Jenseits der Kategorie „Displaced Person“. Vielfalt, Mehrfachidentitäten und Agency nach 1945
Tagung | 9.–10. November 2026 | Palais Claudiana, Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck
Der eineinhalbtägige Workshop „Jenseits der Kategorie ‚Displaced Person‘. Vielfalt, Mehrfachidentitäten und Agency nach 1945“ widmet sich der Vielfalt der Erfahrungen, Identitäten und Handlungsspielräume von Menschen, die nach 1945 von Verfolgung, Flucht, Vertreibung und Migration betroffen waren. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten und Grenzen der Kategorie „Displaced Person“ für die Forschung sowie Fragen nach Agency, Mehrfachzugehörigkeiten, Inklusion und Exklusion.
Ziel der Tagung ist es, aktuelle Forschungsansätze zur Geschichte von Displaced Persons und verwandten Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen und neue Perspektiven auf Vielfalt, Identität, Agency sowie die historische Konstruktion von Flüchtlings- und Migrantenkategorien nach 1945 zu diskutieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei biografischen und mikrohistorischen Zugängen sowie transnationalen und wissensgeschichtlichen Fragestellungen, die dazu beitragen können, die Komplexität von Erfahrungen von Displacement in der Nachkriegszeit genauer zu erfassen.
Weitere Informationen zum Tagungsprogramm sowie den Vortragenden folgen auf der Webseite des Instituts für Zeitgeschichte.
Konzept und Organisation:
Ass.-Prof. Mag. Dr. Nikolaus Hagen
Lara Castlunger, MEd
Priv.-Doz. Mag. Dr. Philipp Strobl (Universität Wien)
Kooperationspartner:

Kontakt:
Lara Castlunger, MEd
Institut für Zeitgeschichte
Universität Innsbruck
Innrain 52d, 6020 Innsbruck
