Budget und allgemeine Informationen


 

 

 


 

Budget und Rahmenbedingungen

Für die Zuteilung der fakultätsautonomen Sachmittel auf die einzelnen Fakultäten ist ein leistungsorientiertes, indikatorengesteuertes Rechenmodell in Verwendung. Dieses Kennzahlenmodell wird auch als leistungsorientierte Mittelvergabe = LOM bezeichnet.

Innerhalb des fakultätsautonomen Sachmittelbudgets gilt die volle Virementfähigkeit, d.b. dass die Mittel in Form eines Globalbudgets ohne Zweckwidmung zugewiesen werden. Entsprechend dem Bedarf können die Gelder für diverse Geräte, Büromaterialien, Laborbedarf, Reparaturen, Dienstreisen, Gastvorträge etc. verwendet werden. Mehr zum Thema Zweckwidmung finden Sie in den Rahmenbedingungen 2017 zum Sachmittelbudget unter dem Punkt „Widmungszweck“.

Lediglich zu Jahresbeginn ist eine Ansatzaufteilung, das bedeutet die Zuordnung auf die Ansätze A1-Investitionen bzw. A3-Sachaufwand, mit Hilfe eines Investitionsplanes erforderlich. In den Investitionsplan  werden die im aktuellen Budgetjahr beabsichtigten Anschaffungen von Anlagen aufgenommen. Die restlichen Mittel werden für den Ansatz A3-Sachaufwand reserviert.

Die Ansatzaufteilung sowie die Budgetverteilung auf die diversen Organisationseinheiten ist der Frau Dekanin bzw. dem Herrn Dekan überantwortet und spiegelt die fakultätsinterne Budgethoheit wider.

Zu Jahresbeginn sind die Budgetzuteilung und die fakultätsinterne Planung meistens noch nicht abgeschlossen. Daher wird den Fakultäten während dieser Phase ein sog. provisorisches Budget zur Verfügung gestellt, um den Handlungsspielraum sowie die Flexibilität der Fakultäten auch während dieser Übergangsphase gewährleisten zu können.

Weitere Details sowie die aktuellen Terminierungen finden Sie in den jeweiligen Rahmenbedingungen.  

 

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Die Investitionsplanung

   

Was versteht man unter einer Investitionsplanung?

Für eine Organisationseinheit wird festgehalten, welche Investitionsbeschaffungen im aktuellen Plan- bzw. Budgetjahr getätigt werden sollen,

  • um den laufenden Lehr- und Forschungsbetrieb sicher stellen sowie
  • einen innovativen Wissenschaftsbetrieb gewährleisten zu können.

Somit können Beschaffungen unter anderem aufgrund von Erfordernissen im Rahmen des Lehr- und Forschungsbetriebs, Erneuerungszyklen, Anforderungen der Arbeitssicherheit sowie –gesundheit oder einfach wegen des Anstehens einer Neuberufung erforderlich sein.

Der Anschaffungswert des Investitionsgutes muss über € 400 liegen. Der Anschaffungswert erhöht sich ev. um Transport-, Fracht-, Montagekosten, Zollgebühren etc. Bitte beachten Sie ferner, dass bei Beschaffungen im Ausland auch die Einfuhrumsatzsteuer oder die Erwerbssteuer zu berücksichtigen sind.

Diese Geräte bzw. Gegenstände werden nun im sog. Investitionsplan gelistet, idealer Weise gereiht nach Priorität, und auf dem Dienstweg vorgelegt. Basierend auf dem Investitionsplan einer Fakultät erfolgt die Freigabe der A1-Investitionsmittel.

Einige Fakultäten führen in ihren Investitionsplänen auch Geräte bzw. Gegenstände, bei denen der Anschaffungswert unter der € 400-Grenze liegt. Diese geringwertigen Wirtschaftsgüter, so lautet der Fachbegriff, müssen allerdings in der Spalte A3-Sachaufwand angeführt werden.

 

Wer ist im fakultären Bereich inhaltlich für die Investitionsplanung verantwortlich?

Die Ansatzaufteilung (A1/A3-Mittel) sowie die Budgetverteilung auf die diversen Organisationseinheiten ist der Frau Dekanin bzw. dem Herrn Dekan überantwortet und spiegelt die fakultätsinterne Budgethoheit wider. Dieser Grundsatz findet sich natürlich auch im Rahmen der Investitionsplanung wieder. Die fachliche und somit auch die inhaltliche Verantwortung liegen bei den Damen und Herren Dekanen der Fakultäten.

  

Weshalb ist eine Investitionsplanung erforderlich?

Für einen modernen Wissenschaftsbetrieb jeder Universität ist eine adäquate Ausstattung unerlässlich. Eine gezielte Investitionsplanung sowie ein Investitionscontrolling kann dies - auch in Zeiten knapper werdender monetärer Ressourcen - sicherstellen.

Eine Investitionsplanung unterstützt nicht nur wesentlich die Einhaltung der im § 2 Abs. 12 UG 2002 festgeschriebenen Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit einer Gebarung, sondern dient als auch Steuerungsinstrument, um

  • eine veraltete Geräteausstattung zu verhindern,
  • rechtzeitige Erneuerungszyklen zu etablieren,
  • Synergieeffekte möglichst zu nutzen,
  • Auslastungen von Geräten zu erhöhen,
  • das sog. Dezemberfieber zu vermeiden,
  • Folgekosten, wie zB. Betriebskostenerhöhungen, besser abzuschätzen und
  • erforderliche Umbau- sowie Sanierungsmaßnahmen zu erfassen.

Ein weiteres Argument für eine Investitionsplanung sind unsere externen Berichtspflichten. So wird unter anderem gegenüber dem Bundesministerium im Rahmen des sog. ‚Beteiligungscontrollings‘ die Notwendigkeit der monetären Mittel dokumentiert. Auch der Rechnungshof hat in seinen Berichten der vergangenen Jahre immer wieder die Investitionsplanung von diversen Bundesbetrieben geprüft. Unter anderem hat er Empfehlungen ausgesprochen, sämtliche Investitionsvorhaben in Investitionsplänen darzustellen, um ihre Funktion als Steuerungsinstrument zu verbessern. Durch diesen Fokus in der Prüfungstätigkeit des RH kann der Investitionsplanung ebenfalls eine entsprechende Bedeutung zugemessen werden.

 

Warum unterjährige Abweichungen vom Investitionsplan unproblematisch sind!

Unterjährige Abweichungen vom Investitionsplan sind in der Praxis normal und daher auch völlig legitim. So zB. kann eine Ersatzanschaffung von einem Gerät, welches am Beginn des Wintersemesters irreparabel kaputt wird und ehestmöglich beschafft werden muss, abweichend vom gelegten Investitionsplan getätigt werden.

Mit Hilfe des Instruments des Deckungsrings können Abweichungen, die über den Budgetansatz A1 und A3 gehen, abgefedert werden. Bürokratische Umwidmungsaufträge (A1/A3) sind daher nicht mehr erforderlich!

Bitte erkunden Sie sich bei Ihrer Fakultät, ob unterjährige Abweichungen vom Investitionsplan gemeldet werden sollen. Auf Rektoratsebene wird auf eine diesbezügliche Mitteilung verzichtet.

 

 

Aktueller Investitionsplan

  Investitionsplan 2017

 Anmerkung: Das File enthält 50 Zeilen ("lfd. Nr.") für die Angabe von Investitionen; falls zusätzliche/weniger Zeilen benötigt werden einfach den Blattschutz aufheben und diese einfügen/löschen (Reiter "Überprüfen" -> Icon "Blattschutz aufheben").

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Budgetüberträge

Nachfolgend finden Sie die aktuellen Regelungen für die Budgetüberträge im Globalbudget sowie den sonstigen selbsterwirtschafteten Einnahmen.

  Rahmenbedingungen 2017 -> Punkt 7.

 

 

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Zuständigkeiten im Rahmen des Lehr- und Forschungsbetriebes

Neben den Zuständigkeiten im finanziellen Bereich werden auch jene im organisatorischen Umfeld abgebildet, also insbesondere die Frage der Miteinbeziehung der Dienstleistungseinheit für Gebäude und Infrastruktur sowie der Dienstleistungseinheit für Sicherheit und Gesundheit.

Die Details finden Sie im entsprechenden Informationsschreiben an die Dekane:

  Lehr- und Forschungsbetrieb Zuständigkeiten
  Lehr- und Forschungsbetrieb Anschreiben

 

 

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Berufungsverfahren – Ausschreibungskosten und Reisespesen von ausländischen Kommissionsmitgliedern

Aus den fakultätsautonomen Sachmitteln sind

  • die Kosten für die Ausschreibungen im Rahmen von Berufungsverhandlungen seit dem Jahr 2012 und
  • die Reisekosten von ausländischen Berufungskommissionsmitgliedern seit dem Jahr 2013

zu tragen.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter Rahmenbedingungen 2017 unter dem  Punkt 4.

 

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Dienstreisen im Rahmen der fakultätsautonomen Sachmittel

Die Mittel für Dienstreisen wurden im Jahr 2008 an die Fakultäten delegiert und belasten somit den A3-Sachaufwand der jeweiligen Organisationseinheit bzw. Sonderdotation (Berufung, UniInfrastruktur, Nachwuchsförderung etc.)

Bitte beachten Sie, dass innerhalb der fakultätsautonomen Sachmittel volle Virementfähigkeit besteht, d.b. dass die Mittel in Form eines Globalbudgets zugewiesen werden und innerhalb frei disponierbar sind.

  Rahmenbedingungen 2017 -> Punkt 4.

 

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Ausgabenarten bzw. Budgetansätze im Globalbudget

 

Ausgabenarten neu

 

Ausgabenarten_Ausnahmen neu

 

 

Bruttobelastung des A3-Sachaufwandes bei ausgewählten Personalkategorien *)

Das Ausmaß der Belastung des Sachaufwandes ist unterschiedlich. So sind bei nachfolgenden Personalaufwendungen lediglich die Bruttokosten (somit ohne Dienstgeberbeiträge) aus dem Sachaufwand zu finanzieren, die Dienstgeberbeiträge werden zentral aus dem A2-Personalbudget getragen:

  • Studentische MitarbeiterInnen in Forschung und Verwaltung,
  • geringfügig Beschäftigte  und
  • Nebentätigkeiten.

Ein entsprechendes Informationsschreiben ist an die Dekane ergangen.

Vergleiche o.a. Grafik

 

Urlaubsersatzleistungen *)

Im Falle von Beendigungen von Dienstverhältnissen können nicht konsumierbare Urlaubsansprüche finanziell abgegolten werden. Diese belasten i.d.R. das A3-Budget der jeweiligen Organisationseinheiten.

  Urlaubsersatzleistungen

 Vergleiche o.a. Grafik.

 

Gastvorträge*)

Ebenfalls im Jahr 2008 wurde der Etat für die Gastvorträge den Fakultäten überantwortet. Kosten im Rahmen von Gastvorträgen belasten somit den A3-Sachaufwand jener Organisationseinheit, die die/den Vortragende/n einladet (= Verursachungsprinzip).

Bitte beachten Sie, dass innerhalb der fakultätsautonomen Sachmittel volle Virementfähigkeit besteht, d.b. dass die Mittel in Form eines Globalbudgets zugewiesen werden und innerhalb frei disponierbar sind!

  Rahmenbedingungen 2017-> Punkt 4.

 Vergleiche o.a. Grafik.

 

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