhawan
  • Altenberger Sandra: Vortrag mit María Teresa Herrera Vivar: (Globale) Bildung für Alle!? Machtkritische Perspektiven auf Global Citizenship Education. / Juni 2019, Südwind Tirol
  • Altenberger Sandra: Vortrag mit María Teresa Herrera Vivar: (Globale) Bildung für Alle!? Postkolonial feministische Perspektiven auf Global Citizenship Education und Globales Lernen. / Juni 2019, Auslandshilfe und Fachstelle Welthaus, Diözese Innsbruck.
  • „Diskriminierung globaler Uneindeutigkeiten“ / Tagung „Migrationsgesellschaftliche Diskriminierungsverhältnisse als Gegenstand und strukturierende Größe in Bildungssettings“ I Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Center for Migration, Education and Cultural Studies.); 11./12.6.2015
  • Kommentar zur 47. Innsbrucker Gender Lecture „Feminist Engagements with/in New Materialism“ (Iris van der Tuin); Dezember 2016

Mitgliedschaften

  • Doktorand*innen-Netzwerk der interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung
  • Mitgliedschaft in der Forschungsgruppe Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften

 Kontakt

Mail: sandra.altenberger[at]student.uibk.ac.at

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