Egon A. Prantl hat im September 2017 seinen Vorlass dem Brenner-Archiv als Schenkung übergeben

Egon A. Prantl bei der Lesung im Literaturhaus am Inn, 30. 11. 2017, Foto: Literaturhaus am InnPrantl gehört seit den frühen 70er Jahren zu den ungewöhnlichsten Figuren der Tiroler Literaturszene. Die Technik der Montage von Zitaten aus der Weltliteratur, gemischt mit historischen Fakten, subjektiven Erfahrungen, Zeitsprüngen und Aktualisierungen gehört zu Prantls wichtigsten literarischen Verfahren. Prantls Werk ist maßgeblich von der Literatur James Joyce‘ und Arno Schmidts inspiriert. Prantl experimentiert mit Radiokunst sowie mit dem Theater.
Er lebt und arbei­tet als frei­er Autor in Inns­bruck, schreibt und ver­öf­fent­licht vor allem in den Berei­chen Pro­sa (u.a. Frau­en­mord, 1989) und Dra­ma (u.a. Cross Inn Cir­cle, 1994). Meh­re­re Hör­spie­le für den ORF, Thea­ter­auf­füh­run­gen im In- und Aus­land; am Tiro­ler Lan­des­thea­ter zuletzt. Bücher u.a.: Ten­der Wolf (1988); frau­en­mord oder die dru­gi­sche traum­su­che der co/arinthischen fü/urstin emA (1989); Cross’ Inn Cir­cle (1994); Vil­lin­gers Kin­der (1999); Hirn­tod (2001);  Hellfart (2006).

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