Literatur in Osttirol Präsentation in Innsbruck Präsentation in Lienz

 

Schattenkämpfe - Literatur in Osttirol

Der Sammelband Schattenkämpfe. Literatur in Osttirol versucht eine erste Bestandsaufnahme der Literaturlandschaft Osttirol zu geben.
Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brenner-Archivs – Ingrid Fürhapter, Barbara Hoiß, Johann Holzner, Christine Riccabona, Anna Rottensteiner, Anton Unterkircher, Sandra Unterweger, Erika Wimmer und Verena Zankl nähern sich den Autoren/Autorinnen aus Osttirol und ihren Werken auf unterschiedlichste, teilweise recht unkonventionelle Art und Weise.
Eine Darstellung im Sinn einer traditionellen Literaturgeschichte wird in diesem Buch nicht geboten. Entstanden ist vielmehr eine Art Lesebuch, das hier und dort zum Verweilen und Schmökern einlädt, denn zu entdecken gibt es vieles.
Am Mittwoch, den 18. Jänner 2006, wurde der Band Schattenkämpfe. Literatur in Osttirol im Literaturhaus am Inn präsentiert. Johann Holzner, Herausgeber des Bandes, und Georg Hasibeder, Lektor des StudienVerlags, begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste. Mitherausgeberin Sandra Unterweger führte in einem Streifzug durch die Literatur des 20.
Jahrhunderts durch den Abend, an dem auch Autoren aus Osttirol zu Wort kamen. Es lasen und erzählten Hans Salcher, Schriftsteller, Maler und Mautner, Uwe Ladstädter, Mitbegründer der Lienzer Wandzeitung und Literaturförderer, und Dietmar Eder, der jüngste Autor im Sammelband. Umrahmt wurde das Programm vom Duo zwieharmonika.
Wenig später wurde der Band auch in Osttirol vorgestellt: am Freitag, den 3. Februar 2006 präsentierten Ingrid Fürhapter, Barbara Hoiß, Sandra Unterweger und Verena Zankl Schattenkämpfe in der Tammerburg bei Lienz. Stadträtin Maria Ventura-Zanon, eine Schwester des verstorbenen Autors Christoph Zanon, begrüßte das Publikum. Gertraud Patterer las unter anderem aus ihrem Dialektroman Die Annehmgitsche, Hans Salcher gab einige seiner Gedichte zum Besten und las auch aus Briefen seines Schriftstellerkollegen und Freundes Christoph Zanon. Ausschnitte aus Johannes E. Trojers Essay RUTLUK – Ein Rückblick wurden von Ingrid Fürhapter dargeboten, und stellvertretend für den Autor Bernhard Aichner, der seinen Besuch kurzfristig absagen musste, las Barbara Hoiß aus einem seiner Texte. Für die musikalische Untermalung sorgten Augustin Hörtnagl, Isabella Moser und Markus Stotter.