Eine Gruppe von rund 30 Personen vor einer großen, bogenförmigen Glastür

Gruppenfoto vor dem Ágnes-Heller-Haus

Konfe­renz der Euro­pean Mathe­ma­tical Psycho­logy Group 2026

Vom 7. bis 9. September 2026 tagte in Inns­bruck die Euro­pean Mathe­ma­tical Psycho­logy Group. Keynote-Speaker der dies­jäh­rigen Konfe­renz waren Prof. Susanne Ditlevsen (Uni­ver­sität Kopen­ha­gen) und Prof. Denny Bors­boom (Uni­ver­sität Amster­dam).

Das diesjährige Treffen der European Mathematical Psychology Group (EMPG) wurde vom Fachbereich Quantitative Methoden des Instituts für Psychologie ausgerichtet, Organisator:innen waren Matthias Gondan, Irene Alfarone und Lukas Legner. Die EMPG ist eine informelle Gruppe europäischer mathematischer Psycholog:innen, die seit 1971 jährliche Treffen organisieren. Das Netzwerk wurde gegründet, um fachlichen Austausch und Kooperation innerhalb der mathematischen Psychologie und mit verwandten Disziplinen zu fördern (Mathematik, Informatik, Wirtschaftswissenschaft).

 

Ein Mann steht in einem Hörsaal und spricht, im Hintergrund ist eine Powerpoint-Folie mit der Aufschrift "A Theory Construction Curriculum" zu sehen.

Denny Borsboom hielt eine der Keynotes.

Ungefähr 60 Teilnehmer:innen aus verschiedenen europäischen Ländern präsentierten aktuelle Forschung aus den Bereichen Psychometrie, Wissensrepräsentation und Lernen, Wahrnehmung und Psychophysik, Denken und Entscheiden. Die Keynote von Susanne Ditlevsen (Universität Kopenhagen) behandelte Fragen der multivariaten Analyse von EEG-Daten zur Verhaltensvorhersage, während Denny Borsboom (Universität Amsterdam) den ganz großen Bogen schlug und im öffentlichen Vortrag Wege aus der aktuellen theory crisis in der Psychologie vorschlug.

2027 wird sich die EMPG im Rahmen der Konferenz der Society for Mathematical Psychology in Leeds (UK) treffen.

(Matthias Gondan und Irene Alfarone)

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