Universität Innsbruck & Medizinische Universität Innsbruck

„Messingguss in der Renais­sance: Inns­brucks Schwarze Mander“

Vortrag
13. Oktober 2026, 19:00 – 20:30 ical

Die 28 „Schwarzen Mander“ gehören zwei­fellos zu den wich­tigsten monu­men­talen Statuen der Renais­sance. Sie wurden zu Beginn des 16. Jahr­hun­derts von Kaiser Maxi­mi­lian I. für sein Grabmal in Auftrag gegeben und mehr als 30 Jahre nach dem Tod des Kaisers fertig­ge­stellt.

Marianne Mödlinger, Bastian Asmus
Die Schwarzen Mander in Innsbruck: Analyse, Gusstechnologie und Rekonstruktion

Im Rahmen eines vom FWF geförderten, internationalen wissenschaftlichen Projekts wurden bereits die chemische Zusammensetzung der Messing- und Kupferstatuen und der verschiedenen Teile, aus denen sie hergestellt wurden, identifiziert. Darüber hinaus wurden Originalmanuskripte und Briefe zwischen Maximilian I. und den verschiedenen Künstlern analysiert. Zusammengenommen liefert dies eine erste Einschätzung des komplexen Herstellungsprozesses und der Herausforderungen, denen sich die Künstler bei der Schaffung der Statuen gegenübersahen. Erstmalig werden auch Gussexperimente mit rekonstruierten, zeitgenössischen Technologien durchgeführt, deren Ergebnisse hier präsentiert werden sollen. Erste Erkenntnisse aus der diesen Sommer durchgeführten Grabung in der ehemaligen Giesserei der Schwarzen Mander werden ebenfalls kurz präsentiert.

Zugänglichkeit
Wir bemühen uns, unsere Veranstaltungen bestmöglich barrierefrei zu gestalten. Bitte informieren Sie uns im Vorfeld, wenn Sie Unterstützung benötigen.

Museum im Zeughaus
Zeughausgasse 1
6020 Innsbruck

Teilnahme

Eintritt frei

Veranstalter

Tiroler Geschichtsverein

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