Das inff findet nunmehr zum 25. Mal statt und beweist auch im Jubiläumsjahr, warum es zu einem der renommiertesten Natur- und Umweltfilmfestivals in ganz Europa zählt: Aus über 450 Einreichungen hat das Organisationsteam 66 Filme aus 34 Ländern ausgewählt. Diese werden zwischen dem 7. und 11. Oktober auf den Leinwänden des Innsbrucker Metropolkinos gezeigt.
innsbruck nature film festival 2026
Wann: 7. bis 10. Oktober 2026
Wo: Metropol Kino Innsbruck und weitere Standorte
Mehr Infos: Website des inff
science glimpses: Filmkunst und Forschung
Zahlreiche Wissenschaftler:innen der Uni Innsbruck tragen zum inff bei: In den science glimpses stehen sie nach Filmvorführungen Rede und Antwort. Die Zoologin Marjana Ljubisavljevic ist nach dem Film Bee Wild als Expertin zu Gast, der Verhaltensökonom Matthias Stefan spricht nach der Vorstellung von Treewashing – The Planting Illusion über diese besondere Form von Greenwashing. Nach Daughters of the Forest bringt die Mikrobiologin Ursula Peintner ihre Expertise im Bereich der Pilzökologie ein. Als Jubiläumsfilm wird Nanook of the North gezeigt. Doris Eibl spricht im Anschluss über die Gratwanderung zwischen Authentizität und Inszenierung sowie Erinnerungsnarrative, die (auch) durch die Machart von Dokumentarfilmen geprägt werden.
Das Programm der uibk-studentsDays@inff, in deren Rahmen Innsbrucker Studierende gemeinsam mit ihren Lehrenden vom Hörsaal in den Kinosaal wechseln, verspricht spannende Beiträge und fördert die Interdisziplinarität an der Universität. Gezeigt werden unter anderem TIAN – Generation Farmfluencer sowie Klima Krise Kunst. Die Filmvorführungen werden von verschiedenen Expert:innen der Universität wissenschaftlich begleitet.

Tiere und Fabelwesen in mittelalterlichen Handschriften stehen bei einer Führung durch eine Ausstellung der ULB im Mittelpunkt.
experiences: Wissenschaft zum Anfassen
Neben den Filmvorführungen bietet das inff ein vielfältiges, erlebbares Rahmenprogramm: die sogenannten experiences. In diesem Jahr dreht sich bei einem Laborbesuch mit der Limnologin Birgit Sattler alles um Mikroplastik im Ewigen Eis. Passend zum Film Bee Wild gibt es die experience Bee Wild on Site: Gemeinsam mit Zoolog:innen der Uni Innsbruck entdecken die Besucher:innen die Wildbienenvielfalt und erfahren Wissenswertes über artgerechte Honigbienenhaltung. Die Universitäts- und Landesbibliothek zeigt ihre Sondersammlung zum Thema Tiere und Fabelwesen in mittelalterlichen Handschriften.
Der Wasserbauexperte Bernhard Gems und die Architektin Doris Hallama sprechen bei einer geführten Wanderung von der Hungerburg durch die Mühlauer Klamm zur Arzler Alm über Naturgefahrenmanagement in der Stadt. Im Botanischen Garten entdecken Interessierte im Rahmen einer Führung die Habitats of Europe sowie die Ausstellung Von der Blüte aufs Blatt. Das in diesem Jahr eröffnete mikroVERSUM in Zirl lädt anlässlich des inff bei einer Sonderführung dazu ein, in die Welt der kleinsten Lebewesen unseres Planeten einzutauchen.
inff x Universität Innsbruck
Die Zusammenarbeit zwischen der Universität Innsbruck und dem inff ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie die Universität neben Forschung und Lehre ihre dritte Mission – die gesellschaftliche Verantwortung im Sinne des Wissenschaftstransfers – versteht und lebt.
Die Kooperation der Uni Innsbruck mit dem inff wird von der Transferstelle der Universität koordiniert und umfasst neben den gemeinsam gestalteten Angeboten die Unterstützung der Jury, den Preis für den besten Boden-Film (mit dem Land Tirol und Fröschl Bau) sowie eine Schulfilmvorführung in Zusammenarbeit mit der Jungen Uni.
Die Filmvorführungen und experiences, die in Kooperation mit der Universität Innsbruck stattfinden, sind auf der Seite der Transferstelle aufgelistet. Weitere Informationen zum nature film festival gibt es auf der Website des inff. Die Anmeldung für die experiences erfolgt ebenfalls über die offizielle inff-Webseite.
