Unser AB Umwelttechnik will mit einer Online-Umfrage zum Umgang mit Hitze in der Stadt (läuft aktuell) besser verstehen, wie Menschen in Innsbruck Hizue wahrnehmen, welche Orte als besonders belastend erlebt werden und welche Maßnahmen aus Sicht der Bevölkerung hilreichen wären.
Warum mitmachen?
Eure Erfahrungen sicht wichtig, um Forschung zu urbaner Hitze, Klimawandelanpassung und lebenswerten Stadtröumen praxisnah weiterzuentwickeln! Dabei helfen eure Antworten, lokale Erfahrungen sichtbar zu machen und wissenschaftliche Grundlagen für eine klimaangepasste Stadtentwicklung zu verbessern.
*Die Teilbnahme dauert etwa 5-10min. Die Ergebnisse werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Fragen gerne an Anna Codemo!
Die Forschung unseres AB Umwelttechnik beschäftigt sich viel mit der praxisnahen Klimawandelanpassung. So wurden beispielsweise im Messepark und dem Olympischen Dorf im Rahmen der Projekte Cool-INN und COOLYMP zentrale Innsbrucker Plätze klimagerecht angepasst. Dabei wurde sowohl Schutz vor Hitzebelastungen durch Entsiegelung, als auch ein kühler öffentlicher Begegnungsort geschaffen.
"Was ich wirklich nicht verstehe, ist die politische Komponente von Klimawandel und Klimawandel Anpassung. Die Maßnahmen, die wir setzen, wären auch ohne Klimawandel sinnvoll. Als Gesellschaft sollten wir gemeinsam - über alle Parteien hinweg - uns einigen können, dass es sinnvoll ist, wenn wir unsere Umwelt freundlicher für die Menschen gestalten."
(Prof. Manfred Kleidorfer, AB Umwelttechnik im Deep Dive des Klima- und Energiefonds vom 24.08.2026)
Städte- und Forschungsübergreifender Austausch ist insbesondere bei der Klimawandelanpassung wichtig. Im Deep Dive des Klima- und Energiefonds werden Best-Practice-Beispiele aus österreichischen Städten gezeigt: von innovativer Stadtbegrünung bis zur klimaresilienten Infrastruktur - und warum Klimawandelanpassung kein Sonderthema ist, sondern städtische Planung grundlegend verändert.
Prof. Manfred Kleidorfer bespricht im Film die Herausforderungen des Klimawandels für unsere Kanal- und Entwässerungssysteme und die Notwendigkeit der Anpassung unserer Umwelt, um unsere Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Beispielsweise indem Städte durch Begrünung so gestaltet werden, dass eine hohe Wohlfühlqualität auch während Hitzeperioden bleibt. Neben den natürlichen Elementen betont Kleidorfer, dass der gezielten Einsatz von technischen Elementen, wie durchlässiger Asphalt durch den Wasser versickern kann, eine große Rolle in der städtischen Klimawandelanpassung spielen sollte. In allen Umsetzungen sollte, so Kleidorfer, stets die interdisziplinäre Kooperation und der Austausch in der Umsetzung im Mittelpunkt stehen!
Wenn Hitze zur Stadtfrage wird: Klimawandelanpassung in österreichischen Städten | Deep Dive
Dieser Deep Dive zeigt Best-Practice-Beispiele aus österreichischen Städten: von innovativer Stadtbegrünung bis zu klimaresilienter Infrastruktur - und warum Klimawandelanpassung kein Sonderthema ist, sondern städtische Planung grundlegend verändert.
