Universitätskooperationen, faculty exchange

Die Universität Innsbruck hat Partnerschaftsabkommen mit den folgenden kanadischen Universitäten:

Das Wirth Institute – der Partner in Alberta

Seit 1998 hat Innsbruck eine offizielle Partnerinstitution in Kanada: Auf gemeinsame Initiative des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, des österreichischen
Außenministeriums und der Österreichischen Rektorenkonferenz wurde das Canadian Centre for Austrian and Central European Studies (CCAuCES) an der University of Alberta in Edmonton gegründet. In Folge erhielt das Zentrum von Seiten Polens, der Slowakei, Sloweniens, Tschechiens und Ungarns Unterstützung. 2003 wurde es nach seinem wichtigsten Privatsponsor in Wirth Institute for Austrian and Central European Studies umbenannt. Es betreut seinerseits den gesamten kanadischen Raum in allen Fragen und Forschungsanliegen, die Österreich betreffen, und wird von Dr. Joseph Patrouch geleitet.

Das ZKS Innsbruck ist zuständig für die gesamtösterreichische Liaison Group des Wirth Institute. Vorsitzende ist derzeit Univ.-Prof. Dr. Ursula Moser, Innsbruck.

 

 

Universität Innsbruck

WIRTH INSTITUTE for Austrian and Central European Studies
Suite 300, Arts Building
University of Alberta
Edmonton, Alberta,
Canada T6G 2E6
Tel: (780) 492-9408
Fax: (780) 492-4340
Email: wirth.institute@ualberta.ca

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Programmme

1. Innsbrucker Lehrendenaustausch mit der University of Alberta

Das seit 2000 bestehende Abkommen zum Professorenaustausch zwischen der Universität Innsbruck und der University of Alberta bietet WissenschaftlerInnen die Möglichkeit, ein Forschungs- und Lehrsemester im Ausland zu verbringen. Das Abkommen gilt derzeit für die kultur- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten.

Zeitraum und Dauer: Das Abkommen sieht einen vierwöchigen Aufenthalt an der Partneruniversität vor. Innsbrucker Lehrende gehen in der Regel im Monat September an die University of Alberta, Lehrende der University of Alberta kommen in der Regel im Mai nach Innsbruck.
Lehr- oder
Vortragstätigkeit:
Die Lehr- und/oder Vortragstätigkeit wird mit den jeweiligen FachkollegInnen an der Partneruniversität individuell vereinbart.
Finanzierung: Die Heimuniversität finanziert die Reisekosten, die Partneruniversität finanziert die Unterkunft vor Ort.
Unterstützung
des Gasts:
Beide Universitäten unterstützen den Gast administrativ in seiner Forschertätigkeit und ermöglichen ihm die Partizipation am akademischen Leben der Gastinstitution. Für letzteres ist in Innsbruck das Zentrum für Kanadastudien der Ansprechpartner, in Edmonton das Wirth Institute for Austrian and Central European Studies.
Ansprechperson: HR Dr. Mathias Schennach
Leiter des International Relations Office
Universität Innsbruck
Herzog-Friedrich-Str. 3
6020 Innsbruck
Tel. 0512 507-32400
Einreichtermin: Bewerbungen für das jeweils folgende Kalenderjahr sind bis zum 15.12. des Jahres an HR Dr. Mathias Schennach zu richten.

 

2. Stipendium des BMWF für die Lehre an der University of Alberta

Stipendiendauer: ein bis drei Studienjahre (Bewerbungen für längere Zeiträume sind erwünscht)
Ausschreibung: Ausschreibung des BMWF, jeweils vor Freiwerden der Stelle an der University of Alberta

 


 

Partnerschaftsabkommen mit der Université de Montréal

Université de Montréal

Im Juni 2013 wurde ein Memorandum of Understanding zwischen der Universität Innsbruck und der Faculté des arts et des sciences der Université de Montréal unterzeichnet, um den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Universitäten zu fördern und auszubauen. Die Université de Montréal ist die größte frankophone Universität in Nordamerika und mit McGill die renommierteste Universität in Québec. Sie belegt regelmäßig Spitzenplätze in nationalen und internationalen Rankings. (http://www.recteur.umontreal.ca/ index.php?id=1660)

 

An der Faculté des arts et des sciences der UdeM sind folgende wissenschaftliche Fachbereiche vertreten:

  • Sprachen und Literaturen (u.a. Romanistik, Anglistik, Germanistik, Latinoamerikanistik, Russistik, Arabistik, Neogräzistik), Frankophone Literaturwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Translationswissenschaft, Philosophie, Geschichte, Anthropologie, Archäologie, Kunstgeschichte, Filmwissenschaft,
  • Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Statistik, Informatik, Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Geographie, Demographie, Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften

Die Fakultät beherbergt weiters mehrere Forschungszentren. Eine Auflistung aller Institute und Zentren finden Sie hier: http://www.umontreal.ca/repertoires/facultes.html

 

Das neue Abkommen beinhaltet folgende Schwerpunkte und Fördermöglichkeiten:

  • ProfessorInnenaustausch Gastprofessuren (Finanzierung der Reisekosten durch die Heimuniversität und der Unterkunft durch die Gastuniversität)
  • Forschungskooperationen Förderung für die Anbahnung neuer Forschungsprojekte (Förderung der Reisekosten, finanziert durch das International Relations Office)

Für weitere Informationen zu den einzelnen Schwerpunkten und Förderungen wenden Sie sich bitte an das Zentrum für Kanadastudien, canada.centre@uibk.ac.at, 0512 507 39301.

Wir bitten Sie außerdem, bereits bestehende Kontakte und Forschungskooperationen mit der Université de Montréal dem Zentrum für Kanadastudien bekannt zu geben und so zu dem Aufbau eines produktiven Forschungsnetzwerks beizutragen.