Die Bestände der Kunstsammlung
Die Kunstsammlung des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck entstand nach dem Zweiten Weltkrieg unter der Leitung des damaligen Institusleiters Otto Lutterotti, der mit dem gezielten Erwerb von Werken Tiroler Künstler:innen den Grundstein für den regionalen Sammlungsschwerpunkt legte. Den größten Zuwachs erhielt die Sammlung jedoch durch Schenkungen. Heute umfasst die Institutssammlung rund 170 Kunstwerke aus den Gattungen Malerei, Grafik sowie Skulptur und Plastik. Der Bestand konzentriert sich auf Werke der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; ein besonderer Sammlungsschwerpunkt liegt auf Selbstbildnissen und Portraits.
Die Artothek des Bundes geht auf die staatlichen Kunstförderungsankäufe zurück, die seit 1948 durchgeführt werden, und wird heute administrativ vom Belvedere in Wien betreut. Ihr Sammlungsschwerpunkt liegt auf Werken österreichischer Künstler:innen des
20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Durch die jährlich stattfindenden Ankäufe wird die Sammlung kontinuierlich erweitert und das zeitgenössische österreichische Kunstschaffen dokumentiert. In der Kunstsammlung des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck ergänzen rund 670 Dauerleihgaben der Artothek des Bundes den Sammlungsbestand. Dabei handelt es sich um Werke von Künstler:innen mit Tirol-Bezug.
Kunstwerke

Thomas Feuerstein / Klaus Strickner
Bildskizze - Spurenapparat I, Siebdruck auf Papier hinter sandgestrahltem Glas, 66 × 51 cm, 1991, Innsbruck, Artothek des Bundes

Max Weiler
Satirische Monotypie auf den Maler Max Spielmann, der beim Grafikwettbewerb 1952 durchfiel, Monotypie, 59 × 42 cm, 1997, Innsbruck, Kunstsammlung des Instituts für Kunstgeschichte

Reinhard Artberg
Großer Geist, Eitempera auf Leinwand, 140 × 120 cm, 1986, Innsbruck, Artothek des Bundes

Andrea Holzinger
Ohne Titel, Öl auf Leinwand, 130 × 130 cm, 2008, Innsbruck, Artothek des Bundes