Im Jahr 2024 fand das erste persönliche Treffen des ‚Global Networks of Deans of Education (GNDE)` statt. Damals lud die Universität Innsbruck Vertreter:innen nationaler Netzwerke von Dekan:innen weltweit, die im Bereich der Lehrer:innenbildung tätig sind, ein, um über aktuelle Themen in der Lehrer:innenausbildung zu diskutieren. Nun kamen die Dekan:innen ein zweites Mal in Edinburgh, Schottland, zusammen. D
Die Universitäten Edinburgh und Glasgow waren die Gastgeberinnen des diesjährigen Symposiums, das sich mit dem Thema „Lehrer:innenbildung und Bildungsperspektiven in einer komplexen Welt“ beschäftigte. Das Globale Netzwerk der Dekan:innen fördert den kritischen Austausch und Dialog über Ländergrenzen und Kontinente hinweg und unterstützt internationale Kooperationen in Lehre und Forschung. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie ähnlich die Herausforderungen sind, mit denen Universitäten weltweit im Bereich der Lehrer:innenbildung konfrontiert sind, und spannend zu erfahren, wie einzelne Dekan:innen oder nationale Dekan:innennetzwerke darauf reagieren“, berichtet Suzanne Kapelari von der Universität Innsbruck, die Österreich bei diesem Symposium vertrat.
Dekan:innen aus Chile, Australien, China, den USA, Kanada, Südafrika sowie aus europäischen Ländern wie Irland, Portugal, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und den Niederlanden tauschten vom 2. bis 4. September 2026 ihre Erfahrungen aus und diskutierten mögliche Lösungsansätze für nationale sowie globale Herausforderungen, mit denen sich die Lehrer:innenbildung in den kommenden Jahren auseinandersetzen wird müssen. Das Symposium stand unter dem Motto „encouraging participants to imagine new possibilities for educations that are contextually responsive, ethical grounded and future focused” und war eine wertvolle Bereicherung für alle, die daran teilnehmen durften.
