BEGIN:VCALENDAR PRODID:-//Microsoft Corporation//Outlook 16.0 MIMEDIR//EN VERSION:2.0 METHOD:PUBLISH X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE BEGIN:VTIMEZONE TZID:W. Europe Standard Time BEGIN:STANDARD DTSTART:16011028T030000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10 TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0100 END:STANDARD BEGIN:DAYLIGHT DTSTART:16010325T020000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3 TZOFFSETFROM:+0100 TZOFFSETTO:+0200 END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE BEGIN:VEVENT CLASS:PUBLIC CREATED:20230210T073912Z DESCRIPTION:Suchen Sie noch oder finden Sie schon? Konzept des neuen Center s für Informations- und Medienkompetenz der Österreichischen Nationalbib liothek\nMargot Werner\nDer tiefgreifende Wandel in der Medienlandschaft s tellt auch die Österreichische Nationalbibliothek vor die strategische He rausforderung der Transformation zur „Teaching Library“ – einem Bibl iothekskonzept\, das sich dem Teilen von Wissen mit Interessierten verschr ieben hat. Über Jahrhunderte war das Erwerben\, Bereitstellen und Archivi eren von Büchern und Medien die Kernaufgabe von Bibliotheken. Der digital e Umbruch macht es erforderlich\, nicht nur Wissen bereit zu stellen\, son dern die Benutzer:innen und Leser:innen auch dabei zu unterstützen\, dies es Wissen zu finden: ihnen Werkzeuge für ihren Weg durch den Mediendschun gel in die Hand zu geben und Knowhow für das Erkennen von seriösen Infor mationsquellen zu vermitteln. Diese strategische Neupositionierung neben i hrer Archivfunktion haben Bibliotheken weltweit zu bewältigen\, denn sie sind der Garant für verlässliche Quellen.\nMit dieser Zielsetzung wurde 2020 von der Österreichischen Nationalbibliothek die Entscheidung getroff en\, die neue Aufgabe auch räumlich und organisatorisch zu verankern. Im Herbst 2022 war es schließlich soweit\, das Center für Informations- und Medienkompetenz (kurz „CIM“) öffnete seine Pforten. Entstanden ist i nnerhalb des Bibliotheksbereichs Heldenplatz ein fünf Seminarräume umfas sendes Wissenszentrum\, das Platzressourcen für die langfristige Weiteren twicklung des Informationsvermittlungsprogramms bietet.\nDas Konzept\nKurz zusammengefasst könnte man das inhaltliche Konzept des CIM auf folgenden Nenner bringen: Elektronisch\, rasch und quellenfundiert recherchieren le rnen und sich dabei nicht auf Google verlassen müssen. Anspruch des CIM i st es\, eine gut etablierte Anlaufstelle für formelles und informelles Le rnen zu werden. Das Trainingsprogramm wird laufend angepasst\, um aktuelle Trends und gesellschaftliche Fragestellungen aufzugreifen: Stichwort „F ake-News“\, „Faktenchecks“ und\n„Fake Science“. Dem Ziel der Akt ualität und Praxisrelevanz folgend ist zudem geplant\, Kooperationen mit Bildungspartner*innen aus dem universitären Bereich\, der Erwachsenenbild ung und Schulen einzugehen\, um im regelmäßigen Austausch das Angebot be darfsorientiert weiterzuentwickeln.\nDas Programm\nWie in Datenbanken\, Po rtalen\, Katalogen\, digitalen und analogen Quellen zielgerichtet und effi zient recherchiert werden kann\, vermitteln Expert:innen an praxisnahen Be ispielen. Zur leichteren Orientierung ist das Trainigsprogramm in die Kate gorien ÖNB Basics\, ÖNB Profi\, ÖNB Specials sowie Webinare und kostenf reie Datenbank-Kurzschulungen zur Happy Hour eingeteilt. Die Kategorien Ö NB-Basics und ÖNB-Profi sind der Katalogrecherche gewidmet\, ÖNB-Special s deckt unterschiedliche Formate von der Suche nach Sonderbeständen\, üb er die Reihe Infokompetenz aus der Praxis mit witzigen\, spannenden oder s kurrilen Themenrecherchen bis hin zur Reihe Fakten und Fiktionen ab\, in w elcher am Beispiel bekannter Fernsehserien der Frage „historisch belegt oder Fiktion?“ nachgespürt wird. Beliebte Klassiker wie Ahnenforschung und Kurrent&Co. ergänzen das Programm für Erwachsene.\nNeben den Program mtrainings mit fixen Terminen wurde das Modulsystem konzipiert: Gruppen ha ben die Möglichkeit Trainingsmodule aus drei Themenblöcken zu kombiniere n. Dieses Angebot ist insbesondere auf universitäre Gruppen zugeschnitten .\nFür Schulen bietet das CIM neben schon gut etablierten Trainings spezi ell für die VWA-Recherche im Klassenverband eine VWA-Sprechstunde und die VWA-Summer- bzw. Winter-School an. Ein Schwerpunkt des Angebots für Schu len liegt auf dem Themenkomplex „Digital Literacy“. Die Trainings Kata logrecherche\, Literaturverwaltungsprogramme\, Seriöse Quellen im Interne t und Digitale Bibliothek sind beliebig kombinierbar. Ein Novum im Bibliot heksbereich sind zwei neue Planspiele für Schüler*innen: Fake Hunter ist dem Erkennen von Fake News gewidmet und Abookalypse nimmt die Jugendliche n mit auf eine abenteuerliche app-gesteuerte Reise durch die Bibliothek mi t dem Lernziel der Bibliotheksbenützung.\nKurzbiografie\nHistorikerin und Bibliothekarin. Langjährige Tätigkeit im Bereich Provenienzforschung un d Restitution von NS-Raubgut\, u.a. tätig gewesen für die Österreichisc he Historikerkommission und Leitung des Projekts Erfassung von Raubgut in der Österreichischen Nationalbibliothek. Autorin zahlreicher Publikatione n und Kuratorin zweier Ausstellungen zum Thema NS-Bücherraub. Seit 2004 a n der Österreichischen Nationalbibliothek\, aktuell Leiterin der Hauptabt eilung Benützung und Information.\n\n DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T113000 DTSTAMP:20230210T073912Z DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T110000 LAST-MODIFIED:20230210T073912Z LOCATION:Saal Inns­bruck PRIORITY:5 SEQUENCE:0 SUMMARY;LANGUAGE=de-at:Suchen Sie noch oder finden Sie schon? TRANSP:OPAQUE UID:040000008200E00074C5B7101A82E00800000000C065BE3EB63CD901000000000000000 0100000000AF122180F1EEB46A736553BFB267363 X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:\n

Suchen Sie noch oder finden Sie schon? Konzept des neuen Centers f& uuml\;r Informations- und Medienkompetenz der Ö\;sterreichischen Natio nalbibliothek

Margot Werner

Der tiefgreifen de Wandel in der Medienlandschaft stellt auch die Ö\;sterreichische Na tionalbibliothek vor die strategische Herausforderung der Transformation z ur „\;Teaching Library“\; –\; einem Bibliothekskonzept\, da s sich dem Teilen von Wissen mit Interessierten verschrieben hat. Ü\;b er Jahrhunderte war das Erwerben\, Bereitstellen und Archivieren von B&uum l\;chern und Medien die Kernaufgabe von Bibliotheken. Der digitale Umbruch macht es erforderlich\, nicht nur Wissen bereit zu stellen\, sondern die Benutzer:innen und Leser:inne n auch dabei zu unterstü\;tzen\, dieses Wissen zu finden: ihnen Werkzeuge fü\;r ihren Weg durch den Mediendschungel in die Hand zu ge ben und Knowhow fü\;r das Erkennen von seriö\;sen Informationsquel len zu vermitteln. Diese strategische Neupositionierung neben ihrer Archiv funktion haben Bibliotheken weltweit zu bewä\;ltigen\, denn sie sind d er Garant fü\;r verlä\;ssliche Quellen.

Mit dieser Ziel setzung wurde 2020 von der Ö\;sterreichischen Nationalbibliothek die E ntscheidung getroffen\, die neue Aufgabe auch rä\;umlich und organisat orisch zu verankern. Im Herbst 2022 war es schließ\;lich soweit\, das Center fü\;r Informations- und Medienkompetenz (kurz „\;CIM̶ 0\;) ö\;ffnete seine Pforten. Entstanden ist innerhalb des Bibliotheks bereichs Heldenplatz ein fü\;nf Seminarrä\;ume umfassendes Wissens zentrum\, das Platzressourcen fü\;r die langfristige Weiterentwicklung des Informationsvermittlungsprogramms bietet.

Das Kon zept

Kurz zusammengefasst kö\;nnte man das inhaltliche Konz ept des CIM auf folgenden Nenner bringen: Elektronisch\, rasch und quellen fundiert recherchieren lernen und sich dabei nicht auf Google verlassen m& uuml\;ssen. Anspruch des CIM ist es\, eine gut etablierte Anlaufstelle f&u uml\;r formelles und informelles Lernen zu werden. Das Trainingsprogramm w ird laufend angepasst\, um aktuelle Trends und gesellschaftliche Fragestel lungen aufzugreifen: Stichwort „\;Fake-News“\;\, „\;Faktenc hecks“\; und

„\;Fake Science“\;. Dem Ziel der Ak tualitä\;t und Praxisrelevanz folgend ist zudem geplant\, Kooperatione n mit Bildungspartner*innen aus dem universitä\;ren Bereich\, der Erwa chsenenbildung und Schulen einzugehen\, um im regelmä\;ß\;igen Au stausch das Angebot bedarfsorientiert weiterzuentwickeln.

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Wie in Datenbanken\, Portalen\, Katalogen\ , digitalen und analogen Quellen zielgerichtet und effizient recherchiert werden kann\, vermitteln Expert:innen an praxisn ahen Beispielen. Zur leichteren Orientierung ist das Tr ainigsprogramm in die Kategorien Ö\;NB Basics\, Ö\;NB Profi \, Ö\;NB Specials sowie Webinare und kostenfreie Datenbank-Kurzschulun gen zur Happy Hour eingeteilt. Die Kategorien Ö\;NB-Basics und Ö\; NB-Profi sind der Katalogrecherche gewidmet\, Ö\;NB-Specials deckt unt erschiedliche Formate von der Suche nach Sonderbestä\;nden\, ü\;be r die Reihe Infokompetenz aus der Praxis mit witzigen\, spannenden oder sk urrilen Themenrecherchen bis hin zur Reihe Fakten und Fiktionen ab\, in we lcher am Beispiel bekannter Fernsehserien der Frage „\;historisch bel egt oder Fiktion?“\; nachgespü\;rt wird. Beliebte Klassiker wie A hnenforschung und Kurrent&\;Co. ergä\;nze n das Programm fü\;r Erwachsene.

Neben den Programmtraining s mit fixen Terminen wurde das Modulsystem konzipiert: Gruppen haben die M ö\;glichkeit Trainingsmodule aus drei Themenblö\;cken zu kombinier en. Dieses Angebot ist insbesondere auf universitä\;re Gruppen zugesch nitten.

Fü\;r Schulen bietet das CIM neben schon gut etabli erten Trainings speziell fü\;r die VWA-Recherche im Klassenverband ein e VWA-Sprechstunde und die VWA-Summer- bzw. Winter-School an. Ein Schwerpu nkt des Angebots fü\;r Schulen liegt auf dem Themenkomplex „\;Dig ital Literacy“\;. Die Trainings Katalogrech erche\, Literaturverwaltungsprogramme\, Seriö\;se Quellen im Internet und Digitale Bibliothek sind beliebig kombinierbar. Ein Novum im Bibliothe ksbereich sind zwei neue Planspiele fü\;r Schü\;ler*innen: Fake Hu nter ist dem Erkennen von Fake News gewidmet und Abooka lypse nimmt die Jugendlichen mit auf eine abenteuerliche app-gesteuerte Reise durch die Bibliothek mit dem Lernziel der Bibliotheksbenü\;tzung.

Kurzbiografie

Historikerin und Bibliothekarin. Langjä\;hrige Tä\;tigkeit im Bereich Provenienzforschung und Restitution von NS-Raubgut\, u.a. tä\;tig gewesen fü\;r die Ö\;sterreichische Historikerkommission und Leitung des Projekts Erfassung von Raubgut in der Ö\;sterreichischen Nationalbibliothek. Autorin zahlreicher Publikatio nen und Kuratorin zweier Ausstellungen zum Thema NS-Bü\;cherraub. Seit 2004 an der Ö\;sterreichischen Nationalbibliothek\, aktuell Leiterin der Hauptabteilung Benü\;tzung und Information.

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