BEGIN:VCALENDAR PRODID:-//Microsoft Corporation//Outlook 16.0 MIMEDIR//EN VERSION:2.0 METHOD:PUBLISH X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE BEGIN:VTIMEZONE TZID:W. Europe Standard Time BEGIN:STANDARD DTSTART:16011028T030000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10 TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0100 END:STANDARD BEGIN:DAYLIGHT DTSTART:16010325T020000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3 TZOFFSETFROM:+0100 TZOFFSETTO:+0200 END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE BEGIN:VEVENT CLASS:PUBLIC CREATED:20230210T084807Z DESCRIPTION:Von der Bestandsliste zur wissenschaftlichen Edition. Genese ei ner Handschriftenbeschreibung\nThomas Csanády\nAm Beispiel einer liturgis chen Handschrift aus dem mittelalterlichen Chorherrenstift Seckau wird in diesem Vortrag gezeigt\, wie man von einem einfachen Eintrag in einem Hand schriftenverzeichnis bis zu einer wissenschaftlichen Edition viele Herange hensweisen an ein historisches Objekt haben kann.\nDenn Handschriftenverze ichnisse haben manchmal die Tendenz nur eine Titelzeile zu liefern oder si e bestehen überhaupt nur aus Karteikästen (Schachteln) in Zettelform. Ei nige Klöster besitzen noch derartige\, für die Forschung äußerst unbef riedigende Instrumentarien\, die den Anfordernissen der Recherche in keine r Weise genügen. Neben diesen rudimentären Verzeichnissen existieren fü r manche Bibliothekssammlungen auch Bestandslisten\, die immerhin einen er sten Eindruck über die Objekte liefern und einen noch ungesicherten\, abe r doch tieferen Zugang zu einer Objektgruppe ermöglichen.\nFür den Anspr uch der Forschenden geeignet und weitgehend zufriedenstellend sind die dur ch diverse Katalogisierungsprojekte produzierten Kataloge\, welche kodikol ogisch und inhaltlich detailliertere Beschreibungen zu einer Einheit verbi nden und damit den Forschenden einen Schlüssel zum Verständnis diverser Sammlungen an die Hand geben\; sie können spezifische Ausrichtungen haben (kunsthistorisch\, musikwissenschaftlich\, etc.).\nWissenschaftliche Edit ionen gehen noch einmal einen Schritt weiter und zielen auf die inhaltlich e Auswertung sämtlicher gebotenen Informationen\, seien sie kodikologisch er oder inhaltlicher Art – und das je nach Fachgebiet\, für das die Edi tion erarbeitet wird.\nBibliothekar:innen stehen vor der Herausforderung\, die einzelnen Erschließungstiefen auszuloten und abzuschätzen\, was fü r eine Bestandgruppe angemessen erscheint und notwendig ist. Im Vortrag so ll dies am Beispiel einer liturgischen Handschrift aus dem mittelalterlich en Chorherrenstift Seckau\, Cod. Graz\, UBG\, Ms 208\, dargestellt werden. \nKurzbiographie\nAdministrativer Leiter der Sondersammlungen an der Unive rsitätsbibliothek Graz (Uni Graz). Mitglied von VESTIGIA – Zentrum für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes und Lektor am Institut für Li turgiewissenschaft\, Christliche Kunst und Hymnologie (Uni Graz). Mitglied der IMS Study Group Cantus Planus.\n\n DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T150000 DTSTAMP:20230210T084807Z DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T143000 LAST-MODIFIED:20230210T084807Z LOCATION:Saal Grenoble PRIORITY:5 SEQUENCE:0 SUMMARY;LANGUAGE=de:Von der Bestandsliste zur wissenschaftlichen Edition TRANSP:OPAQUE UID:040000008200E00074C5B7101A82E00800000000002E22C7343DD901000000000000000 010000000A1D487338A096F4C80E5AB7C09896D93 X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:\n

Von der Bestandsliste zur wissensc haftlichen Edition. Genese einer Handschriftenbeschreibung

Thomas Csaná\;dy

Am Beispi el einer liturgischen Handschrift aus dem mittelalterlichen Chorherrenstif t Seckau wird in diesem Vortrag gezeigt\, wie ma n von einem einfachen Eintrag in einem Handschriftenverzeichnis bis zu ein er wissenschaftlichen Edition viele Herangehensweisen an ein historisches Objekt haben kann.

Denn Handschriftenverzeichnisse haben manchm al die Tendenz nur eine Titelzeile zu liefern oder sie bestehen ü\;ber haupt nur aus Karteikä\;sten (Schachteln) in Zettelform. Einige Kl&oum l\;ster besitzen noch derartige\, fü\;r die Forschung ä\;uß\; erst unbefriedigende Instrumentarien\, die den Anfordernissen der Recherch e in keiner Weise genü\;gen. Neben diesen rudimentä\;ren Verzeichn issen existieren fü\;r manche Bibliothekssammlungen auch Bestandsliste n\, die immerhin einen ersten Eindruck ü\;ber die Objekte liefern und einen noch ungesicherten\, aber doch tieferen Zugang zu einer Objektgruppe ermö\;glichen.

Fü\;r den Anspruch der Forschenden geei gnet und weitgehend zufriedenstellend sind die durch diverse Katalogisieru ngsprojekte produzierten Kataloge\, welche kodikologisc h und inhaltlich detailliertere Beschreibungen zu einer Einheit ver binden und damit den Forschenden einen Schlü\;ssel zum Verstä\;ndn is diverser Sammlungen an die Hand geben\; sie kö\;nnen spezifische Au srichtungen haben (kunsthistorisch\, musikwissenschaftlich\, etc.).

Wissenschaftliche Editionen gehen noch einmal einen Schritt weiter un d zielen auf die inhaltliche Auswertung sä\;mtlicher gebotenen Informa tionen\, seien sie kodikologischer oder inhaltli cher Art –\; und das je nach Fachgebiet\, fü\;r das die Edition e rarbeitet wird.

Bibliothekar:innen stehen vor der Herausforderung\, die einzelnen Erschließ\;ungstie fen auszuloten und abzuschä\;tzen\, was fü\;r eine Bestandgruppe a ngemessen erscheint und notwendig ist. Im Vortrag soll dies am Beispiel ei ner liturgischen Handschrift aus dem mittelalterlichen Chorherrenstift Seckau\, Cod. Graz\, UBG\ , Ms 208\, dargestellt werden.

Kurzbiographie

Administrativer Leiter der Sondersammlungen a n der Universitä\;tsbibliothek Graz (Uni Graz). Mitglied von VESTIGIA –\; Zentrum fü\;r die Erforschung des Buch- und Schrifterbes und Lektor am Institut fü\;r Liturgiewissenschaft\, Christliche Kunst und Hymnologie (Uni Graz). Mitglied der IMS Study Group \;Cantus Planus.

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