a. Univ.-Prof. Dr. iur. Mag. phil. Wilfried Thöni
Herzlich willkommen auf der Internetseite von a. Univ.-Prof. Dr. iur. Mag. phil. Wilfried Thöni.
Zur Person
Position
A. Universitätsprofessor am Institut für Unternehmens- und Steuerrecht der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Akademische Qualifikation
Habilitation („Venia docendi“) in den Fächern bürgerliches Recht und Handelsrecht - 1998
Doktor der Rechtswissenschaften („Doktor iuris“) - 1985
Magister der Philosophie („Magister philosophiae“; Lehramt Geschichte/Latein) - 1983
Forschungsschwerpunkte
Das Recht des unlauteren Wettbewerbs
- Verhältnis des UWG zum Vertragsrecht (dazu erschienene Veröffentlichungen im Publikationsverzeichnis)
Gesellschaftsrecht
Forschungsschwerpunkte:
- Beschlussfassung im Personengesellschaftsrecht (dazu erschienene Veröffentlichungen im Publikationsverzeichnis)
- Vertretung im Personengesellschaftsrecht (dazu erschienene Veröffentlichungen im Publikationsverzeichnis)
Bürgerliches Recht
- Zessionsrecht (dazu erschienene Kommentierungen im Publikationsverzeichnis)
- Novation (dazu erschienene Kommentierungen im Publikationsverzeichnis)
- Schuld- und Vertragsübernahme (dazu erschienene Kommentierungen im Publikationsverzeichnis)
Kartellrecht
- Schadenersatz bei Kartellrechtsverstößen (dazu erschienene Publikationen im Publikationsverzeichnis)
Aktuelles Forschungsvorhaben
Handbuch: Beschlussverfahren und Beschlussmängelrecht
Gesellschaftsverhältnisse sind wie alle Dauerschuldverhältnisse streitanfällig. Das Handbuch soll den von Beschlussmängelstreitigkeiten betroffenen Gesellschaftern und Gesellschaftsorganen sowie deren Beratern und Prozessbevollmächtigten als effektiver Ratgeber bei allen Rechtsfragen des Beschlussverfahrens und Beschlussmängelrechts (im Personengesellschaftsrecht, in der GmbH, in der AG, im Verein, in der Genossenschaft) dienen.
Besonderes Augenmerk gilt auch Beschlüssen und Beschlussmängeln in Vorstand und Aufsichtsrat. Die Rechtsfolgen fehlerhafter Beschlüsse dieser beide Organe sind gesetzlich nicht geregelt. Die hA geht daher ebenso wie für das Personengesellschaftsrecht davon aus, dass jeder Beschlussmangel Nichtigkeit des Beschlusses zur Folge hat. Doch ist mit Nichtigkeit – ebenso wenig wie im bürgerlichen Recht (§ 879 ABGB) – keineswegs immer die absolute Nichtigkeit gemeint. Vielmehr erfährt die Nichtigkeit durch die hA im Interesse der Rechtssicherheit eine Reihe punktueller Einschränkungen, in denen das Bedürfnis nach einer allgemein als notwendig empfundenen Rechtsfolgendifferenzierung zwischen schwerwiegenden und weniger schwerwiegenden Beschlussmängeln zum Ausdruck kommt.
Auszeichnungen
- Walther Kastner Preis - 1998
- Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für die wissenschaftliche Forschung an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck - 1999
Beruflicher und akademischer Werdegang
1978 - 1983: Lehramtsstudium der Fächer Latein und Geschichte mit Sponsion zum Magister philosophiae
1980 - 1985: Studium der Rechtswissenschaften mit Promotion zum Doktor iuris
1984 - 1985: Studienassistent am Institut für Handels- und Unternehmensrecht der Universität Innsbruck
1985 - 1994: Universitätsassistent am Institut für Handels- und Unternehmensrecht der Universität Innsbruck
1994 - 1998: Assistenzprofessor am Institut für Handels- und Unternehmensrecht der Universität Innsbruck
1998: Habilitation in den Fächern bürgerliches Recht und Handelsrecht
Seit 1998: A. Universitätsprofessor am Institut für Handels- und Unternehmensrecht der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Lehrtätigkeit
- Vorlesung (VO4): Privates Recht der Wirtschaft
- Vorlesung (VO4): Zivilrecht und Recht der Handelsgeschäfte - Vertiefung
- Vorlesung (VO3): Gesellschaftsrecht
- Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (VO 2)
- Unternehmens- und Gesellschaftsrecht — aktuelle Fälle (VO 1)
- Gestaltung von Gesellschaftsverträgen unter Einbeziehung von Praktikern (VO 2)
- Übung (UE2) aus Handels- und Gesellschaftsrecht
- Seminar (SE2) aus Unternehmensrecht und Gesellschaftsrecht
- Repetitorium (RE2) aus Handels- und Gesellschaftsrecht
- Recht für Wirtschaftswissenschaften (PS 1)
- Arbeitsgemeinschaft für DiplomandInnen und DissertantInnen (AG 1)
- Vorbereitungslehrgänge für die Wirtschaftstreuhänderprüfung an der Wirtschaftstreuhänderakademie
- Unternehmensrecht - Lehrgang Angewandte Betriebswirtschaftslehre (Managementzentrum St. Gallen & Land Vorarlberg)
- Masterlehrgang: „Business Law – Corporate and Contract Law“ (MBL)
Publikationen
Siehe Publikationsverzeichnis.
Lehre
Lehrveranstaltungen
Laufende Veranstaltungen des WS 2018/19
- Hauptvorlesung Gesellschaftsrecht (VO 3 h)
- Privates Recht der Wirtschaft I (VO 2 h)
- Übung aus Unternehmensrecht (UE 2 h)
- Seminar mit Bachelorarbeit (1 h)
- Seminar aus Unternehmensrecht (2 h)
Details zu den laufenden Lehrveranstaltungen im aktuellen Semester finden sich im Online-Lehrveranstaltungsverzeichnis der Universität.
Betreuung von Diplomarbeiten
Anfragen wegen Betreuung einer Diplomarbeit sind an folgende E-Mail Adresse zu richten: wilfried.thoeni@uibk.ac.at
Erreicht mich eine entsprechende Anfrage, vereinbare ich einen Gesprächstermin zwecks Darlegung der Anforderungen an die Abfassung einer Diplomarbeit sowie zwecks Besprechung möglicher Themen. Bei der Themenwahl bin ich gerne behilflich.
Sodann verlange ich die Erstellung eines Exposés, in dem die Rechtsfragen der Diplomarbeit umrissen werden (samt Grobgliederung und vorläufigem Literaturverzeichnis).
Betreuung von Dissertationen
Anfragen wegen Betreuung einer Dissertation sind an folgende E-Mail Adresse zu richten: wilfried.thoeni@uibk.ac.at.
Publikationen
Beiträge in Fachzeitschriften
- Zur Verantwortlichkeit des GmbH-Gesellschafters, GesRZ (Der Gesellschafter) 1987, 82-93, 126-132
- Zum Selbstkontrahieren des Gesellschafter-Geschäftsführers einer Einmann-GmbH, wbl (Wirtschaftsrechtliche Blätter) 1988, 102 - 109.
- Die juristische Person als Wiederkaufsberechtigter, JBl (Juristische Blätter) 1989, 162 - 165.
- Die Haftung des nicht eingetragenen Kommanditisten einer GmbH & CoKG, RdW (Recht der Wirtschaft) 1989, 57 - 60.
- Der Dualismus von GmbH und AG als kapitalgesellschaftliche Unternehmensformen in den wichtigsten Industriestaaten (Tagungsbericht zum Symposium Bregenz 13.-15.4.1989), GmbHR (deutsche GmbHRundschau) 1989, 246.
- Zur Haftung des GmbH-Gesellschafters in Geschäftsführungsangelegenheiten, GmbHR (deutsche GmbHRundschau) 1989, 187 - 193.
- Geldunterhalt und Naturalunterhalt in: Harrer/Zitta (Hrsg.), Familie und Recht (1992), 3 - 28.
- Das Anhörungsrecht des Miteigentümers in Angelegenheiten der ordentlichen Verwaltung, JBl (Juristische Blätter) 1992, 7 - 11.
- Sittenwidrigkeit von GmbH-Gesellschafterbeschlüssen - Nichtigkeits- oder Anfechtungsgrund?, wbl (Wirtschaftsrechtliche Blätter) 1992, 353 - 362.
- Vertrags- und Gesetzesumgehung durch Treuhand an Gesellschaftsanteilen, ecolex 1992, 236 - 240.
- Fehlerhafte Beschlüsse im Personenhandelsgesellschaftsrecht, wbl (Wirtschaftsrechtliche Blätter) 1993, 133 - 140.
- Beschlußanfechtung und Schadenersatzhaftung im GmbH-Recht, ecolex 1993, 674 - 676; 747 ff.
- Schiedsfähigkeit des GmbH-rechtlichen Anfechtungsstreits, wbl (Wirtschaftsrechtliche Blätter) 1994, 298 - 303.
- Verantwortlichkeit der Aktionäre für die Stimmrechtsausübung, ecolex 1994, 230 - 233.
- Drittschutz im Beschlußanfechtungsprozeß, GesRZ (Der Gesellschafter) 1994, 55 - 61.
- Die Beschlußmängelfolge der Unwirksamkeit im Kapitalgesellschaftsrecht, GesRZ (Der Gesellschafter) 1995, 73 - 81.
- Anerkenntnisurteil gegen die GmbH im Beschlußanfechtungsprozeß?, ecolex 1995, 259 - 262.
- Unwirksame GmbH-Gesellschafterbeschlüsse, GesRZ (Der Gesellschafter) 1996, 137 - 145.
- Ausnahmen vom Widerspruchserfordernis des GmbH-Gesellschafters in der Generalversammlung (§ 41 Abs 2 S 1 GmbHG), GesRZ (Der Gesellschafter) 1997, 209 - 218.
- Zur Reichweite der Prüfungsbefugnis des Firmenbuchgerichts bei GmbH Gesellschafterbeschlüssen, Festschrift Koppensteiner (2001), 213 ff.
- Der Widerspruch zur Niederschrift nach § 196 Abs. 1 Z. 1 AktG - nur bei verfahrensfehlerhaften Hauptversammlungsbeschlüssen?, Festschrift Krejci (2001) Band 1, 913 ff.
- Urteilsanmerkung zu BGH 10.5.2001 - III ZR 262/00 (Köln), Lindenmaier-Möhring 2001 (Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs) Nr. 42.
- Zur prozessualen Beseitigung unklarer Beschlussergebnisse im GmbH-Recht, ÖJZ 2002, 215 - 221.
- Kurzkommentar zu OLG Köln EWiR §5 GmbHG 1/02, 481.
- Kommentierung von OGH 9 Ob 138/06v, GesRZ 2007, 328.
- Kommentierung von OGH 6 Ob 37/08x, GesRZ 2008, 238.
- Sind treuwidrige Stimmabgaben von GmbH-Gesellschaftern bei der Beschlussfeststellung durch den Versammlungsleiter mitzuzählen?, GesRZ 2008, 346 ff.
- Glosse zu OGH 24. 3. 2009, 4 Ob 229/08t, ÖBl 2009/42.
- „Mehr dazu“ zu OGH 20. 1. 2009, 4 Ob 188/08p, ÖBl- LS 2009/158.
- Zur „Aufforderung an Verbraucher zum Kauf“ (§ 2 Abs 6 UWG), wbl 2009, 473 ff.
- Medienspezifische Beschränkung der Informationspflicht bei Kaufangeboten?, ecolex 2009, 876 ff.
- Relevanzerfordernis bei unvollständiger Kaufinformation?, ecolex 2009, 972 f.
- Urteilsanmerkung zu OGH 4 Ob 229/08t, ÖBl 2009/42
- Vertragsrechtliche Relevanz von Verstößen gegen § 2 Abs 6 UWG?, ÖJZ 2010/76
- Zulässigkeit reiner Branchenangaben als Sachfirma einer GmbH?, ecolex 2010, 678
- Urteilsanmerkung zu OGH 4 Ob 99/09a, ÖBl-LS 2010/90
- Urteilsanmerkung zu OGH 6 Ob 169/09k, GesRZ 2010, 273
- Urteilsanmerkung zu OGH 6 Ob 204/10h, GesRZ 2011, 237
- Unterscheidungskraft und Freihaltebedürfnis im Firmenrecht, ÖBl 2011, 285.
- Die lauterkeitsrechtlichen Informationspflichten des § 2 Abs 6 UWG im Licht der Vorabentscheidung des EuGH vom 12.5.2011, C-122/10, in Thiele/Staudegger, Geistiges Eigentum, Jahrbuch 2012, 197–210.
- Zulässigkeit des Einwands der Schadensabwälzung (sog „passing-on defence“) bei Verstößen gegen das Kartellverbot? in FS-Jud (2012), 699–722.
- Passing-on defence und die Regierungsvorlage zur Kartellrechts-Novelle 2012 (KaWeRÄG 2012), RdW 2012/479.
- Urteilsanmerkung zu OGH 19.4.2012, 6 Ob 42/12p, NZ 2012/114.
- Mehrheitliche Vertragsänderungen im Spannungsverhältnis zwischen Privatautonomie und Minderheitenschutz in FS Koppensteiner 2016 (Seite 329 – 337).
Kommentierungen
1) Zum ABGB (insgesamt 489 Seiten)
- Kommentierung der §§ 1375–1379 ABGB im Klang Kommentar (Hrsg. Fenyves/Kerschner/Vonkilch) im Umfang von insgesamt 37 Seiten; erschienen im Oktober 2011.
- Kommentierung der §§ 1392–1399 ABGB im Klang Kommentar (Hrsg. Fenyves/Kerschner/Vonkilch) im Umfang von insgesamt 271 Seiten; erschienen im Oktober 2011.
- Kommentierung der §§ 1404–1410 ABGB im Klang Kommentar (Hrsg. Fenyves/Kerschner/Vonkilch) im Umfang von insgesamt 181 Seiten; erschienen im Oktober 2011.
2) Zum UGB (insgesamt 303 Seiten)
- Kommentierung des § 119 UGB im Großkommentar UGB (Hrsg: Zib/Dellinger) im Umfang von 148 Seiten; Erscheinungsjahr 2017.
- Kommentierung der §§ 125 - 127 UGB im Großkommentar UGB (Hrsg: Zib/Dellinger) im Umfang von insgesamt 137 Seiten; Erscheinungsjahr 2017.
- Kommentierung des § 170 UGB im Großkommentar UGB (Hrsg: Zib/Dellinger) im Umfang von 18 Seiten; Erscheinungsjahr 2017.
Gemeinschaftsarbeiten
- Ebihara/Iwahara/Roth/Thöni, Yugen Kaisha Ho (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung) ins Deutsche übersetzt und mit Anmerkungen versehen in HWR (Handel - Wirtschaft - Recht) 5 (1986), 15 - 34.
- Roth/Thöni, Treuhand und Unterbeteiligung, FS-100 Jahre GmbH-Gesetz (1992), 245 - 288.
- Thöni/Oberhofer (Hrsg.), Der Ges.m.b.H-Geschäftsführer, Konkrete Absicherungsmöglichkeiten gegen das persönliche Haftungsrisiko (1989). Loseblattsammlung für die Praxis; ab 1990 bis 1998 jährlich drei Ergänzungslieferungen.
Habilitation
- Rechtsfolgen fehlerhafter GmbH-Gesellschafterbeschlüsse, 1998.
Mitarbeit an folgenden Publikationen
- Günter H. Roth, Mehr Eigenkapital - auch ein österreichisches Problem, GesRZ 1985, 49.
- Günter H. Roth, Grundriß des österreichischen Wertpapierrechts, 1988, insbesondere Abschnitt K.
Kontaktinformationen
Anschrift
a. Univ.-Prof. Dr. iur. Mag. phil. Wilfried Thöni
Institut für Unternehmens- und Steuerrecht
Innrain 52 (Christoph-Probst-Platz)
A-6020 Innsbruck
Österreich
Weitergehende Kontaktmöglichkeiten
E-Mail:wilfried.thoeni@uibk.ac.at
Tel.-Nr.: +43 512 507-8357
Fax-Nr.: +43 512 507-2958
Sprechstunde: Nach vorgängiger Vereinbarung per E-Mail
Büro: Zimmer 0059, Erdgeschoß, Universitätshauptgebäude