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Schattenkämpfe                                                 

Literatur in Osttirol

 
Erschienen: Jänner 2006

 

Aichner Bernhard – Außerlechner Hilda – Blassnig Oswald
Buergler-Forcher Maria – Eder Dietmar – Foidl Gerold – Gander Heli
Gruber Anni – Helmer Franz Alfons – Köll Theresia
Kofler Franz Josef – Ladstädter Uwe – Oberhauser Luise
Patterer Gertraud – Pedarnig Josef – Pucher Richard
Reimmichl – Salcher Hans – Stock-Weiler Hanna
Trojer Johannes – Trost Sigrit – Waldeck Anna
Wibmer-Pedit Fanny – Zanon Christoph
u.a.

Das vertraute Land. Der fremde Blick.
Autoren aus Osttirol über Osttirol:


"Hier findet man Tirol gleichsam zur Potenz als Produkt aus lauter gleichen Faktoren. Da gibt es den inzüchtigen Tirolpatriotismus in der extra klaren Ausprägung. Ein bornierter Heimatbegriff hat ein verkrampftes Heimatgefühl hochgezüchtet."

Johannes  E. Trojer
aus: "Mag i Osttirol?" in: Horizont, Tiroler Tageszeitung, 1.12.1981, S. 9-10.

 Johannes  E. Trojer (1935 - 1991)
 Christoph Zanon (1951 - 1997)


"Das Gebirge ist gut, sage ich zu mir. Aber eine Stadt im Gebirge ist nicht gut, erst recht nicht eine Kleinstadt. Im Gebirge in einer Kleinstadt leben zu müssen, das ist ein mühsames Sterben: Wie oft habe ich im Traum die größten Großstädte am Fuß der Felswände gesehen und bin fast verrückt geworden vor Beklemmung!"

Christoph Zanon
in: Schattenkampf. Texte von der Heimat. Innsbruck 1992, S. 22.


"Wer mein Land kennt, weiß, daß mehr Berge als Häuser darin stehen. Es sind die Berge, die das Land königlich aussehen lassen. [...] Auf einen Tiroler triffst du nur, wenn du ein Haus betrittst. Schaust du aus dem Fenster, steht in jedem Ort eine Kirche."
 

Hans Salcher: "Mein Land"
in: Weißgekalkt. Innsbruck 2001, S. 5.

Hans Salcher (geb. 1956)