Volker Weiß, Wolfgang Palaver, Michaela Quast-Neulinger, Dirk Rupnow

Holt uns jetzt der Teufel? Theo­lo­gie, Politik und die neuen Macht­zen­tren der Tech­no­logie

Gespräch/Dis­kus­sion | 4. November 2026, 18:00–20:00 Uhr | Kaiser-Leopold-Saal, Theo­lo­gi­sche Fakultät der Univer­sität Inns­bruck

Holt uns jetzt der Teufel? Theologie, Politik und die neuen Machtzentren der Technologie
Gespräch/Diskussion | 4. November 2026, 18:00–20:00 Uhr | Kaiser-Leopold-Saal, Theologische Fakultät der Universität Innsbruck

Reli­gi­öse Endzeit­vor­stel­lungen gewinnen neue poli­ti­sche Brisanz. Was verbindet Theo­lo­gie, Politik und die neuen Macht­zen­tren der Tech-Bran­che? Und welche Rolle spielen dabei Akteure wie Peter Thiel und Entwick­lungen inner­halb der katho­li­schen Kirche?

Der Katechon ist ein zentraler Begriff der Endzeitvorstellungen aus dem Neuen Testament: eine Macht, die das Böse zurückhält und das Ende der Welt hinauszögert. Was beruhigend klingt, birgt eine politische Ambivalenz: Wer sich als diese „aufhaltende Kraft“ versteht, kann daraus einen Anspruch auf Herrschaft ableiten. Das neue Buch von Volker Weiss zeigt, warum der Katechon und damit letztlich die Beschäftigung mit Apokalypse und Jüngstem Gericht heute zu einem wichtigen Bezugspunkt rechten und autoritären Denkens geworden ist – von religiösen Milieus bis hin zu einflussreichen Akteur:innen aus der Technologiebranche wie Peter Thiel.

Das Podium setzt sich damit auseinander, wie religiöse Ideen wieder in politische Debatten eingreifen, welche Rolle neue Machtzentren spielen und warum innerhalb der katholischen Kirche entsprechende Tendenzen ebenfalls sichtbar werden. Was bedeuten diese Entwicklungen für unseren Alltag – und warum sollten sie uns interessieren?

Autor Volker Weiss im Gespräch mit Michaela Quast-Neulinger, Assistenzprofessorin für Systematische Theologie an der Universität Innsbruck und Wolfgang Palaver, emeritierter Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck. Moderiert von Dirk Rupnow, Zeithistoriker und Vizerektor für Personal an der Universität Innsbruck. (WuV 2026)

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Kontakt:

SSc Mag. Dr. Ingrid Böhler
Institut für Zeitgeschichte
Universität Innsbruck
Innrain 52d, 6020 Innsbruck

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