Leaky Pipeline und Karriereverläufe von Frauen in MINT-Fächern: Identifikation von Gender Patterns
Laufzeit: 2026 - 2028
Kurzbeschreibung
Ziel der Studie ist es, strukturelle Hindernisse für Frauen bei der Verfolgung einer akademischen Karriere in MINT-Fächern zu identifizieren sowie Maßnahmen zu entwickeln, um diese an der Universität Innsbruck abzubauen. Die zwei beteiligten Fakultäten, die Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik sowie die Fakultät für Chemie und Pharmazie, arbeiten gemeinsam mit dem Center für Interdisziplinäre Geschlechterforschung daran, festzustellen, wo ihre „leaky pipeline“ liegt und welche Ursachen dafür verantwortlich sind, um auf der Grundlage dieser Erkenntnisse gezielte Maßnahmen zur Frauenförderung zu entwickeln.
Die „leaky pipeline“ ist ein in den Sozialwissenschaften gut erforschtes Phänomen (vgl. z. B. Berryman 1983; Mergaert & Forest 2015; Eberle 2022; Osterloh & Rost 2025). Das von Sue Berryman (1983) geprägte Konzept bezeichnet den schrittweisen Ausstieg von Frauen aus dem Wissenschaftssystem im Verlauf der akademischen Karrierestufen. In dieser Studie werden wir qualitative Interviews durchführen, um relevante Themen im Zusammenhang mit der leaky pipeline und dem gender gap an den beiden Fakultäten zu identifizieren.
Projektteam & Kontakt
Univ.-Prof.in Dr.in Gundula Ludwig
Co-Projektleitung (sie/ihr)
Head of the Research Platform Center Interdisciplinary Gender Studies Innsbruck (CGI)
University of Innsbruck, Ágnes-Heller-Haus, Innrain 52a |5th floor, Room 05L010
Dr.in Daria Jadreškić
Co-Projektleitung (sie/ihr)
Research Platform Center Interdisciplinary Gender Studies Innsbruck (CGI)
University of Innsbruck, Ágnes-Heller-Haus, Innrain 52a |5th floor, Room 05N010

