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Johannes E. Trojer – Aktuelles

 

  • Termine Präsentation Werkausgabe Johannes E. Trojer

- 29.09.2011, 19 Uhr: Badl Alm, Kalkstein
- 15.11.2011, 20 Uhr: Literaturhaus am Inn, Innsbruck
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Herausgeberteam bei der Präsentation in Kalkstein (Foto: Christina Fürhapter) 

 

Gottfried Rainer / Tiroler Tageszeitung zur Erstpräsentation in Kalkstein

Link zur Werkausgabe Johannes E. Trojer bei Haymon 

   

Rückblick:

  • Es geht in den Endspurt

Im Rahmen des Forschungsprojektes zum Schriftsteller und Publizisten Johannes E. Trojer (1935-1991) wurden Teile von dessen umfangreichen Nachlass kritisch durchforstet und analysiert. Das Ergebnis: vier Bücher im Schuber, jeweils ein Band Literatur, Zeitgeschichte und Kultur („Thurntaler“) – und ein Band zu jenem Denken, das hinter Trojers Arbeit von vier Jahrzehnten steht. Die vierbändige Auswahledition erscheint im Herbst 2011 im HaymonVerlag. Als Appetitanreger ist in der nächsten Ausgabe der Kulturzeitschrift Quart Nr. 17 (Mai 2011) ein Vorabdruck eines Beitrages von Sandra Unterweger aus dem vierten Band zu lesen, der Trojers Arbeitsweise anhand eines Essays zur Hochpustertaler Ortschaft Prags aufzeigt.

  • Innsbrucker Diskussionspapiere zu Politik, Religion und Kunst

In einer Sondernummer der Reihe "Innsbrucker Diskussionspapiere zu Politik, Religion und Kunst" (Nummer 40/7, Jänner 2011) ist ein Beitrag von Ingrid Fürhapter und Martin Kofler erschienen: "Konfliktfelder im Osttiroler Villgratental". Es handelt sich um das Typoskript eines Vortrags, der im Rahmen einer Ring-Vorlesung des Clusters "Konflikt & Kultur" im WS 2008/09 gehalten wurde. Das Generalthema lautete "Kunst und Kultur als politisches Konfliktpotenzial".

  • Projektabschluss

Das um ein Jahr verlängerte FWF-Projekt „Feldforschung und Literatur als Erinnerungsarbeit. Erschließung und Edition anhand des Nachlasses von Johannes E. Trojer" wurde mit 31.3.2010 abgeschlossen.

  • Zusatzprojekt genehmigt

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) hat in der Sitzung vom 24.11.2008 das Projekt J.E.Trojer: Dokumentationsband zur Denk- und Arbeitsweise“ genehmigt. Beginn der Forschungsarbeiten: 1.2.2009, Laufdauer: 1 Jahr.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, aus der Perspektive verschiedener Disziplinen (Volkskunde, Geschichte, Zeitgeschichte, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Fotografie) signifikante Aussagen über die stets interdisziplinär ausgerichtete Denk- und Arbeitsweise von Johannes E. Trojer zu treffen. Die Ergebnisse dieser Einzelforschungen anhand des umfangreichen Nachlasses sollen gebündelt als wissenschaftliche Beiträge in einem Dokumentationsband publiziert werden. Dieser Band stellt das „Herzstück“ des laufenden Editionsprojekts dar, das die zeithistorischen, literarischen und publizistischen Arbeiten Trojers umfasst. Zudem werden darin Aufsätze von Gastautoren anderer Wissenschaftsdisziplinen integriert, die im Rahmen einer von den Projektanten betreuten interdisziplinären Arbeitsgruppe jeweils einen bestimmten Aspekt von Trojers Arbeit abdecken.

  • Vortrag in Innervillgraten

Martin Kofler referierte am 9. Juli 2009 auf Einladung des Villgrater Heimatpflegevereins im Saal der "Villgrater Natur" in Innervillgraten. Der Titel des Vortrags lautete: "Johannes E. Trojer - Das zeithistorische Gewissen des Villgratentales" und befasste sich mit Trojers zeithistorischen Forschungen, u.a. zur NS-Zeit im Villgratental. Die Veranstaltung war gut besucht, auch Mitglieder des Osttiroler Chronistenverbandes waren anwesend. Vorab war in den Medien von einer posthumen "Rückkehr" Trojers an seinen langjährigen Wirkungsort berichtet worden. Trojer war 27 Jahre lang Leiter der örtlichen Volksschule gewesen und hatte im Jahre 1986 u.a. auch den Heimatpflegeverein mitbegründet.

  • Teilnahme am Kongress der IAPL 2009 

Der diesjährige Kongress der IAPL (= International Association for Philosophy and Literature) fand vom 1. bis 7. Juni 2009 in London statt. Ingrid Fürhapter war mit dem Beitrag "Literature and fragile Concepts of Identity in Rural Austria's Periphery: The East Tyrolean Writer and Journalist Johannes E. Trojer" im Panel "On the Edge: Regional / Marginal Identities and Narratives" (3. Juni) vertreten. Da die Organisatorin Dr. Kerstin Fest (University College Cork, Irland) verhindert war, übernahm Barbara Siller (Trinity College Dublin, Irland) dankenswerterweise kurzfristig den Vorsitz. Sie referierte auch über "'Tyranny' of Place - Rhizomes as a Way out of the Concept of Regional Narratives"? Eva Ulrike Pirker (Universität Freiburg, BRD) war die Dritte im Bunde. Ihr Vortrag trug den Titel: "Rhizomic life/wirting: Charlotte William's Memoir 'Sugar and Slate'".

  •  Beteiligung an Ringvorlesung WS 2008/09

Ingrid Fürhapter und Martin Kofler beteiligten sich am 20. November 2008 mit einem gemeinsamen Vortrag an der im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Politische Kommunikation und Macht der Kunst“ (Cluster „Konflikt & Kultur“) geplanten Ringvorlesung „Kunst und Kultur als politisches Konfliktpotenzial“. Das Thema des Vortrags lautete: „Johannes E. Trojer (1935-1991) und das historische Gedächtnis des Villgratentales“. Kofler ging auf Trojer als Zeithistoriker und Forscher vor Ort ein, Fürhapter analysierte, die konfliktträchtigen Spannungsfelder, in denen sich Trojer als Literat, Publizist, Volkskundler und Zeithistoriker bewegte.   

  • Teilnahme am 7. Österreichischen Zeitgeschichtetag 2008 in Innsbruck

Unter dem Titel „Aus nächster Nähe: Reflexive Lokalgeschichte im 20. Jahrhundert“ fand am 29. Mai 2008 im Rahmen des diesjährigen Österreichischen Zeitgeschichtetages (28.-31.5.2008) ein Panel statt, der den Fokus auf Möglichkeiten und Grenzen reflexiver Lokalgeschichte anhand von konkreten Fallbeispielen aus Osttirol und Niederösterreich legte. Die Referenten waren:

Ingrid Fürhapter (Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Innsbruck):
„Dorfleben aus nächster Nähe: Reflexionen zum Spannungsverhältnis von Lokalgeschichte, Heimatpflege und Kulturarbeit am Fallbeispiel des Osttiroler Villgratentals“

Martin Kofler (Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Innsbruck):
„Forscher vor Ort: Johannes E. Trojer und sein Osttiroler Villgratental“

Ernst Langthaler (Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, St. Pölten):
„Im langen Schatten der ‚großen Männer‘: ein reflexiv-lokalhistorischer Versuch“

Stefan Eminger (NÖ Landesarchiv und NÖ Institut für Landeskunde, St. Pölten):
„Der Marktort ohne Juden: Lokalhistorie zwischen "Wiedergutmachungs"-Diskursen, Gemeindepolitik, und örtlicher Erinnerungskultur“

Chair: Ingrid Böhler (Institut für Zeitgeschichte, Innsbruck)
          
 

  • Teilnahme am GSA-Kongress in San Diego 2007

Unter dem Titel „Memory and Conflict in Austria“ wurde ein Trojer-Panel für den Kongress der German Studies Association (GSA) eingereicht und genehmigt. Der Kongress fand vom 4.-7. Oktober 2007 in San Diego / Kalifornien statt. Günter Bischof vom Center Austria der University of New Orleans stand als Chairman zur Verfügung, als Commentator fungierte die Austriazistin Jacqueline Vansant. Vortragende waren Martin Kofler, Ingrid Fürhapter und Sandra Unterweger.

  • Projektzwischenbericht in Zeitschrift „Geschichte und Region / Storia e regione“

Die Kooperation mit Siglinde Clementi von der Arbeitsgruppe Regionalgeschichte / Storia e regione (Bolzano, Italien) wurde durch die Veröffentlichung eines Projektzwischen berichtes in der gleichnamigen Zeitschrift „Geschichte und Region/Storia e regione“ noch intensiviert („Die Erinnerungsarbeit von Johannes E. Trojer“ in: Heft 16/2007).

  • „Notizen für eine Dorferhebung - Dorfprosa zwischen Feldforschung und Literatur“

In den Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv Nr. 26 / 2007 wurde ein Aufsatz von Ingrid Fürhapter über Johannes E. Trojer veröffentlicht, der die Ergebnisse eines vom Tiroler Wissenschaftsfonds geförderten Projektes bündelt: „eine Andeutung, was in Drittmittelprojekten zu Tage gefördert wird, eine Andeutung auch, welche Schätze im Nachlass des Osttiroler Schriftstellers und Publizisten verborgen liegen“, so Johann Holzner im Editorial.

  • Anreicherung des Trojer-Nachlasses

Aus dem Nachlass des im April 2007 verstorbenen Dekans von Schwaz Josef Trojer (= Bruder von Johannes E. Trojer), konnten im Zuge der Verlassenschaftsabhandlung mehrere Originalbriefe von Johannes E. Trojer sowie Fotografien für den angereicherten Nachlass Trojer akquiriert werden.
 

  • „Außenseiter vollen Willens“ - Ein „Echo“-Porträt Johannes E. Trojers

In „Echo. Tirols erste Nachrichtenillustrierte“ erschien in der Ausgabe 5/2007, S. 118-120, unter dem Titel „Außenseiter vollen Willens“ ein Porträt Johannes E. Trojers. Verfasserin ist Susanne Gurschler, die mit Ingrid Fürhapter über Trojer sprach.

  • Trojer auf Schloss Bruck in Lienz (Osttirol) im Rahmen der Ausstellung „Spurensuche3: Randlage im Wandel – Osttirol. 1850 bis zur Gegenwart“ (12.5.-28.10.2007)

Im Rahmen der von Martin Kofler kuratierten Ausstellung „Spurensuche3. Randlage im Wandel. Osttirol 1850 bis zur Gegenwart“ auf Schloss Bruck/Lienz von Mai bis Oktober 2007 kam der Person Johannes E. Trojers, seinem Interesse und Engagement in der und für die Region Osttirol und v.a. seinem Nachlass in Form mehrerer Ausstellungsstücke eine zentrale Rolle zu. Für den Ausstellungskatalog (hrsg. vom Museum der Stadt Lienz Schloss Bruck) verfasste Ingrid Fürhapter einen Beitrag mit dem Titel „Schlagbaum auf: Horizonterweiterung im Randbezirk. Der Osttiroler Schriftsteller und Publizist Johannes E. Trojer“, in dem sie die Grenzüberschreitungen und Netzwerke Trojers untersuchte. Sandra Unterweger stellte Johannes E. Trojer in ihrem Beitrag „Osttirol – Blicke. Literarische Wege hinein und hinaus“ in den Kontext der Literaturlandschaft Osttirol.

  • Vortrag im Rahmen der KOOP Litera 2007

Anlässlich der KOOP-LITERA-Tagung der österreichischen Literaturarchive, die vom 11.-13. April 2007 in Innsbruck (Forschungsinstitut Brenner-Archiv) stattfand, diskutierten Ingrid Fürhapter und Sandra Unterweger Probleme der Erschließung disziplinenübergreifender Nachlässe am Beispiel des Trojer-Nachlasses und konnten so ihre Arbeit in dem für das Projekt wichtigen Umfeld der österreichischen Literaturarchive präsentieren.

  • Teilnahme am Workshop "Macht der Bilder - Macht der Kunst" 2007

Am 1. und 2. März 2007 fand im Rahmen des Schwerpunkts „Politische Kommunikation und die Macht der Kunst“ ein Workshop statt. Die Forschungsprojekte zu Trojer wurden dem Cluster „Konflikt & Kultur“ zugeordnet. In Arbeitsgruppen wurde eine mögliche Zusammenarbeit mit Historikern, Kunstwissenschaftlern, Archäologen und Literaturwissenschaftlern diskutiert.