BEGIN:VCALENDAR PRODID:-//Microsoft Corporation//Outlook 16.0 MIMEDIR//EN VERSION:2.0 METHOD:PUBLISH X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE BEGIN:VTIMEZONE TZID:W. Europe Standard Time BEGIN:STANDARD DTSTART:16011028T030000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10 TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0100 END:STANDARD BEGIN:DAYLIGHT DTSTART:16010325T020000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3 TZOFFSETFROM:+0100 TZOFFSETTO:+0200 END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE BEGIN:VEVENT CLASS:PUBLIC CREATED:20230210T094339Z DESCRIPTION:Informationskompetenz gegen Fake Science. Aktivitäten\, Erfolg e\, Herausforderungen und die Sichtweisen der Teaching Librarians in Deuts chland und Österreich\nFabian Franke\n\nIm Juli 2018 erregten Dokumentati onen und Presseberichte in Deutschland über die angebliche große Verbrei tung von „Fake Science“ große Aufmerksamkeit. Auch österreichische M edien griffen dieses Thema auf. Die Wissenschaft musste sich mit der Beha uptung auseinandersetzen\, dass zunehmend schlechte oder gefälschte Studi en mit dem Anschein von Wissenschaftlichkeit publiziert werden. Viele Hoch schulbibliotheken haben schnell reagiert und es als ihre Aufgabe verstande n\, Informationen über Predatory Publishing auf ihren Webseiten einzustel len\, Beratungen anzubieten und Vorträge\, Kurse und Coffee Lectures durc hzuführen.\n\nIn diesem Beitrag wird Fake Science definiert als Pseudowis senschaft\, bei der die Kriterien für gute wissenschaftliche Praxis nicht angewendet werden\, sei es durch vorgetäuschte Qualitätssicherung (Pred atory Publishing)\, fehlerhaftes wissenschaftliches Arbeiten oder bewusste Fälschung. Der Beitrag analysiert und vergleicht die Aktivitäten deutsc her und österreichischer Hochschulbibliotheken drei Jahre nach der öffen tlichen Empörung um Predatory Publishing\, wie sie über das Thema Fake S cience informieren und Wissenschaftler*innen unterstützen. Dies geschieht vorwiegend in spezifischen Veranstaltungen\, die vor allem die Zielgruppe n erreichen\, die zumindest rudimentär schon sensibilisiert sind. Eine br eite Verankerung in den Kursen zur Förderung von Informationskompetenz is t nicht festzustellen.\n\nEin weiterer Schwerpunkt dieses Beitrags liegt a uf der Sichtweise der Bibliothekar*innen. Vorgestellt werden die Ergebniss e einer Umfrage unter Teaching Librarians\, die zunächst in Deutschland u nd anschließend in Österreich durchgeführt wurde. Die Teilnehmenden gab en an\, wie sie ihre Kompetenzen zur Erkennung von Fake Science einschätz en\, wie sie ihre Rolle und die Aufgaben der Bibliotheken bei der Bekämpf ung von Fake Science sehen und welche Aspekte der Informationskompetenz na ch ihrer Ansicht in Bibliotheken vermittelt werden sollten.\n\nSchließlic h diskutiert der Beitrag Best-Practice-Beispiele für die Förderung einer kritischen Informationskompetenz in Bibliotheken auf Basis des Frameworks Informationskompetenz\, die weit über die Vermittlung von Recherchefähi gkeiten hinausgeht. Er plädiert dafür\, dass kritische Informationskompe tenz ein Teil jeder bibliothekarischen Schulung und jedes Bibliothekskurse s ist.\n\nKurzbiografie\n\nDr. Fabian Franke ist seit 2006 Direktor der Un iversitätsbibliothek Bamberg. Er ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Infor mationskompetenz des Bibliotheksverbunds Bayern und hat zahlreiche Publika tionen zur Informationskompetenz verfasst.\n\n DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T120000 DTSTAMP:20230210T094339Z DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T113000 LAST-MODIFIED:20230210T094339Z LOCATION:Saal Inns­bruck PRIORITY:5 SEQUENCE:0 SUMMARY;LANGUAGE=de-at:Informationskompetenz gegen Fake Science TRANSP:OPAQUE UID:040000008200E00074C5B7101A82E00800000000901C9D65B63CD901000000000000000 0100000000AF122180F1EEB46A736553BFB267363 X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:< !--[if gte mso 9]>\n\n120\nClean\nDocumentEmail\n\n\n21\n\n\n\nfalse\nfalse\nfalse< /w:AlwaysShowPlaceholderText>\n\nDE\nX-NONE\nX-NONE\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\nMicrosof tInternetExplorer4\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\ n\n\n\n

Informationskompetenz gegen Fake S cience. Aktivitäten\, Erfolge\, Herausforderungen und die Sichtweisen der Teaching Librarians in Deutschland und Österre ich

Fabian Franke

Im Juli 2018 erregten Dokumentationen und Presseberichte in Deutschland über die ange bliche große Verbreitung von „\;Fake Science“\; große Aufmerks amkeit. Auch österreichische Medien griffen dieses Thema auf.  \;Die Wissenschaft musste sich mit der Behauptung auseinandersetzen\, dass zuneh mend schlechte oder gefälschte Studien mit dem Anschein von Wissenschaftl ichkeit publiziert werden. Viele Hochschulbibliotheken haben schnell reagi ert und es als ihre Aufgabe verstanden\, Informationen über Predatory Publishing auf ihren Webseiten einzustellen\, Berat ungen anzubieten und Vorträge\, Kurse und Coffee Lectures durchzuführen.

In diesem Beitrag wird Fake Science definiert als Pseudowissenschaft\, bei der die Kriterien für gute wissen schaftliche Praxis nicht angewendet werden\, sei es durch vorgetäuschte Q ualitätssicherung (Predatory Publishing)\, fehl erhaftes wissenschaftliches Arbeiten oder bewusste Fälschung. Der Beitrag analysiert und vergleicht die Aktivitäten deutscher und österreichische r Hochschulbibliotheken drei Jahre nach der öffentlichen Empörung um Predatory Publishing\, wie sie über das Thema Fake Science informieren und Wissenschaftler*innen unterstützen. Dies geschie ht vorwiegend in spezifischen Veranstaltungen\, die vor allem die Zielgrup pen erreichen\, die zumindest rudimentär schon sensibilisiert sind. Eine breite Verankerung in den Kursen zur Förderung von Informationskompetenz ist nicht festzustellen.

Ein weitere r Schwerpunkt dieses Beitrags liegt auf der Sichtweise der Bibliothekar*in nen. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Umfrage unter Teaching Librarians\, die zunächst in Deutschland und anschlie ßend in Österreich durchgeführt wurde. Die Teilnehmenden gaben an\, wie sie ihre Kompetenzen zur Erkennung von Fake Science einschätzen\, wie si e ihre Rolle und die Aufgaben der Bibliotheken bei der Bekämpfung von Fak e Science sehen und welche Aspekte der Informationskompetenz nach ihrer An sicht in Bibliotheken vermittelt werden sollten.

Schließlich diskutiert der Beitrag Best-Practice-Beispiele f ür die Förderung einer kritischen Informationskompetenz in Bibliotheken auf Basis des Frameworks Informationskompetenz\, die weit über die Vermit tlung von Recherchefähigkeiten hinausgeht. Er plädiert dafür\, dass kri tische Informationskompetenz ein Teil jeder bibliothekarischen Schulung un d jedes Bibliothekskurses ist.

Kurzbiografie

Dr . Fabian Franke ist seit 2006 Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg . Er ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Informationskompetenz des Biblioth eksverbunds Bayern und hat zahlreiche Publikationen zur Informationskompet enz verfasst.

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