Das Organisationsteam – Thomas Ortner und Julia Hautz vom Institut für Strategisches Management und Leadership sowie Leonhard Dobusch und Leonie Sauer vom Institut für Organisation und Lernen – begrüßte insgesamt 77 Teilnehmer:innen und hatte ein Programm zusammengestellt, das fachlichen Tiefgang mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm verband.
Theoretischer Input und spannendes Abendprogramm
Der Workshop umfasste mehrere Programmpunkte. Der Donnerstagvormittag begann mit einem Paper-Development-Workshop, in dem Promovierende und Early-Career-Scholars in Roundtables Feedback von Senior Scholars erhielten, darunter David Seidl (Universität Zürich), Violetta Splitter (University of Oxford), Josh Morton (University of Leeds), Leonhard Dobusch und Christian Stadler (Universität Innsbruck).
Nach dem Mittagessen leitete Prof. Dr. Ali Aslan Gümüsay (LMU München) den offiziellen Auftakt mit einer Keynote zu prospektiver Theoriebildung und dazu, was Open Strategy und Strategy-as-Practice von Future-Making-Forschung lernen können. Es folgte die erste Postersession mit 18 Postern – darunter konzeptionelle Ideen für ein bevorstehendes Special Issue zu Open Strategy im Journal of Research in the Sociology of Organizations – sowie das erste Praxis-Panel „Open Strategy in a non-profit context“ mit Mary-Jane Stolp (The Bridge Incl.) und Andrew Bird (University of Sydney & Foundstone Advisor).
Das Abendprogramm am Donnerstag stand im Zeichen von Innsbrucks olympischem Erbe: ein privates Abendessen hoch oben auf der Bergisel-Skisprungschanze, eine aussichtsreiche Zitterbank-Erfahrung mit einer Live-Skisprung-Demonstration sowie köstliches Essen und inspirierende Gespräche.
Nachwuchswissenschaftler:innen eröffneten den Freitag
Der Freitag begann mit dem Panel „Young voices on Open Strategy“, in dem die Early-Career-Scholars Kristina Stoiber (TU München), Monica Nadegger (LMU München), Julian Just (Universität Innsbruck) und Christoph Brielmaier (Universität Bamberg) aktuelle Projekte, Überlegungen und zukünftige Forschungsrichtungen vorstellten. Daran anschließend bot die zweite Postersession mit 16 Postern Raum für einen vielfältigen und erkenntnisreichen Austausch.

Das Panel „Young voices on Open Strategy“
Beim anschließenden Praxis-Panel „Open Strategy in tough times“ gab zum einen Christoph Jandl (HENNgineered) Einblick wie unternehmensinterne soziale Medien für strategische Transparenz in Phasen des Branchenumbruchs genutzt werden können, und zum anderen erzählte Tom Van der Lubbe (Viisi) von seinen Erfahrungen radikaler Transparenz und verteilter Entscheidungsfindung in einer Finanzkrise. Den Abschluss bildete ein „Open Strategy Family Feud“, in dem frühere und zukünftige Workshop-Organisator:innen aus dem Vereinigten Königreich und Finnland gegeneinander antraten.
Der Workshop 2026 stärkte das Feld der Open-Strategy-Forschung, brachte (Promotions-)Projekte voran und vertiefte die Verbindungen zu Praktiker:innen – und schlug so eine noch festere Brücke zwischen Ideen und Wirkung im Open-Strategy-Feld.
