Kosten-/Leistungsrechnung

  

Ansprechpartner/Leitung

ADir. Sonja Spielmann

Büro: Innrain 52 (Hauptgebäude), ZiNr.: 1024
Tel.: +43 512 507 - 22720
Fax: +43 512 507 - 22749
 : sonja.spielmann@uibk.ac.at

 

Mitarbeiterin:

Martina Zirngast

Büro: Innrain 52 (Hauptgebäude), ZiNr.: 1023
Tel.: +43 512 507 - 22721
Fax: +43 512 507 - 22749
 : martina.zirngast@uibk.ac.at

 

Christine Knapp, BSc

Büro: Innrain 52 (Hauptgebäude), ZiNr.: 1021
Tel.: +43 512 507 -  22724
Fax: +43 512 507 - 22749
 : christine.knapp@uibk.ac.at

 

Allgemeines

Basierend auf §16 (1) UG 2002 ist an jeder Universität unter der Verantwortung und Leitung des Rektorats ein Rechnungswesen, einschließlich einer Kosten- und Leistungsrechnung, sowie ein Berichtswesen einzurichten, die den Aufgaben der Universität entsprechen.

Die Kosten- und Leistungsrechnung zählt zu den Aufgaben des Internen Rechnungswesens und versucht Antworten auf folgende drei Fragen zu geben:

  1. Welche Kosten fallen an?   Kostenartenrechnung
  2. Wo fallen die Kosten an?   Kostenstellenrechnung
  3. Wofür fallen die Kosten?   Kostenträgerrechnung

In der Gestaltung der Kosten- und Leistungsrechnung an Universitäten ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass Universitäten keine mit Gewinnabsicht geführten Institutionen sind.

 

Instrumente der Kosten- und Leistungsrechnung

Ein kleiner Teil der Kosten der Universität Innsbruck wird über die sogenannte „Interne Leistungsverrechnung“ verursachungsgerecht abgebildet. Diese Art der Weiterverrechnung erfolgt bislang nur bei einzelnen Dienstleistungseinrichtungen für ausgewählte Leistungen/Produkte wie z.B. Telefonie, Fernleihe UB oder diverse ZID Leistungen.

Der Rest der Kosten wird mittels „Umlageverfahren“, darunter versteht man „die Weiterverrechnung von Kosten mit Hilfe von Statistischen Kennzahlen“, weiterbearbeitet.

Statistische Kennzahlen stellen im Rahmen der innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen die Bezugsgrößen für Umlage- bzw. Verteilungszyklen dar.

Dabei dienen z. B. folgende Statistische Kennzahlen als Bezugsgrößen:

  • Quadratmeter
  • Vollzeitäquivalente/Köpfe (gesamt/wissenschaftlich)
  • Anzahl Nebenstellen Telefon
  • Belegte Studien
  • Anzahl der Drittmittelprojekte (§27, §26)
  • etc.

 

Kostenträger

Universitäten unterscheiden grundsätzlich zwei Kostenträger gemäß ihrer Kernaufgaben:

  1. Forschung
  2. Lehre

An der Universität Innsbruck kann aufgrund bestimmter Tätigkeiten noch ein weiterer Kostenträger für „Leistungen für die Öffentlichkeit“ unterschieden werden. Dazu zählen z.B. Leistungen im Rahmen der Landesbibliothek, oder USI- und ISI-Kurse für Personen, die weder Studierende noch MitarbeiterInnen sind, anzubieten.

 

Umlageverfahren

  1. Umlage der Gebäudekosten (Campus/Areale) auf alle Organisationseinheiten und wo möglich bereits auf Kostenträger

  2. Umlage der Universitätsleitung, Verwaltungs- und Dienstleistungseinrichtungen auf alle Organisationseinheiten (auch gegenseitig - iterativ) und wo möglich bereits auf Kostenträger

  3. Umlage der Fakultätskostenstellen und Büros der DekanInnen auf Institute und Arbeitsbereiche

  4. Umlage der Institutskostenstellen und Arbeitsbereiche auf die Kostenträger Lehre und Forschung