Eröffnung des Ernst-von-Glasersfeld-Archivs 

Am 22. März 2013 fanden die offizielle Eröffnung des Ernst-von-Glasersfeld-Archivs und der Start der Vortragsreihe "Ernst-von-Glasersfeld-Lectures" statt. Das Archiv in der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt ist seit 2011 Teil des Brenner-Archivs.
Nach der Begrüßung durch den Leiter des Brenner-Archivs Johann Holzner und den Rektor der Universität Innsbruck Tilmann Märk kamen die Verwalter des Glasersfeld-Nachlasses, Theo Hug (Institut für psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung, Universität Innsbruck) und Josef Mitterer (Institut für Philosophie, Universität Klagenfurt) zu Wort; sie stellen den Nachlass, der 25 Jahre nach dem Tod des Philosophen und Kommunikationswissenschaftlers in den Besitz der Universität Innsbruck übergehen soll, bis dahin dem Brenner-Archiv als Leihgabe zur Verfügung. 

Im Jahr 2008 wurde Ernst von Glasersfeld von dem damaligen Rektor der Universität Innsbruck Karlheinz Töchterle das Ehrendoktorat der Universität Innsbruck verliehen. 

Mit den Vorträgen "Musings on Mind and Meaning" und "Constructing the Construction of Constructions: How Ernst became Ernst" übernahmen zwei ehemalige Weggefährten und Mitarbeiter Glasersfelds, Edith Ackermann und Jack Lochhead, die zur Eröffnung aus den USA angereist waren, den Auftakt der Vortragsreihe "Ernst-von-Glasersfeld-Lectures".
Weitere ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Glasersfeld wie Marco Bettoni, Hans Rudi Fischer, Peter Hejl, Eva Hiptmair, Thomas Himmelfreundpointner und Albert Müller sowie auch Glasersfelds Enkelin, die Schauspielerin Sandra Ceccarelli, vermittelten in ihren Personal Notes Erinnerungen an den Begründer des Radikalen Konstruktivismus.
Letzter Programmpunkt der Eröffnungsfeierlichkeiten war die Besichtigung des Archivs samt einer Führung durch Michael Schorner.
Mit der Aufführung von Werken von Augustin Barrios Mangoré, Giuilio Regondi und Astor Piazzolla sorgte die Gitarristin Stella Maria Schletterer für die musikalische Umrahmung des Programms. 

Bundesminister Karlheinz Töchterle besuchte am 15. April 2013 das Archiv, zu dessen Entstehung er (noch als Rektor) maßgeblich beigetragen hatte. 

 
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