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Stefanie Thurner

… bringt Menschen, Orte und Orga­ni­sa­ti­onen zusammen

Studium: Diplomstudium Betriebswirtschaft

Was hat Sie damals an die Universität Innsbruck gezogen? Die Möglichkeit in meiner Heimatstadt zu studieren.

Denke ich an Innsbruck, denke ich sofort an... meine Heimat. Die besondere Kombination aus Stadt & Berg und damit verbunden die verschiedensten Möglichkeiten – Sommer wie Winter.

Was war für Sie ein unvergessliches Erlebnis Ihrer Studienzeit? Die Projektumsetzung im Rahmen der Vorlesung Kulturmanagement. Aber auch mein Auslandssemester in London.

Gab es Momente oder Personen in Ihrem Studium, die Sie besonders geprägt haben? Sicher die Teilnahme an der Vorlesung Kulturmanagement – vermutlich wurde mir da klar, dass ich mich in diese Richtung weiterentwickeln möchte.

Aus meinem Studium habe ich noch... viele Bücher – und viele Freundschaften, die an der SOWI begonnen haben…!

Waren Sie im Ausland? War das für Sie aus heutiger Sicht wichtig? Ja – zwar nur für 1 Semester, aber dieses hat mich sehr geprägt.

Wie hat sich Ihr Weg vom Studium bis heute entwickelt? Während meines Studiums habe ich im Betrieb meines Vaters mitgearbeitet und parallel auch in einem Fitnessstudio gearbeitet. Meinen eigentlichen Berufseinstieg hatte ich nach dem Studium mit einem Praktikum bei einer Tiroler Eventagentur. Dort bin ich geblieben und habe mich bis zur Standortleitung weiterentwickelt. Danach führte mich mein Weg in die Schweiz zu einer Sport-Sponsoring-Agentur. Anschließend übernahm ich die Leitung von St. Gallen-Bodensee Convention und wechselte später als Geschäftsführerin ins Europahaus Mayrhofen, wo ich knapp acht Jahre tätig war. Seit April 2026 darf ich als Geschäftsführerin die Montforthaus Feldkirch GmbH führen. Rückblickend zieht sich ein klarer roter Faden durch meinen beruflichen Weg: Veranstaltungen, Tourismus, Standortentwicklung und die Frage, wie Orte, Menschen und Organisationen erfolgreich zusammengebracht werden können.

Würden Sie sich aus heutiger Sicht für ein anderes Studium entscheiden? Das ist heute gar nicht so leicht zu beantworten, weil die Möglichkeiten und beruflichen Wege mittlerweile deutlich vielfältiger sind. Mein BWL-Studium in Innsbruck hat mir jedenfalls eine solide Grundlage für meinen weiteren beruflichen Werdegang gegeben.

Welche im Studium erworbene Qualifikation hilft Ihnen im heutigen Beruf am meisten? Am meisten hilft mir heute sicher die betriebswirtschaftliche Ausbildung. Da ich ursprünglich aus einem musischen Umfeld komme und ein klassisches Gymnasium besucht habe, war das Studium für mich vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht eine wichtige Erweiterung. Besonders wertvoll sind für mich bis heute das wissenschaftliche, analytische und strukturierte Arbeiten sowie die Fähigkeit, komplexe Themen systematisch zu erfassen und einzuordnen.

Was war bis jetzt Ihr schönstes Erlebnis in Ihrer beruflichen Laufbahn? Das kann ich nicht auf einen einzigen Moment reduzieren – jedenfalls ist es das Arbeiten mit Menschen & die gemeinsamen Erfolge.

Was möchten Sie gerne noch erreichen – beruflich oder privat? Beruflich möchte ich weiterhin Verantwortung übernehmen und Organisationen nicht nur verwalten, sondern aktiv weiterentwickeln und gestalten. Besonders reizt mich, Strukturen zu schaffen, die langfristig funktionieren und gleichzeitig Raum für neue Ideen lassen. Privat wünsche ich mir vor allem, neugierig zu bleiben, mich weiterzuentwickeln und genügend Zeit für die Menschen und Dinge zu haben, die mir wichtig sind.

Was war zu Studienzeiten Ihr Lieblingsort in Innsbruck/an der Universität? Die Bib.

Was verbindet Sie heute noch mit der Universität? Schöne Erinnerungen an eine aufregende Zeit.

Studierenden rate ich... neugierig zu bleiben, Chancen auch außerhalb des klassischen Karrierewegs zu nutzen und möglichst früh praktische Erfahrungen zu sammeln. Vieles ergibt sich nicht nach Plan – entscheidend ist, offen zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und aus jeder Station etwas mitzunehmen.

Ich wollte immer schon einmal... mehr von der Welt sehen – ohne dabei gleich alles durchzuplanen.

Was würden Sie Ihrem Jüngeren Ich gerne sagen? Du hast alles, was du brauchst. Vertraue darauf – und was du noch nicht kannst oder weißt, wirst du lernen.

Können Sie uns noch eine Lebensweisheit/Zitat mitgeben? Wenn du immer das tust, was du immer getan hast, wirst du immer das bekommen, was du immer bekommen hast.

 

 

Stand: September 2026

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