1935 25. 11. geboren in Meran (Südtirol)
1940 im Zuge der ‚Option‘ Übersiedelung nach Graz, dort Besuch der Grundschule
1949 Rückübersiedlung der Familie nach Meran
 1948–1952 Besuch des Klassischen Gymnasiums in Widnau (Ostschweiz)
ab 1953 Besuch von drei weiteren Schulen in Südtirol
1956 Erste Veröffentlichung: Ironie des Herzens [Gedicht]. In: Alpenpost, Nr. 23
1957 Matura; Arbeitsverhältnisse als Metzger- und Ofenbauergehilfe
1957–1963 Studium Jus, Philosophie, Theaterwissenschaft, Psychologie an der Universität Wien (nicht abgeschlossen)
1958–1967 Journalist in Wien („Kurier“, „Kronenzeitung“, „Die Presse“)
seit 1959 Veröffentlichungen in (Süd-)Tiroler Anthologien und Zeitschriften
1965/1969 Teilnahme an den Innsbrucker Jugendkulturwochen
1969 Einleitungsreferat Wozu schreiben? beim „literarischen kolloquium“ in Bozen (veröffentlicht in: skolast Nr. 4)
1970 März–August: per Greyhound-Bus und Autostopp durch die USA, Südostkanada und Mexiko; zeitweilig Tellerwäscher und Hilfskoch
1971–1981 Rundfunkredakteur beim RAI-Sender in Bozen
1972 Heirat mit der Malerin und Architektin Sandra Morello (drei Kinder)
1974 Erste Buchveröffentlichung: S Maul auf der Erd oder Dreckknuidelen kliabn. Südtiroler Mundarttexte. Mit Zeichnungen von Luis Stefan Stecher. München: Relief
1975 Lesung bei den Rauriser Literaturtagen

Die elfte Häutung. Mit graphischen Beigaben von Turi Werkner. München: Relief
1976 Erste Romanveröffentlichung: Das Glück beim Händewaschen. München: Relief
1979 Pappendeckelgedichte. Eppan: Galerie Prielhof
1981 Teilnahme beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt
seit 1981 freier Autor
1981–1982 Mitglied der Südtiroler Autorenvereinigung
1982 Literarischer Durchbruch mit: Die Walsche. Roman. München: Hanser

Österreichisches Staatsstipendium

Verfilmung: Das Glück beim Händewaschen. Regie: Werner Masten.
Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF, SRG und RAI
seit 1982  Mitglied der Grazer Autorenversammlung 
1983  Adolf-Grimme-Preis in Gold des Fernsehwettbewerbs des Deutschen Volkshochschulverbands Bonn

Förderpreis für Literatur des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie 
 1984 Lontano. Roman. München: Hanser 1984 

Sandra Morello: Bilder 1982–1984. Joseph Zoderer: Tagebuchtexte 1982–1984. Landeck: Edition Galerie Elefant

Förderpreis für Literatur der „Neuen literarischen Gesellschaft“ Marburg an der Lahn
 1985 Finalista Premio Napoli 
1986 Verfilmung: Die Walsche. Drehbuch zusammen mit Werner Masten. Regie: Werner Masten. Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRG

ITAS-Preis in Trient

New-York-Stipendium des „Kranich mit dem Stein“-Literaturpreises des Deutschen Literaturfonds Darmstadt

Premio Catullo di Sirmione

Preis der Confederation Internationale Cinema d’Art et d’Essai am 39. Internationalen Filmfestival von Locarno für den Film Die Walsche
1987 Dauerhaftes Morgenrot. Roman. München, Wien: Hanser

Fernsehpreis der Österreichischen Akademie der Darstellenden Künste

Franz-Theodor-Csokor-Preis des Österreichischen PEN-Clubs 
 seit 1987 Ordentliches Mitglied der Accademia Degli Agiati, Rovereto 
 1988 Stadtschreiber in Edenkoben (Rheinland-Pfalz) 
1991 L’abbandono. Traduzione di Umberto Gandini. Trento: L’editore
seit 1993 Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt
1993 Schlaglöcher. Dauerwellenroman. Bozen: Edition Raetia
1994 Die Ponys im zweiten Stock. Erzählungen. Bozen: Edition Raetia
1995  Das Schildkrötenfest. Roman. München, Wien: Hanser

Der andere Hügel. Roman. Mit einem Nachwort von Walter Methlagl. Bozen: Edition Raetia

Und doch das Schweigen verloren. Prosafragment. Ill.: Peter Fellin. Meran: Offizin S. 
 1996 Als Anja dem Christkind entgegen ging. Eine Weihnachtserzählung. Ill.: Linda Wolfsgruber. München, Wien: Hanser 
1998  Stipendium des deutschen Literaturfonds 
2000  Rotary-Preis der Region Trentino-Südtirol 
 2001 Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 
2002 Der Schmerz der Gewöhnung. Roman. München, Wien: Hanser
2003 Identità e multiculturalità. Dialogi sui valori e sulle frontiere. [Mit Claudio Magris]; Postfazione di Sigfried Baur. Azzano San Paulo: Edizioni Junior (Quaderni di Rassegna 1)

Hermann-Lenz-Preis
2004 Wir gingen / Ce n’andammo. Erzählung / Racconto. Bozen: Edition Raetia 37

La vicinanza dei loro piedi. Cinque racconti. Rovereto, Trento: Nicolodi
2005 Der Himmel über Meran. Erzählungen. München, Wien: Hanser

Walther-von-der-Vogelweide-Literaturpreis Bozen
2007 Liebe auf den Kopf gestellt. Gedichte. München: Hanser

Hermann-Hesse-Stipendium

Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich
2008 Ehrenbürger der Universität Innsbruck
2011 Die Farben der Grausamkeit. Roman. Innsbruck: Haymon
2012 Mein Bruder schiebt sein Ende auf. Zwei Erzählungen. Innsbruck: Haymon

Premio Ostana [Preis für Minderheitenliteratur]
2013 Hundstrauer. Gedichte. Innsbruck: Haymon / Hundstrauer (in memoriam Django). Mit einem O-Linolschnitt von Angelo de Martin. Meran: Offizin S. (Lyrik aus der Offizin S. 18)
   

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Hundstrauer. Gedichte. Innsbruck: Haymon / Hundstrauer (in memoriam Django). Mit einem O-Linolschnitt von Angelo de Martin. Meran: Offizin S. (Lyrik aus der Offizin S. 18)