BEGIN:VCALENDAR PRODID:-//Microsoft Corporation//Outlook 16.0 MIMEDIR//EN VERSION:2.0 METHOD:PUBLISH X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE BEGIN:VTIMEZONE TZID:W. Europe Standard Time BEGIN:STANDARD DTSTART:16011028T030000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10 TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0100 END:STANDARD BEGIN:DAYLIGHT DTSTART:16010325T020000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3 TZOFFSETFROM:+0100 TZOFFSETTO:+0200 END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE BEGIN:VEVENT CLASS:PUBLIC CREATED:20230210T080536Z DESCRIPTION:Realitäten und Visionen in Bibliotheken mit der Politik teilen – neue Formen der Lobbyarbeit für Bibliotheken\nClaudia Lux\nImmer wie der werden schöne Neubauten und technische Modernisierungen in Bibliothek en bekannt gegeben. Der Arbeitsort Bibliothek scheint allgemein anerkannt und die Bibliothek ein akzeptierter Ort des Wissens- und Technologietransf ers für unsere Nutzer zu sein\, die die neuen Dienstleistungen intensiv n utzen. Haben Bibliotheken ihren Platz in der Politik in Österreich\, der Schweiz\, in Deutschland und Europa gefunden - oder trügt der Schein? Sin d die Ressourcen auskömmlich und bieten sie Gestaltungsraum für neue Ent wicklungen? Bleibt der Bibliotheksetat stabil und reicht er für steigende Buchpreise und Energie und die Lohnerhöhungen für das Personal? Was ge ht noch\, wenn nichts mehr geht? Wie können Visionen zur Realität werden ?\nDas Spektrum der Entscheidungsträger von Bibliotheken ist breit. Hier besteht ein Gemeinderat aus älteren Herren\, der die Bibliothek heftig un terstützt\, weil die Leseförderung mit dem ‚guten Buch‘ für Kinder doch so wichtig ist\, und nichts davon weiß\, wie erfolgreich Bibliotheke n junge Menschen durch Maker Space Aktivitäten stärken und für die digi tale Welt befähigen. Dort stehen junge Politikerinnen\, die fragen\, waru m die Universitätsbibliothek nicht alles Open Access verfügbar machen ka nn und wieso dafür noch etwas gezahlt werden soll. Wieviel wissen die pol itischen Entscheidungsträger von den Realitäten in den Bibliotheken? Wie viel sollten sie wissen und wollen sie wissen? Wie können die Visionen de r Bibliothekare und Bibliothekarinnen geteilt werden\, um Unterstützung f ür neue Entwicklungen zu erhalten? Oder braucht es keine Visionen im Umga ng mit Politikern?\nDer Vortrag befasst sich mit der Beantwortung dieser A usgangsfragen und bietet praktische Beispiele aus öffentlichen und wissen schaftlichen Bibliotheken\, mit welchen neuen Formen der Einbindung der po litischen Entscheidungsträger von Gemeinden und Universitäten das Wissen über die Entwicklungen in Bibliotheken aktuell gehalten werden kann\, um so weitere Unterstützung in Form von Geld\, Raum und Personal zu erlange n. Der Vortrag zeigt auch\, welche erprobten traditionellen Methoden der b ibliothekarischen Lobbyarbeit immer noch und in verschiedenen Umständen g ut funktionieren. Gute Kontakte und regelmäßige Information der politisc hen Entscheidungsträgerinnen sind nur die Basis\, auf der mit neuen Ideen und Engagement die stärkere Einbindung der Politik möglich wird. Trotzd em muss die Unabhängigkeit der Bibliothek bewahrt werden\, um nicht zum S pielball taktischer Auseinandersetzungen und politischer Streitereien zu w erden. Dazu sind bibliothekarische Führungspersönlichkeiten zu entwickel n\, die gemeinsam mit ihrem Personal die Rolle der Bibliothek in Wissensch aft und Gesellschaft der Politik vermitteln können.\nKurzbiografie\nProf. Dr. Claudia Lux ist Honorarprofessorin am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin. 2007-09 war sie Präsidentin der IFLA\, 1997-2012 Generaldirektorin der Zentral- und Land esbibliothek Berlin\, 2012-17 Projektdirektorin der neuen Nationalbiblioth ek Katar.\n\n DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T153000 DTSTAMP:20230210T080536Z DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T150000 LAST-MODIFIED:20230210T080536Z LOCATION:Saal Brüssel PRIORITY:5 SEQUENCE:0 SUMMARY;LANGUAGE=de:Realitäten und Visionen in Bibliotheken TRANSP:OPAQUE UID:040000008200E00074C5B7101A82E00800000000B032D2D62E3DD901000000000000000 01000000032FECB6B200C704A8C44B649542BE4E4 X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:\n

Realitä\;ten und Visionen in B ibliotheken mit der Politik teilen –\; neue Formen der Lobbyarbeit f& uuml\;r Bibliotheken

Claudia Lux

Immer wied er werden schö\;ne Neubauten und technische Modernisierungen in Biblio theken bekannt gegeben. Der Arbeitsort Bibliothek scheint allgemein anerka nnt und die Bibliothek ein akzeptierter Ort des Wissens- und Technologietr ansfers fü\;r unsere Nutzer zu sein\, die die neuen Dienstleistungen i ntensiv nutzen. Haben Bibliotheken ihren Platz in der Politik in Ö\;st erreich\, der Schweiz\, in Deutschland und Europa gefunden - oder trü\ ;gt der Schein? Sind die Ressourcen auskö\;mmlich und bieten sie Gesta ltungsraum fü\;r neue Entwicklungen? Bleibt der Bibliotheksetat stabil und reicht er fü\;r steigende Buchpreise und Energie und die Lohnerh& ouml\;hungen fü\;r das Personal? \; Was geht noch\, wenn nichts me hr geht? Wie kö\;nnen Visionen zur Realitä\;t werden?

D as Spektrum der Entscheidungsträ\;ger von Bibliotheken ist breit. Hier besteht ein Gemeinderat aus ä\;lteren Herren\, der die Bibliothek hef tig unterstü\;tzt\, weil die Lesefö\;rderung mit dem ‚\;guten Buch‘\; fü\;r Kinder doch so wichtig ist\, und nichts davon wei& szlig\;\, wie erfolgreich Bibliotheken junge Menschen durch Maker Space Aktivitä\;ten stä\;rken und fü\;r die digitale Welt befä\;higen. Dort stehen junge Politikerinnen\, die frag en\, warum die Universitä\;tsbibliothek nicht alles Open Access verf&u uml\;gbar machen kann und wieso dafü\;r noch etwas gezahlt werden soll . Wieviel wissen die politischen Entscheidungsträ\;ger von den Realit& auml\;ten in den Bibliotheken? Wieviel sollten sie wissen und wollen sie w issen? Wie kö\;nnen die Visionen der Bibliothekare und Bibliothekarinn en geteilt werden\, um Unterstü\;tzung fü\;r neue Entwicklungen zu erhalten? Oder braucht es keine Visionen im Umgang mit Politikern?

Der Vortrag befasst sich mit der Beantwortung dieser Ausgangsfragen u nd bietet praktische Beispiele aus ö\;ffentlichen und wissenschaftlich en Bibliotheken\, mit welchen neuen Formen der Einbindung der politischen Entscheidungsträ\;ger von Gemeinden und Universitä\;ten das Wissen ü\;ber die Entwicklungen in Bibliotheken aktuell gehalten werden kann \, um so weitere Unterstü\;tzung in Form von Geld\, Raum und Personal zu erlangen. Der Vortrag zeigt auch\, welche erprobten traditionellen Meth oden der bibliothekarischen Lobbyarbeit immer noch und in verschiedenen Um stä\;nden gut funktionieren. Gute Kontakte und regelmä\;ß\;ig e Information der politischen Entscheidungsträ\;gerinnen sind nur die Basis\, auf der mit neuen Ideen und Engagement die stä\;rkere Einbindu ng der Politik mö\;glich wird. Trotzdem muss die Unabhä\;ngigkeit der Bibliothek bewahrt werden\, um nicht zum Spielball taktischer Auseinan dersetzungen und politischer Streitereien zu werden. Dazu sind bibliotheka rische Fü\;hrungspersö\;nlichkeiten zu entwickeln\, die gemeinsam mit ihrem Personal die Rolle der Bibliothek in Wissenschaft und Gesellscha ft der Politik vermitteln kö\;nnen.

Kurzbiografie< o:p>

Prof. Dr. Claudia Lux ist Honorarprofessorin am Institut fü \;r Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universitä\ ;t Berlin. 2007-09 war sie Prä\;sidentin der IFLA\, 1997-2012 Generald irektorin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin\, 2012-17 Projektdirekt orin der neuen Nationalbibliothek Katar.

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