BEGIN:VCALENDAR PRODID:-//Microsoft Corporation//Outlook 16.0 MIMEDIR//EN VERSION:2.0 METHOD:PUBLISH X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE BEGIN:VTIMEZONE TZID:W. Europe Standard Time BEGIN:STANDARD DTSTART:16011028T030000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10 TZOFFSETFROM:+0200 TZOFFSETTO:+0100 END:STANDARD BEGIN:DAYLIGHT DTSTART:16010325T020000 RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3 TZOFFSETFROM:+0100 TZOFFSETTO:+0200 END:DAYLIGHT END:VTIMEZONE BEGIN:VEVENT CLASS:PUBLIC CREATED:20230210T080909Z DESCRIPTION:Kooperation von Bibliotheken – Perspektiven für die österre ichische Koha Community\nBarbara Petritsch\nDie Bibliothekswelt ist von ei ner langen Tradition kooperativer Arbeitsweisen geprägt\, die wesentlich in die Institutionsstruktur von Bibliotheken eingeschrieben ist. Dementspr echend stellen sich Gesetzmäßigkeiten erfolgreicher Kooperationen als wi chtiger Aspekt ihrer Wirksamkeit dar. Diesen auf einer allgemeingültigen Ebene darzustellen\, liefert einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis über die Bedingungen von Bibliothekskooperationen und ermöglicht eine Ev aluierung solcher Kooperationen hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit und bei Bedarf einer Korrektur unzureichender Strukturen\, als auch der Erric htung neuer Kooperationen.\nDieser Vortrag stellt die Ergebnisse der Maste rarbeit am ULG Library and Information Studies zu dem Thema dar. Es werden die Merkmale\, unter welchen Voraussetzungen sich eine bibliothekarische Kooperation ausgestalten und wodurch diese erfolgreich durchgeführt werd en kann\, im Modell veranschaulicht - mit einem Fokus auf den seit der Ja hrtausendwende auftretenden Typus der Open- Source Kooperation\, der im Ve rhältnis zu konventionellen Kooperationen maßgeblich auf das Engagement der Community angewiesen ist. Als Anwendungsbeispiel wird im Anschluss der Rahmen einer koordinierten Kooperation von Koha-Anwender:innen skizziert. Das freie Bibliotheks- managementsystem (BMS) Koha hat seit 2015 einen st etigen Zuwachs an österreichischen Anwender:innen erfahren. Aufgrund dies er Entwicklung formierte sich eine Interessens- bzw. Benutzer:innengruppe um einen informellen Wissensaustausch anzustoßen. Die Bereitstellung von Services\, das Hosting und die Pflege dieses System betreffend\, hinkte di eser Entwicklung jedoch sichtlich hinterher. Im deutschsprachigen Raum war die Auswahl an externen Serviceeinrichtungen begrenzt und den internation alen Raum betreffend\, aufgrund der Sprachbarriere\, oft kompliziert. Inse llösungen und daraus resultierende Redundanz im Arbeitsaufwand sind neben fehlenden Konventionen die wesentlichen Konsequenzen und Problematiken\, die nach einer koordinierten Kooperation verlangen. Dies resultiert dara us\, dass Bibliotheken damit konfrontiert sind\, budgetäre Stagnation ode r Einsparungen zu bewältigen und den Erfordernissen der Digitalisierung g leichermaßen nachzukommen. Durch den Umstieg der Steiermärkischen Landes bibliothek auf das BMS Koha wurde in Österreich ein Impuls in Richtung Re ssourcen- und Kompetenzentwicklung gesetzt. Das BMS Koha ist kein Nischenp rodukt mehr\, sondern stellt sich auch für große Bibliotheken als denkba re Alternative dar. Diese Entwicklung hat das Potenzial\, die schnell wach sende Kompetenzausbildung in Bezug zum BMS Koha zu bündeln und dieser Koo peration eine wesentliche Rolle und gefestigte Position in der österreich ischen Bibliothekslandschaft einzuräumen.\nKurzbiografie\nSeit 2018 Bibli othekarin am Wien Museum und in verschiedenen Kooperationen (Koha DACH\, K oha AT\, VÖB-Kommission für OPLs) tätig. Von 2015-2018 am ISTA in Klost erneuburg u.a. für Repository- und Forschungsdatenmanagement zuständig u nd in dementsprechenden Kooperationen involviert.\n\n DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T173000 DTSTAMP:20230210T080909Z DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20230503T163000 LAST-MODIFIED:20230210T080909Z LOCATION:Saal Brüssel PRIORITY:5 SEQUENCE:0 SUMMARY;LANGUAGE=de:Kooperation von Bibliotheken TRANSP:OPAQUE UID:040000008200E00074C5B7101A82E008000000001060A7552F3DD901000000000000000 0100000006719FEF793DF214F81D2F64D96475316 X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:\n

Kooperation von Bibliotheken ̵ 1\; Perspektiven fü\;r die ö\;sterreichische Ko ha Community

Barbara Petrits ch

Die Bibliothekswelt ist von einer langen Tradition ko operativer Arbeitsweisen geprä\;gt\, die wesentlich in die Institution sstruktur von Bibliotheken eingeschrieben ist. Dementsprechend stellen sic h Gesetzmä\;ß\;igkeiten erfolgreicher Kooperationen als wichtiger Aspekt ihrer Wirksamkeit dar. Diesen auf einer allgemeingü\;ltigen Eb ene darzustellen\, liefert einen wesentlichen Beitrag zum Verstä\;ndni s ü\;ber die Bedingungen von Bibliothekskooperationen und ermö\;gl icht eine Evaluierung solcher Kooperationen hinsichtlich ihrer Funktionsf& auml\;higkeit und bei Bedarf einer Korrektur unzureichender Strukturen\, a ls auch der Errichtung neuer Kooperationen.

Dieser Vortrag stel lt die Ergebnisse der Masterarbeit am ULG Library and Information Studies zu dem Thema dar. Es werden die Merkmale\, unter welchen Voraussetzungen s ich eine bibliothekarische Kooperation ausgestalten und wodurch diese erfo lgreich \; durchgefü\;hrt werden \; kann\, im Modell veranscha ulicht - mit einem Fokus auf den seit der Jahrtausendwende auftretenden Ty pus der Open- Source Kooperation\, der im Verhä\;ltnis zu konventionel len Kooperationen maß\;geblich auf das Engagement der Community angew iesen ist. Als Anwendungsbeispiel wird im Anschluss der Rahmen einer koord inierten Kooperation von Koha-Anwender:innen ski zziert. Das freie Bibliotheks- managementsystem (BMS) Koha hat seit 2015 einen stetigen Zuwachs an ö\;sterreichischen Anwender:innen erfahre n. Aufgrund dieser Entwicklung formierte sich eine Interessens- bzw. Benutzer:innengruppe um einen informellen Wissensaust ausch anzustoß\;en. Die Bereitstellung von Services\, das Hosting und die Pflege dieses System betreffend\, hinkte dieser Entwicklung jedoch si chtlich hinterher. Im deutschsprachigen Raum war die Auswahl an externen S erviceeinrichtungen begrenzt und den internationalen Raum betreffend\, auf grund der Sprachbarriere\, oft kompliziert. Insellö\;sungen und daraus resultierende Redundanz im Arbeitsaufwand sind neben fehlenden Konvention en die wesentlichen Konsequenzen \; und Problematiken\, die nach \ ; einer koordinierten Kooperation verlangen. Dies resultiert daraus\, dass Bibliotheken damit konfrontiert sind\, budgetä\;re Stagnation oder Ei nsparungen zu bewä\;ltigen und den Erfordernissen der Digitalisierung gleichermaß\;en nachzukommen. Durch den Umstieg der Steiermä\;rki schen Landesbibliothek auf das BMS Koha wurde in Ö\;sterreich ein Impuls in Richtung Ressourcen- und Kompetenzentwickl ung gesetzt. Das BMS Koha ist kein Nischenproduk t mehr\, sondern stellt sich auch fü\;r groß\;e Bibliotheken als denkbare Alternative dar. Diese Entwicklung hat das Potenzial\, die schnel l wachsende Kompetenzausbildung in Bezug zum BMS Koha zu bü\;ndeln und dieser Kooperation eine wesentliche Rolle und g efestigte Position in der ö\;sterreichischen Bibliothekslandschaft ein zurä\;umen.

Kurzbiografie

Seit 2018 Bib liothekarin am Wien Museum und in verschiedenen Kooperationen (Koha DACH\, Koha AT\, VÖ\;B-K ommission fü\;r OPLs) tä\;tig. Von 2015-2018 am ISTA in Klosterneu burg u.a. fü\;r Repository- und Forschungsdatenmanagement zustä\;n dig und in dementsprechenden Kooperationen involviert.

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