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Podcast
Transkript
Andrea Rumpold: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Betriebsrat-Podcasts. Heute haben wir uns ein sehr großes Thema ausgesucht. Es geht sozusagen ums Universum und ich begrüße dazu herzlich Matthias Prandl im Studio. Matthias, hallo!
Matthias Prandl: Hallo, danke für die Einladung!
Andrea Rumpold: Matthias, du arbeitest im Zentralen Informatikdienst (ZID) und dort genau für Informations- und Kollaborationssysteme, IKS heißt das. Und somit wissen aufmerksame Hörer:innen jetzt schon, worum es geht, nämlich nicht ums Weltall, sondern um die neue Anwendung UIBK Universe. Und hier gleich meine erste Frage an dich. Was ist Universe und warum gibt es das. Kannst du das in zwei Sätzen beantworten?
Matthias Prandl: Ich probiere es. Also, Universe ist die neue zentrale Plattform für Kollaboration der Universität Innsbruck. Sie steht prinzipiell allen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Studierenden zur Verfügung. Also man kann Dateien teilen und vieles mehr.
Andrea Rumpold: Und vieles mehr, genau. Da werden wir noch drauf eingehen. Mitte Juli haben wir alle ein Mail bekommen, dass eben das Service FileShare, wir kennen alle FileShare, mit Ende Juli deaktiviert ist. Jetzt eben Universe. Seit wann und warum Universe? Gib uns doch kurz Details zum Technischen, zum Organisatorischen.
Matthias Prandl: Die Ablöse von FileShare war schon geplant und dann hat sich die Frage des Tools dafür gestellt und dann sind wir auf Nextcloud gekommen und Universe basiert eben auf dieser Software Nextcloud, die was eben im Kern gleich wie FileShare/Seafile, ein File Sharing Programm ist, allerdings mit viel mehr Möglichkeiten.
Andrea Rumpold: Und drum auch dieser Wechsel jetzt.
Matthias Prandl: Genau.
Andrea Rumpold: Sehr gut. Jetzt natürlich möchte ich genauer wissen, nämlich für uns als Anwender:innen, wie kann ich denn Universe verwenden? Und jetzt ist mir zum Beispiel wichtig, wie kann ich es denn in meinem Team verwenden?
Matthias Prandl: Also, Teams können Dateien zentral ablegen, gemeinsam bearbeiten, teilen klarerweise. Es können Versionen, Versionierungstools verwendet werden und man arbeitet halt direkt gemeinsam an einem Ort.
Andrea Rumpold: Und das heißt also, ich kann dort alles ablegen, aber das sind jetzt zum Beispiel nur Dateien, die ich mit meinem Team sehen soll. Ich kann also öffentlich teilen und eingeschränkt teilen. Sehe ich das richtig?
Matthias Prandl: Genau. Und man kann direkt mit Personen der Universität Innsbruck teilen. Das nennt sich dann die interne Freigabe, und die externe Freigabe über einen Link, der kann auch an externe gesendet werden.
Andrea Rumpold: Ja, sehr gut. Und ich kann aber, also wenn ich jetzt irgendwelche Dateien da reinstelle, dann kann das nicht die ganze Uni, also alle Mitarbeiter:innen lesen, sondern ich kann das auch eingrenzen, dass wirklich nur meine – keine Ahnung – mein kleines Team das sehen kann.
Matthias Prandl: Genau. Also, prinzipiell ist es so, dass alles, was man hochlädt, ohne Zutun, kann man sich das vorstellen wie auf dem eigenen C-Laufwerk. Das heißt, das bleibt im eigenen Bereich, wenn man nicht Freigaben erteilt.
Andrea Rumpold: Genau, weil da muss ich ja auch im Hinblick auf Datenschutz und so weiter, muss ich ja schauen, was ich da freigebe und für alle anderen auch ersichtlich mache. Sehr gut. Das ist schon einmal eins, aber wir haben es ja kurz schon angesprochen. Erstens, das Gute ist, jeder kann Universe aufmachen. Am PC, ich kann es aufmachen, das poppt auf, ich kann es mir anschauen. Und dann ist es eigentlich sehr niederschwellig. Ich kann mich einmal durchklicken, werde nicht sofort alles verstehen. Drum gibt es auch, wie wir danach auch noch eingehen, es gibt Fortbildungen und ich kann mich einlesen, aber ich kann einmal klicken und dann sehe ich, da gibt es ja viel, viel mehr. Und zwar also nicht nur Dokumentenablage, sondern ich sehe die Leiste und da geht es schon los von Talk über Dateien zu Geheimnissen und Memories. Also, das klingt ja alles sehr spannend, aber jetzt Matthias, was geht alles?
Matthias Prandl: Es geht fast alles, würde ich sagen, was man sich so vorstellen kann oder was man sich von einem Kollaborationstool erwarten würde. Es ist aber auch so, dass man nichts verwenden muss, was man nicht braucht. Also die Buttons sind vielleicht ein bisschen einschüchternd. Die Kernfunktion, die Dateienablage ist diese Funktion, die ich brauche, wenn ich Fileshare ablösen will. Daneben gibt es noch einen Chat, es gibt Notizen, es gibt Aufgaben.
Andrea Rumpold: Sag uns, was Geheimnisse sind, bitte.
Matthias Prandl: Geheimnisse, eines meiner Lieblingstools erlaubt das sichere Weitergeben von Text, wie zum Beispiel Passwörtern, Bankdaten etc. Das heißt, ich kann da ein Secret erstellen, das generiert mir dann einen Link und anstelle von dem Klartext Passwörtern, die ich vielleicht in der Mail versenden möchte, versende ich dann diesen Link in der Mail und dieser Link ist dann einmalig abrufbar.
Andrea Rumpold: Okay, gut. Also wie du sagst, die Hauptfunktion ist wirklich eben die Ablöse von Fileshare, dass ich Dokumente ablegen kann, teilen kann, weiterschicken kann, für andere ersichtlich machen kann.
Matthias Prandl: Genau.
Andrea Rumpold: Ja. Und alles andere, also all die anderen schönen Buttons, die kann ich mir in Ruhe einmal anschauen und dann probieren.
Matthias Prandl: Genau.
Andrea Rumpold: Ja, sehr gut. Das klingt doch sehr gut. Wird Universe immer wieder erweitert oder ist das jetzt eigentlich so, wie es jetzt ausschaut, ist das, was wir haben?
Matthias Prandl: Also, es ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Es gibt in Zukunft, wird es Integrationen geben, zum Beispiel mit unserem Open Project, also unserem Projektmanagement-Tool. Wir werden einen Exchange-Kalender für die Mitarbeiter einbinden, das heißt, er wird dann synchronisiert werden und vieles mehr noch. Also, KI ist vielleicht als Überbegriff relevant. Es gibt ja die Möglichkeit, einen Assistenten einzubinden und da wir auf der Universität auch KI betreiben, wird sich das natürlich auch haben.
Andrea Rumpold: Also, es klingt alles sehr spannend, muss ich jetzt dazu sagen. Und deiner Meinung nach, was ist der größte Benefit von Universe jetzt?
Matthias Prandl: Die Plattformfähigkeit, würde ich sagen. Was vielleicht vorher, wo ich FileShare gebraucht habe und dann habe ich noch Chat und vielleicht noch zehn andere Tools gebraucht, jetzt logge ich mich in Universe ein und habe alles auf einer Seite.
Andrea Rumpold: Hab alles auf einer Seite. Man sieht es ja auch. Und jetzt sage ich, jetzt habe ich gesagt, man kann ja aufmachen und herumklicken, kann ich irgendwas falsch machen oder auf irgendwas muss ich achten? Wir haben zuerst gesagt, natürlich muss ich darauf achten, was gebe ich frei und für wen gebe ich es frei. Aber sonst kann ich eigentlich, wenn ich mich durchklicke, kann ich weiter nicht, ich kann es nicht löschen. Ich kann Universe, ich kann das Universum nicht löschen.
Matthias Prandl: Nein, das ist zum Glück nicht möglich. Also prinzipiell falsch machen kann man mal nichts. Bei den Freigaben ist es dann zum – wie du schon gesagt hast – ist es zum Aufpassen. Wenn man jetzt zum Beispiel mit einem Team teilt, weiß man dann, wer alle in diesem Team ist. Ja, aber ich glaube, das ist kein Universe-Spezifikum, sondern generell, was man sowieso machen würde.
Andrea Rumpold: Genau, weil ich erstelle ja vorher eine Gruppe, oder? Und dann habe ich meine Namen drin, meine Teilnehmer:innen drinnen und jeder, der ein Telefon hat und WhatsApp hat irgendwann einmal wahrscheinlich eine Gruppe erstellt und so ähnlich ist es auch, oder?
Matthias Prandl: Genau.
Andrea Rumpold: Na, sehr gut. Und wie gesagt, okay, ich kann nichts falsch machen und wenn ich jetzt trotzdem das Gefühl habe, na, erstens will ich es mehr lernen und zweitens, wer weiß, was ich da mache, es gibt Einschulungen und die machst du.
Matthias Prandl: Genau, die darf ich machen. Die Einschulung heißt „Einblick ins Universe“, findet, glaube ich, voaussichtlich zweimal im nächsten Semester statt. Wir sind auch am Arbeiten für Video-Schulungen.
Andrea Rumpold: Sehr gut.
Matthias Prandl: Und es gibt auch eine Dokumentation, spezifisch für das Universe, das findet man unter ZID-Anleitungen und ich glaube, da kann man, da findet man viele, viele Informationen.
Andrea Rumpold: Ganz sicher. Also erstens auf unserer Website das interne Fortbildungsprogramm, da ist alles schön aufgelistet, man kann die Details sich anschauen und man kann sich anmelden und dann teilnehmen eben, du leitest das Ganze. Dann gibt es eben Informationen überhaupt auf unserer Website unter dem Zentrale Informatikdienst, wie du gerade angesagt hast, das kann man gut anklicken und sich durchklicken und wenn man gar nicht mehr weiterkommt, gibt es immer noch eine Hotline, wo man anrufen kann und sagen kann, ich stecke fest und so weiter und dann wird man weitergeleitet. Das war schon ein guter Einblick. Wie gesagt, das Universum haben wir jetzt natürlich nicht erklärt bekommen, aber wer kann das schon? Unsere Astrophysikerinnen vielleicht, aber Matthias, du hast uns einen guten Einblick ins Universe gegeben. Und ich muss sagen, das macht wirklich Lust, jetzt das selbst auszuprobieren und schauen, was da alles geht. Wenn man denn die Zeit hat, sollte man sich vielleicht nehmen, weil es ist ein sehr gutes Tool, wo man wirklich viel machen könnte. Und wenn es nicht geht, kann man einfach nachlesen oder eben eine Fortbildung bei dir besuchen. Genau. Ich sage vorerst vielen Dank. Danke, dass du hier warst, das war sehr interessant und einen schönen Sommer noch.
Matthias Prandl: Ebenfalls, danke.
(Dieses Transkript wurde unter Zuhilfenahme von Whisper erstellt.)