Die Euregio-Awards werden jährlich gemeinsam von der Wirtschaftskammer Tirol, den Handels- und Wirtschaftskammern Bozen und Trient sowie der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vergeben. Sie umfassen den Jungforscher:innenpreis und den Innovationspreis. Erstmals gab es pro Award zwei Kategorien – also insgesamt vier Gewinner:innen. Dotiert sind die Preise mit Geldbeträgen bis zu 4.500 Euro. Für den ersten Platz des Innovationspreises gibt es zusätzlich regionale PR-Leistungen der Standortagenturen in der Höhe von weiteren 4.500 Euro.
Über 100 Personen haben heuer Projekte und Ideen eingereicht – ein neuer Rekord. Aus den Einreichungen wurden im Vorfeld pro Kategorie jeweils drei Finalist:innen nominiert. Am 29. August wurden die Auszeichnungen im Rahmen der Euregio-Days in Alpbach verliehen.
Euregio-Jungforscher:innenpreis
Unter den Finalist:innen in der Kategorie „Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Bildungs- und Geisteswissenschaften“ hat sich Philipp Jaufenthaler von der Universität Innsbruck mit einer Arbeit zur Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit durchgesetzt. Der zweite Platz ging an Anna Bertani von der Universität Trient. Die drittbeste Arbeit wurde von Ece Naz Tatarvon der Universität Trient vorgelegt.
In der Kategorie „Technische Wissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin“ gewann Moritz Ploner von der Freien Universität Bozen mit einer Arbeit zu tragbaren Schweißsensoren als Unterstützung der Gesundheitsüberwachung. Der zweite Platz ging an Margherita Mele von der Universität Trient, der dritte Platz an Alexander Sietmann von der Universität Innsbruck.
Euregio-Innovationspreis
Bei den Euregio-Innovationspreisen in der Kategorie „Etablierte Geschäftsmodelle und Produkte“ überzeugte das Spin-off der Uni Innsbruck KinCon biolabs die Jury mit einem Projekt zu neuen Ansätzen für die Medikamentenentwicklung. Der zweite Platz ging an das Unternehmen Behavix srl Società Benefit aus Rovereto (Trentino), der dritte Platz an das Unternehmen BIOTITAN SRL aus Bozen (Südtirol).
In der Kategorie „Konzepte und Prototypen“ gewann das Unternehmen Fraido S.r.l aus Trient (Trentino) mit einem Projekt zu einem erweiterbaren Schlauchtyp für eine einfachere, effizientere und sicherere Beatmung von Patient:innen. Auf Platz zwei kam das Unternehmen VAHLE Automation mit einem Projekt, an dem auch das i-pel-Team der Uni Innsbruck beteiligt war. Terra Atmos, ein Spin-off der Uni Innsbruck, belegte den dritten Platz.


