Bodenlos situiert & Ansprüche Anderer
Buchpräsentation und Diskussion mit Thomas Bedorf (Hagen) und Sergej Seitz (Wien)
Wie lässt sich das Politische denken, wenn ihm kein letzter Grund mehr zur Verfügung steht? Und was bedeutet es für politisches Handeln, dass wir immer schon von den Ansprüchen Anderer getroffen sind? Zwei jüngst erschienene Bücher nehmen diese Fragen aus phänomenologischer Perspektive auf.
In Bodenlos situiert. Eine politische Phänomenologie (Suhrkamp) entwickelt Thomas Bedorf ein Verständnis politischer Subjektivität, die ohne festen Boden dennoch situiert ist. Leitend ist dabei das Wechselspiel von Sehen und Gesehen-Werden, aus dem sich eine politische Phänomenologie der Haltung ergibt. Sergej Seitz legt mit Ansprüche Anderer. Zu einer politischen Philosophie der Alterität (Nomos) einen Entwurf vor, der die Erfahrung von Alterität als Ausgangspunkt politischen Denkens ernst nimmt.
Die Autoren stellen ihre Bücher vor und diskutieren miteinander und mit dem Publikum über Einsätze, Reichweite und Grenzen einer politischen Phänomenologie.
Organisation: Andreas Oberprantacher (Institut für Philosophie, Universität Innsbruck)
Eintritt frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Campus Innrain, Geiwi-Turm
Seminarraum 40832 SR 8 (08. Stock)
Innrain 52d
6020 Innsbruck
Teilnahme
Eintritt frei
Veranstalter
Institut für Philosophie
PDFs und Links