Leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM)

 

 

 


 

Der Wirkungsbereich

 Die Universität Innsbruck hat sich bereits im Jahr 2005 entschlossen, die Zuweisung des fakultätsautonomen Sachmittelbudgets (A1-Investitionen und A3-Sachaufwand) an Kennzahlen, die Leistungen dokumentieren, anzubinden. Dadurch sollten neben einer

  • verbesserten Transparenz auch
  • die Planungssicherheit und
  • die Bedarfsangemessenheit der Mittelzuweisungen erhöht sowie
  • vor allem Anreize für Aktivitäten geschaffen werden, die die Leistung und Konkurrenzfähigkeit der Universität Innsbruck stärken.

Zu diesem Zweck wurde in Zusammenarbeit mit den Dekaninnen und Dekanen ein leistungsorientiertes, indikatorengesteuertes Kennzahlenmodell erarbeitet.

 

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Die Wirkungsweise des leistungsorientierten Vergabemodells

Den einzelnen vorab definierten Indikatoren werden unterschiedliche Gewichte, welche die Priorität der einzelnen Indikatoren wiedergeben soll, zugeordnet. Die Höhe der Kennzahlen unter Berücksichtigung der Gewichte gegenüber den Anteilen der anderen Fakultäten innerhalb der Gruppierung (Bücher- oder Gerätefakultät) bewirken letztlich die Zuweisung -> deshalb spricht man im Rahmen einer kennzahlengebundenen Budgetverteilung auch von einer leistungsorientierten Mittelvergabe (= LOM).

 

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Die Indikatoren und deren Gewichtungen

Aktuell greifen folgende Indikatoren und Gewichtungen im Verteilungsmodell:

 

LOM Indikatoren


 Anmerkung ad "Drittmitteleinnahmen": ab Budgetjahr 2016 werden  neben den Drittmitteleinnahmen §§26/27 UG2002 auch die Einnahmen der Weiterbildung (Universitätslehrgänge,- kurse und -seminare) in dieser Kennzahl berücksichtigt!

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Der Fakultätsfaktor

Für die Abbildung der inhomogenen Ressourcenintensität innerhalb des fakultären Bereichs wurde ein sogenannter Fakultätsfaktor eingeführt. Dieser soll das unterschiedlich hohe Ausmaß des Bedarfs an Investitionen aber auch am Sachaufwand der einzelnen Fakultäten ausgleichen.

 LOM Faktor

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Die Zuweisung des fakultätsautonomen Sachmittelbudgets

Die fakultätsautonomen Sachmittel werden den jeweiligen Fakultäten in Form eines Globalbudgets zugewiesen. Die fakultätsinterne Ansatzaufteilung (= Zuordnung auf die Ansätze A1-Investitionen bzw. A3-Sachaufwand) sowie die Budgetverteilung auf die diversen Organisationseinheiten obliegt der Frau Dekanin bzw. dem Herrn Dekan, spiegelt somit die fakultätsinterne Budgethoheit wieder.

Das Gesamtbudget im Bereich der fakultätsautonomen Sachmittel ist „gedeckelt“. Dies impliziert, dass ein bestimmter Prozentsatz des gesamtuniversitären Etats unabhängig von der Entwicklung der Kennzahlen zur Verfügung gestellt wird. Die Kennzahlen wirken ausschließlich bei der Verteilung auf die einzelnen Fakultäten.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum fakultätsautonomen Sachmittelbudget. 

 

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