2. Josef-Andreas-Jungmann-Lecture

Bericht über die 2. Josef-Andreas-Jungmann-Lecture

Am Dienstag, 12. Mai 2026, fand die Zweite Josef-Jungmann-Lecture statt, die in Würdigung von Josef Andreas Jungmann SJ (1889-1975), einem der bedeutendsten Professoren in der Geschichte unserer Fakultät, einen besonderen Fokus auf die Liturgiewissenschaft richtet.

Als Referent war Univ.-Prof. Dr. Alexander Zerfaß von der Universität Salzburg, zu Gast. Unter dem Titel "Aller guten Dinge sind drei?" sprach er über Kriterien und Herausforderungen der Liturgiesprache bei der laufenden Messbuch-Revision. Der Vortrag behandelte den derzeitigen dritten Anlauf zur Erarbeitung einer neuen Ausgabe des Messbuchs für die römisch-katholische Eucharistiefeier in deutscher Sprache, stellte die Vorgeschichte der kirchlichen Vorgaben für die Übersetzungsarbeit vor und präsentierte Herausforderungen bei der Übertragung von Gebetstexten aus dem Lateinischen ins Deutsche anhand konkreter Beispiele. - Im Anschluss an den Vortrag gab es nicht nur einen lebhaften Austausch im Plenum, sondern auch einen kleinen Empfang.

Die Veröffentlichung des Vortragsmitschnitts auf dem YouTube-Kanal unserer Universität ist in Vorbereitung.

 

Näheres zu Alexander Zerfaß: https://www.plus.ac.at/praktische-theologie/faecher-unseres-fachbereichs/liturgiewissenschaft-und-sakramententheologie/wir-ueber-uns/

Zur laufenden Messbuch-Revision: https://www.herder.de/gd/hefte/archiv/2024/16-2024/unter-neuen-rahmenbedingungen/

 

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