Georg Trakl: Sämtliche Werke und Briefwechsel

Innsbrucker Ausgabe. Historisch-kritische Ausgabe mit Faksimiles der handschriftlichen Texte Trakls.
Hrsg. v.
Eberhard Sauermann u. Hermann Zwerschina. Basel/Frankfurt: Stroemfeld, Roter Stern.

 

Editionsplan

 

Die Herausgeber

 

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Trakl gilt als ‘Klassiker der Moderne’. Das Moderne an seiner Art zu dichten wird durch die Innsbrucker Trakl-Ausgabe erkennbar.
Die Arbeit der Herausgeber wird vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gefördert, die Drucklegung von der Stadt Innsbruck, vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bzw. für Wissenschaft und Verkehr und vom Bundeskanzleramt/Kunstsektion.
Alle neu aufgefundenen Texte bzw. Briefe Trakls und Briefe an Trakl werden in der neuen historisch-kritischen Ausgabe enthalten sein; sie wird darüber hinaus die Überlieferung des Werks dokumentieren und die Textzeugen kritisch prüfen, um deren Authentizität zu gewährleisten.

Neue Sachen.
Es werden sowohl Trakls Dichtungen als auch seine Briefe zusammen mit den Gegenbriefen in chronologischer Anordnung ediert. Neue Forschungen zur Datierung haben eine Rekonstruktion der Werkentstehung und der Textgenese ermöglicht.

 

Das editorische Konzept

trakl_umschlag1_273x409.jpgDas editorische Konzept, das in Band I erläutert werden wird, sucht der Eigenart der Entstehung und Überlieferung von Trakls Werk zu entsprechen: Ausgangspunkt bei der Darstellung der Genese sind das Faksimile der Handschrift und die diplomatische Umschrift; sie soll eine Lesehilfe sein und durch die Zeilenzählung alle in einzelne Textstufen unterschiedenen Arbeitsprozesse am Faksimile nachvollziehbar machen. Um den Entwurfszusammenhang zu berücksichtigen, werden die Texte in ihren Stufen mit all ihren Änderungen jeweils geschlossen dargestellt – und nicht getrennt in einen Lesetext- und einen Apparatband.

Der Kommentar in der Entstehungs-, Text-, Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte sowie in den Einzelstellen-Erläuterungen soll einen Überblick über die Veränderungen von Trakls Texten ermöglichen und neue Zugänge zu deren Verständnis schaffen, nicht zuletzt durch einen Einblick in Trakls Technik der Montage, der Selbstzitate und der Übernahmen vor allem von Hölderlin und Rimbaud; bei privaten wie ‘amtlichen’ Briefen soll ihr Zusammenhang mit Werken Trakls sowie ihr biographischer bzw. literarischer Hintergrund erhellt werden.

Vor jeder Gruppe der (nach Jahreszeiten gegliederten) Dichtungen Trakls führt eine auf den neuesten Stand gebrachte Lebenschronik wichtige Ereignisse in Trakls Leben vor Augen.

Die Erstdrucke der Gedichte Georg Trakls im "Brenner" (Faksimiles)

Die Innsbrucker Trakl-Ausgabe umfaßt