Kooperativ-interreligiöses Forschen und Lehren bildet seit mehr als einem Jahrzehnt einen Grundpfeiler im Selbstverständnis der Innsbrucker Religionspädagogik. Jener dort gelebte kooperative Gedanke bildete den Ausgangspunkt für die gemeinsame Konferenz aller wissenschaftlichen Religionspädagogiken im deutschen Sprachraum. Rund 200 Forscher:innen aus evangelischer, muslimischer, orthodoxer, jüdischer und katholischer Perspektive trafen sich daher von 16. bis 19. September in Bonn, um sich in unterschiedlichen wissenschaftlichen Formaten mit dem Konferenzthema „Konstruktionen religiösen Aufwachsens. Religiöse Bildungsbiografien zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ auseinanderzusetzen.
Nach einer vorangestellten Graduierten- und Mittelbautagung, in der unsere beiden Universitätsassistent:innen Carolin Hohmann und Johannes Härting im Zuge von Kurzvorträgen Einblicke in ihre derzeitige Forschungsschwerpunkte gaben, erfolgte die Haupttagung. Bei dieser nahm neben Hohmann und Härting auch die Innsbrucker Fachbereichsleiterin Karin Peter teil. Neben einer Fülle an wissenschaftlichen Vorträgen, bot vor allem dieser Tagungsabschnitt die Gelegenheit zur kooperativen Vernetzung, aber auch zum amikalen Beisammensein. Eine Postersession, die Mitgliederversammlungen der einzelnen Verbände sowie ein Kulturprogramm, bei der unsere Innsbrucker:innen eine Stadtführung in die ehemalige Bundeshauptstadt oder Einblick in die Deutsche Forschungsgemeinschaft erhielten, rundeten das Programm und erfolgreiche Konferenztage ab.
(JH)






