Von 8. bis 10. Juli fand in Lemberg die Conference of Ukrainian Studies: Ukraine in the World statt, die Wissenschaftler:innen sowie Vertreter:innen von Hochschulen und internationalen Institutionen zusammenbrachte, um aktuelle Entwicklungen in den Ukraine-Studien sowie die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit mit ukrainischen Bildungsinstitutionen zu diskutieren. Organisiert wurde die Konferenz von der Global Coalition of Ukrainian Studies (GCUS), in der auch die Universität Innsbruck Mitglied ist. Von Seiten der Universität nahmen Univ.-Prof. Dr. Jürgen Fuchsbauer, Dekan der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, und Dr.in Nataliia Sorokina vom Institut für Slawistik teil.
Bei der Eröffnung der Veranstaltung in der Lemberger Oper verlieh Prof.in Olha Oseredchuk als Vertreterin der Global Coalition of Ukrainian Studies den Ukrainian Studies Distiguished Awards an Dekan Fuchsbauer und sein Team. Sie erhielten diese Auszeichnung für ihren Beitrag zur Entwicklung der Ukraine-Studien durch die Initiierung und wissenschaftliche Koordination des Erasmus+ Blended Intensive Programme und der Winter School „Developing Ukrainian Studies at European Universities“, die 2026 an der Universität Innsbruck stattfanden. Gewürdigt wurde insbesondere die Schaffung eines internationalen akademischen Formats, das den Ausbau von Ukraine-Studien an europäischen Universitäten fördert, wissenschaftliche Netzwerke stärkt und Forschende, Studierende sowie Hochschulen zusammenbringt, die sich der Erforschung der Ukraine widmen. Die Auszeichnung unterstreicht das kontinuierliche Engagement der Universität Innsbruck für internationale wissenschaftliche Kooperationen und die Weiterentwicklung der Ukraine-Studien im europäischen Hochschulraum.
