Am 30. Juni 2026 fand im Tiroler Landesarchiv die Podiumsdiskussion „Die Ukraine und die europäische Sicherheitsarchitektur“ statt. Die Veranstaltung wurde von Prof. Jürgen Fuchsbauer, Dekan der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck, und Anastasiia Yevstratenko, Mitarbeiterin am Dekanat, in Kooperation mit dem Honorarkonsul der Ukraine in Tirol, Dipl.-HTL.-Ing. Walter Peer, bereits zum dritten Mal organisiert und bot erneut eine Plattform für einen hochkarätigen Austausch über die Zukunft der europäischen Sicherheitsordnung und die Rolle der Ukraine in Europa.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort von Vizerektor Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow, Vizerektor für Personal der Universität Innsbruck. An der Podiumsdiskussion nahmen S. E. Dr. Vasyl Khymynets, Botschafter der Ukraine in Österreich, S. E. Christian Grønbech-Jensen, Botschafter des Königreichs Dänemark in Österreich, sowie Olga Bolibok, MSc, Expertin für europäische Integration und internationale Zusammenarbeit, teil. Die Moderation übernahm Mag. Christian Jentsch, Außenpolitikredakteur der Tiroler Tageszeitung.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die europäische Sicherheitsarchitektur, die gesellschaftliche Resilienz der Ukraine sowie die Bedeutung der internationalen Unterstützung. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den bereits begonnenen EU-Beitrittsverhandlungen der Ukraine. Die Diskutierenden beleuchteten die Chancen und Herausforderungen des Beitrittsprozesses sowie die institutionelle und politische Einbindung der Ukraine in die Strukturen der Europäischen Union. Darüber hinaus wurde die Rolle der europäischen Integration für die langfristige Stabilität und Sicherheit Europas diskutiert.
Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Diplomatie, Wissenschaft, Politik, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Gemeinschaft in Tirol zusammen und bot Raum für einen intensiven Austausch über die Zukunft Europas und die europäische Perspektive der Ukraine.
Wir danken allen Diskutantinnen und Diskutanten, den Kooperationspartnern sowie den zahlreichen Gästen für ihre wertvollen Beiträge und den offenen, konstruktiven Dialog.
