PhD StudentInnen

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Lena Nicklas

Lena Nicklas

E-Mail: Lena.Nicklas@uibk.ac.at

Titel der Dissertation/Abschlussarbeit:
Gewinner und Verlierer des Klimawandels in den Zentral- und Südalpen

BetreuerInnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck
Sonja Wipf, WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, Davos

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Beschreibung der Arbeit:

Der Klimawandel ist eine der entscheidenden Ursachen für die derzeit laufenden Veränderungen der Vegetation im Hochgebirge. Durch die steigenden Temperaturen können sich Pflanzen niedrigerer Höhenlagen immer weiter nach oben verbreiten, was zu einem Artenanstieg auf Gipfeln in ganz Europa führt. Die Zukunft der alpinen Biodiversität ist jedoch unklar: Szenarien reichen von hohen Aussterberaten bis zu guten Überlebenswahrscheinlichkeiten alpiner Arten in den vielen Nischen der Gebirge. Um die Konsequenzen realistisch abschätzen zu können, braucht es Langzeitbeobachtungsprojekte, wie GLORIA (Global Observation Research Initiative in Alpine Environment, www.gloria.ac.at). Innerhalb dieses weltweiten Netzwerks wird die Artenvielfalt auf Gipfeln unterschiedlicher Höhe alle 5-8 Jahre erhoben.
Das PhD-Projekt beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit zwei GLORIA-Gebieten in den Zentral- und Südalpen, von denen nun über 14 Jahre Vegetationsbeobachtungen vorliegen. Ziel der Arbeit ist es, die aktuellen Vegetationsveränderungen zu analysieren und die Konsequenzen für die vorkommenden Arten abzuschätzen. Dabei könnten Pflanzenmerkmale, wie Wuchshöhe, spezifische Blattfläche oder Fortpflanzungserfolg Auskunft über das Schicksal einer Art geben. Um die Migrationsprozesse der Arten im Hochgebirge besser verstehen und potentielle Einwanderer vorhersehen zu können, wird auch die Vegetation auf den Flanken unterhalb der Gipfel erhoben. Vergleiche mit anderen GLORIA Gebieten werden es ermöglichen, die Auswirkungen für den gesamten Alpenbogen abschätzen zu können.

Publikationen:

Vorträge und Poster auf Kongressen:

  • Nicklas, L., Mallaun, M., Unterluggauer, P. & Erschbamer, B. (2018): Alpine biodiversity in the Central and South Alps. Quo vadis? 18. Österreichische Botanik-Tagung, Klagenfurt, 19.-21.9.2018.
  • Nicklas, L., Mallaun, M., Unterluggauer, P., Walde, J. & Erschbamer, B. (2018): Trends in alpine biodiversity and microsite variability in the Central and South Alps. 48th Annual Meeting of the Ecological Society of Germany, Austria and Switzerland, Wien, 10.-14.9.2018.
  • Nicklas, L., Mallaun, M., Unterluggauer, P. & Erschbamer, B. (2018): Alpine biodiversity in the Central and South Alps. Quo vadis? 10. Tagung “Zoologische und botanische Forschung in Südtirol“, Bozen, Italien, 6.-7.9.2018.
  • Nicklas, L. & Erschbamer, B. (2017): Winners and losers of climate change in the Central and South Alps. Jahrestreffen des Arbeitskreises für Hochgebirge, Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung, Universität Innsbruck, 2.-3.2.2018.
  • Nicklas, L. & Erschbamer, B. (2017): The Alpine pioneers of the Tyrolean Lech – Diversity and distribution of subalpine and alpine waterborne plants at Tyrolean floodplains. 15th International Alpine Workshop & 4th International River Conference Tagliamento 2017, Corino, Italy, 13.-20.5.2017
  • Nicklas, L., Mallaun, M., Unterluggauer, P., Walde, J. & Erschbamer, B. (2018): Are microsites essential for new colonizers at mountain summits? Annual Meeting of the International Association for Vegetation Science (IAVS), Bozeman, Montana, 22.-27.7.2018. Poster presented by Erschbamer, B.
  • Nicklas, L., Mallaun, M., Unterluggauer, P. & Erschbamer, B. (2018): Alpine biodiversity in the Central and South Alps. Quo vadis? POPBIO 2018, Innsbruck, 3.-5.5.2018
  • Nicklas, L., Mallaun, M. & Erschbamer, B. (2018): Welche Pflanzen gewinnen, welche verlieren? Lange Nacht der Forschung, Institut für Botanik, Innsbruck, 13.04.2018
  • Nicklas, L., Mallaun, M. & Erschbamer, B. (2017): Winners and losers of climate change in the Central Alps. 6th International Symposium for Research in Protected Areas, University of Salzburg, 2.-3.11.2017.
  • Nicklas, L., Mallaun, M. & Erschbamer, B. (2017): Winners and losers of climate change in the Central Alps. Workshop Long-Term Research in Mountain Areas, University Centre Obergurgl, 29.9.-3.10.2017
  • Nicklas, L. & Erschbamer, B. (2016): Alpine Pioniere an den Alluvionen des Tiroler Lechs – Verbreitungsmuster von Linaria alpina und anderen Alpenschwemmlingen. 17. Treffen der Österreichischen Botanikerinnen und Botaniker, Wien.




Vera Margreiter

Vera Margreiter

E-Mail: Vera.Margreiter@uibk.ac.at

Titel der Dissertation:
Keimung, Etablierung und phänotypische Plastizität von alpinen Arten

BetreuerInnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck
Andrea Mondoni, Institut für Umweltwissenschaften, Universität Pavia

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Beschreibung der Arbeit:

Reaktionen von Pflanzen auf sich ändernde Umweltbedingungen sind schon seit einigen Jahren ein sehr interessantes Thema in der Gebirgsforschung und Pflanzenökologie. Für die Etablierung in neuen oder sich ändernden Bedingungen ist neben einer guten Keimung vor allem die Fähigkeit der Keimlinge sich zu behaupten notwendig, um eine Population zu begründen. Dabei ist auch eine hohe Plastizität hinsichtlich Wuchsform und rasche Anpassung an wechselnde Standortsbedingungen von Vorteil.
Im PhD-Projekt werden Ansaat-Experimente mit alpinen Pflanzensamen im Gelände entlang eines Höhengradienten (1) und im Botanischen Garten in Innsbruck (Common Garden Experiment, 2) durchgeführt, sowie die Keimung im Labor untersucht (3):

  1. Keimung und Überleben von Arten entlang eines Höhengradienten in den österreichischen Zentralalpen. Hier wurden neun alpine Arten zur Untersuchung gewählt, welche Kräuter, Gräser und Polsterpflanzen umfassen. Der Höhengradient erstreckt sich von 2000-2900 m Meereshöhe. Effekte der Konkurrenz bzw. der Förderung durch etablierte Pflanzen werden untersucht.
  2. Effekte der Herkunft auf Keimung und phänotypische Plastizität der Gattung Saxifraga
  3. Funktionelle Merkmale der Samen und Keimungsdynamik

Das PhD-Projekt ist Teil des "Alpine Seed Conservation and Research Programme”, einem Projekt das durch die "David and Claudia Harding Foundation, Royal Botanic Gardens, Kew" finanziert wird.

Publikationen:

Vorträge und Poster auf Kongressen:

  • Germination and survival of alpine species along an altitudinal gradient in the Central Alps. Populationsbiologie-Tagung POPBIO 2018, Innsbruck, 03.-05.05.2018
  • Beeinflusst der Klimawandel die Samenkeimung und das Wachstum der Pflanzen im Gebirge? Effekte von Schutzstellen, Konkurrenz & Lebensform. Lange Nacht der Forschung, Institut für Botanik, 13.04.2018
  • Germination, Establishment and Phenotypic Plasticity of Alpine Species. Jahresmeeting "Alpine Seed Conservation and Research Network", Frankreich, Gap, 23.-25.11.2017
  • Doktoratskolleg Seminar "Alpine Biology and Global Change": Germination, Establishment and Phenotypic Plasticity of alpine species. Doktoratskolleg, 6./8.11.2017, Innsbruck
  • Germination and survival of alpine species along an altitudinal gradient in the Central Alps. Workshop Long-Term Research in Mountain Areas, Obergurgl, 29.09.-03.10.2017
  • Germination and survival of alpine species along an altitudinal gradient in the Central Alps. Populationsbiologie-Tagung POPBIO 2017, Halle 18.-20.05.2017






Špela Pichler

Špela Pungaršek

E-Mail: Spela.Pungarsek@gmail.com

Titel der Dissertation:
Polyploidisation as an important evolutionary mechanism in Euphorbia, Knautia and Luzula

BetreuerInnen:
Peter Schönswetter, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck
Božo Frajman, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Polyploidy is one of the most important evolutionary pathways in flowering plants and has significantly contributed to their diversification and radiation. Recurrent formation of polyploids, (epi)genetic, transcriptomic and genomic changes as well as morphological, geographic and ecological divergence following polyploidisation are considered significant processes in the evolution of polyploids. Several ploidy levels can exist within some species and such intraspecific polyploids often have multiple origins.
Most recent studies have focused on the genetic and genomic attributes of polyploidy, but rarely on the ecological context. In my PhD I will address the following main questions connected to polyploid evolution in three different genera of flowering plants:

(1) How important was polyploidisation for diversification of Euphorbia subgenus Esula (Euphorbiaceae)?

(2) Is morphological and genetic variation reflecting current taxonomic diversity in Knautia (Caprifoliaceae) from the south-eastern Alps?

(3) How is polyploidisation and agmatopolyploidisation connected with genetic, morphological and ecological diversification in Eastern Alpine members of Luzula sect. Luzula (Juncaceae)?






Gregor Pichler

Gregor Pichler

E-Mail: Gregor.Pichler@uibk.ac.at

Titel der Dissertation:
The lichen symbiosis: Metabolites involved in lichenization

BetreuerInnen:
Ilse Kranner, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Mauro Tretiach, RS Plant and Animal Ecophysiology, Universität Triest

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Beschreibung der Arbeit:

Flechten sind eine Symbiose zwischen einem Pilz ("Mykobiont") und einer (oder mehreren) Mikroalge(n) ("Photobiont") und können außerdem auch mit Hefepilzen sowie den verschiedensten Arten von Bakterien inter- und extrazellulär vergesellschaftet sein. Der komplexe Prozess der Flechtenbildung (Lichenisierung) zwischen Mykobiont und Photobiont ist jedoch noch weitgehend unerforscht. Eine überschaubare Anzahl an wissenschaftlichen Studien lassen jedoch vermuten, dass hierbei Phytohormone sowie auch einige andere wichtige Metabolite eine entscheidende Rolle spielen könnten. Mit umfangreichen, vorwiegend extrazellulären Phytohormon-Messungen und Metaboliten-Profiling an Myko- und Photobiont sowie den intakten Flechten und zusätzlichen Transkriptom-Analysen, soll dieses PhD-Projekt Aufschlüsse über die chemische Kommunikation und biochemischen Mechanismen der Lichenisierung aufzeigen.

Publikationen:






Andreas Bär

Andreas Bär

E-Mail: Andreas.Baer@uibk.ac.at

Titel der Dissertation:
Auswirkungen von Waldbränden auf adulte und juvenile Bäume alpiner Waldökosysteme.

BetreuerInnen:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Durch den globalen Klimawandel und dadurch bedingte wärmere und trockenere Perioden ist auch im Alpenraum ein Anstieg der Häufigkeit und Intensität von Waldbränden zu verzeichnen. Zu vermehrten Brandaktivitäten in vormals ungefährdeten Ökosystemen führen insbesondere Trockenperioden im Frühjahr in Kombination mit schneearmen Wintern. Der Wissenstand über Auswirkungen von Bränden auf Bäume zentraleuropäische Wälder ist relativ gering, aufgrund der Bedeutung und Sensibilität alpiner Ökosysteme, vor allem unter Berücksichtigung der Schutzfunktion alpiner Wälder, jedoch von hoher Relevanz.
Im Rahmen der Dissertation sollen die Auswirkungen von Waldbränden auf ausgewachsene Bäume und Sämlinge heimischer Baumarten untersucht werden. Im Falle eines Waldbrandes übernehmen überlebende adulte Bäume eine wichtige Funktion zur Stabilisierung des Systems, während Sämlinge ausgefallene Bäume nach einem Waldbrand ersetzen und ihre Etablierung essentiell für eine erfolgreiche Wiederaufforstung ist. Untersuchungen zu Hitzeresistenz, Kronenschäden, Wachstum, Keimfähigkeit und Hydraulik sind an ausgewachsenen Bäumen bzw. Sämlingen geplant.
Ziel der Dissertation ist ein besseres Verständnis der kurz- und langfristigen Auswirkungen von Bränden auf heimische Forstbaumarten. In Anbetracht der zu erwartenden Änderungen des globalen und regionalen Klimas und der damit verbundenen Zunahme des Risikos von Waldbränden werden die zu erwartenden Ergebnisse nicht nur für die Grundlagenforschung, sondern auch für ein zukünftiges nachthaltiges Management alpiner Wälder relevant sein.

Publikationen:






Matthias Stegner

Matthias Stegner

E-Mail: Matthias.Stegner@uibk.ac.at

Titel der Dissertation:
Gefrierpsychrometrie pflanzlicher Gewebe.

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Weitere Infos folgen in Kürze.





Davide Gerna

Davide Gerna

E-Mail: Davide.Gerna@uibk.ac.at

Titel der Dissertation:
Interactions between hormones, antioxidants, and reactive oxygen species during seed germination.

BetreuerInnen:
Ilse Kranner, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck
Andreas Börner, AG Ressourcengenetik und Reproduktion, Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)

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Beschreibung der Arbeit:

Seeds are unique biological units as they contain the next plant generation in the form of the embryo, and represent a main food source for humans and livestock. Hence, seed quality and viability, which determine seed vigour, are key to agricultural productivity and food security. My research interests are in seed physiology, including redox and hormonal regulation of seed germination, their downstream effects on seed metabolism, and the biochemical bases of seed ageing. Furthermore, I am investigating the molecular signalling pathways (e.g., reactive oxygen species and plant hormones) in the interactions between seeds and bacteria, and their effects on seed germination and seedling growth. Our overall aim is to identify redox conversions and changes in metabolites that are crucial for seed viability and vigour, thus elucidating the molecular switchboards that control seed vigour.

Publikationen:






Marlies Außerlechner

Marlies Außerlechner

E-Mail: Marlies.Ausserlechner@uibk.ac.at

Titel der Dissertation:
Archäobotanische Analysen von bronze- und eisenzeitlichen Brandopferplätzen in den subalpinen und alpinen Höhenstufen der Ostalpen

Betreuer:
Klaus Oeggl, Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck
Gerhard Tomedi, Fachbereich Ur- und Frühgeschichte, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Das Phänomen der Brandopferplätze kam mit Beginn der Bronzezeit zunächst in den Talböden der inneralpinen Regionen auf. Ab der Mittelbronzezeit verlagerten die damaligen Siedler Brandopferplätze auch in die subalpine und alpine Höhenstufe, wo einige über Jahrhunderte aufrechterhalten wurden. Im Mittelpunkt dieses PhD-Projekts stehen die verkohlten Pflanzenreste, die von den dort abgehaltenen sakralen und/oder profanen Feuerriten herrühren.
Die archäobotanischen Untersuchungen der Kulturschichten von vier hochalpinen Brandopferplätzen und einer Wohnstätte in den Zentralen Ostalpen umfassen karpologische Analysen und Analysen der Holzkohlenqualitäten.
Anhand dieser Studie sollen neue Erkenntnisse zur Entwicklung der bronze- und eisenzeitlichen Landnutzung in den Hochlagen, der Situation an der Waldgrenze, der Wirtschaftsweise und der Riten der Siedler im inneralpinen Raum gewonnen werden. Dazu müssen Fragen zur Ernährung, Lebensmittelversorgung, Holznutzung und Holzversorgung beantwortet werden. Außerdem wird das Ausmaß der menschlichen Aktivitäten in den inneralpinen Hochtälern evaluiert.
Diese Studie wird vom Vizerektorat für Forschung, Universität Innsbruck und von der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol finanziell unterstützt.

Publikationen:

  • Außerlechner, M.; Putzer, A.; Oeggl, K. (2018): Bronze and Iron Age pit-fillings of high-alpine burnt offering sites. In: Florenzano, A.; Montecchi, M. C.; Rinaldi, R. (eds.): Humans and environmental sustainability: Lessons from the past ecosystems of Europe and Northern Africa. CEA2018 Abstracts book. Modena: Universitá degli Studi di Modena e Reggio Emilia, ISBN 978-8-894-34420-2, p. 110–113.

Vorträge und Poster auf Kongressen:

  • Außerlechner, M.; Putzer, A.; Oeggl, K.: Selektive Holznutzung an der Waldgrenze in der Bronzezeit? 10. Tagung Zoologische und botanische Forschung in Südtirol, Bozen, 07.09.2018.
  • Außerlechner, M.; Putzer, A.; Oeggl, K.: Bronze and Iron Age pit-fillings of high-alpine burnt offering sites. 14th Conference of Environmental Archaeology (CEA2018), Modena, 28.02.2018.
  • Außerlechner, M.; Oeggl, K.: Bronzezeitliche Pflanzenreste alpiner Brandopferplätze in Südtirol. 9. Tagung Zoologische und botanische Forschung in Südtirol, Bozen, 08.09.2016.
  • Außerlechner, M.; Oeggl, K.: Veränderungen des Kulturpflanzeninventars im Einzugsgebiet der Etsch (Südtirol) vom Neolithikum bis in die Eisenzeit. 10. HiMAT Milestone Meeting, Innsbruck, 06.11.2015.
  • Außerlechner, M.; Tecchiati, U.; Oeggl, K.: Neolithische Kultur- und Wildpflanzenfunde im mittleren Eisacktal. 9. HiMAT Milestone-Meeting, Klausen, 24.10.2014.
  • Außerlechner, M.: Karpologische Studien zur Subsistenz der neolithischen Siedlung Barbian, Eisacktal. Workshop FZ HiMAT 2014, Innsbruck, 24.02.2014
  • Außerlechner, M.; Tecchiati, U.; Oeggl, K.: Neolithische Kultur- und Wildpflanzen im mittleren Eisacktal / Neolithic crops and wild plants in the central Eisack Valley. 8. Tagung Zoologische und botanische Forschung in Südtirol, Bozen, 04.09.2014.
  • Außerlechner, M.: Die Pflanzengroßreste aus der neolithischen Siedlung in Barbian/Südtirol. 8. FZ HiMAT Milestone Meeting / 3. Milestone-Meeting der RITaK, Bischofshofen, 11.10.2013.

Projektfinanzierung:

  • Subsistence of an Iron Age Blacksmith in the Eastern Alps. The Plant Macro Remains of the Settlement "Piperbühel" (South Tyrol). Tiroler Wissenschaftsförderung (TWF), 2018–2020.
  • Doktoratsstipendien aus der Nachwuchsförderung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck – Vizerektorat für Forschung, 01.11.2016 –31.08.2017 und 01.10.2017-28.02.2018.

Akademische Auszeichnungen:

  • Award of the Society of Naturalists and Mathematicians of Modena – SNMM Award, 14th Conference of Environmental Archaeology 2018, Modena, 26.02. – 28.02.2018. (2018).
  • 1. Platz Nachwuchswettbewerb für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim 9. Milestone-Meeting des Forschungszentrums HiMAT, Klausen, 25.10.2014.




Siegfried Aigner

Siegfried Aigner

E-Mail: Siegfried.Aigner@uibk.ac.at

Titel der Dissertation:
Stress responses in phylogenetically distant green algae from extreme habitats: Ecophysiological and molecular adaption in free living green algae and isolated lichen photobionts.

BetreuerInnen:
Ilse Kranner, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Ulf Karsten, Abt. Angewandte Ökologie und Phykologie, Universität Rostock

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Beschreibung der Arbeit:

Ich beschäftige mich seit 2009 mit Photosynthese-betreibenden weit verwandten Organismen aus Standorten mit extremen Umweltbedingungen (z.B. Hochgebirge). Hierzu zählen unter anderem freilebende Mikroalgen und isolierte Photobionten aus Flechten, wobei letztere eine Symbiose aus Pilz und Algen darstellen. Aero-terrestrische, freilebende und lichensierte Mikroalgen sind einer Vielzahl abiotischer Stressfaktoren ausgesetzt (u.a. UV-Licht, Austrocknung), wobei ich mich mit der molekularen Anpassung dieser Organismen (z.B. Induktion von UV-Schutzsubstanzen) auseinandersetze.

Publikationen:

Vorträge und Poster auf Kongressen

  • Ecophysiological and abiotic stress tolerance of aquatic, terrestrial and symbiotic Chlorella-(like) species. Aigner, S., Glaser, K., Holzinger, A., Kranner, I. & U. Karsten. Talk at the 17th Scientific conference of the Phycology Section of the German Botanical Society 2018, 11th- 14th March, Berchtesgaden/Germany
  • Zygnema sp. from arctic and alpine terrestrial habitats: adaptations to simulated UV radiation investigated by a physiological and metabolomics approach. Pichrtová, M., Albert, A., Uhl, J., Aigner, S. & A. Holzinger. Poster at the 11th International phycological congress 2017, 13th–19nd Aug, Szczecin/Poland
  • Photosynthetic performances and related UV-photoprotectants from epilithic stream algae of the genus Chamaesiphon. Aigner, S., Herburger, K., Holzinger, A. & E. Rott. Poster at the 20th Cyanophyte/Cyanobacteria research symposium 2016, 28th Aug–2nd Sep, Innsbruck/Austria
  • Pseudoscytonema sp., a calcite-precipitating macroscopic niche-forming cyanobacterium from a seepage spring in the Alps. Aigner, S., Herburger, K., Rott, E. & A. Holzinger. Poster at the 20th Cyanophyte/Cyanobacteria research symposium 2016, 28th Aug–2nd Sep, Innsbruck/Austria
  • Ecophysiological characterization and photoacclimation of the freshwater red alga Batrachospermum turfosum Bory. Aigner, S., Arc, E., Holzinger, A., Karsten, U. & I. Kranner. Talk at the 57th annual meeting of the Czech phycological society 2016, 19th-21st Sep, Prague/Czech Republic
  • Ecophysiological characterization and photoacclimation of the freshwater red alga Batrachospermum turfosum Bory. Aigner, S., Arc, E., Holzinger, A., Karsten, U. & I. Kranner. Talk at the 21st ATSPB meeting 2016, 26th-28th May, Berchtesgaden/Germany
  • Ecophysiological characterization and photoacclimation of the freshwater red alga Batrachospermum turfosum Bory. Aigner, S., Arc, E., Holzinger, A., Karsten, U. & I. Kranner. Talk at the 16th Scientific conference of the Phycology Section of the German Botanical Society 2016, 6th- 9th March, Leipzig/Germany
  • Ecophysiological characterization and metabolic stress response of the freshwater red alga Batrachospermum turfosum Bory (Rhodophyta, Florideophyceae) to enhanced UV-A and UV-AB irradiation highlight activation of ancient photoprotective mechanisms. Aigner, S., Arc, E., Holzinger, A., Karsten, U. & I. Kranner. Talk at the FBFW meeting 2015, 15th-17th April, Mondsee/Austria
  • Accumulation of unusual phenolic compounds in the purple coloured green alga Zygogonium ericetorum (Zygnematophyceae, Streptophyta) from a high alpine habitat. Aigner, S., Remias, D., Stuppner, H. & A. Holzinger. Poster at ATSPB meeting 2012, 7th-10th June, Lienz/Austria
  • Isolierung und Charakterisierung eines UV–Schutzpigmentes aus der Eisalge Mesotaenium berggrenii. Aigner, S., Remias, D., Schwaiger, S., Stuppner & C. Lütz. Poster at ATSPB meeting 2010, 3rd-5th June, Illmitz/Austria